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To-do-Liste für den Ausbildungsstart

Ein Mann im Anzug sitzt im Büro und arbeitet am Computer.
Wer sich rechtzeitig um Dokumente und Bescheinungen kümmert, kann sorgenfrei in seinen ersten Ausbildungstag starten.
Foto: André Braun

Checkliste

To-do-Liste für den Ausbildungsstart

Bevor es mit der Ausbildung am ersten Tag losgeht, gibt es einige organisatorische Dinge zu erledigen. Im Idealfall beginnst du damit gleich nach der Zusage, denn einige Dokumente und Bestätigungen brauchen etwas Zeit. Am besten die Liste ausdrucken und die Punkte abhaken.

1. Wohnungssuche

Wer für seine Ausbildung umzieht, sollte früh mit der Wohnungssuche beginnen und sich über eine finanzielle Beihilfe informieren.

2. Girokonto eröffnen

Dein Ausbildungsbetrieb muss dir dein Gehalt überweisen, daher solltest du ein Konto bei einem Geldinstitut deiner Wahl eröffnen und die Bankdaten der Personalabteilung mitteilen. Für die Kontoeröffnung brauchst du deine Steuer-ID.

3. Steuer-ID

Jeder in Deutschland Geborene hat ab Geburt eine sogenannte Steueridentifikationsnummer, die Steuer-ID. Die braucht die Personalabteilung, um deine Lohnsteuer abzuführen. Deine Eltern können dir die Nummer sicher geben. Auch das Bundeszentralamt für Steuern kann sie dir mitteilen, dafür musst du einen Online-Antrag ausfüllen. Achtung: Die Bearbeitungsdauer beträgt bis zu vier, bei Rückfragen sogar bis zu zehn Wochen.

4. Sozialversicherungsausweis

Um deine Rentenbeiträge abführen zu können, braucht die Personalabteilung deine Rentenversicherungsnummer, die auf dem Sozialversicherungsausweis steht. Wenn die Ausbildung deine erste sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist, erhältst du den Ausweis von der Deutschen Rentenversicherung automatisch, wenn dein Arbeitgeber sich bei deiner Krankenkasse gemeldet hat. Solltest du bereits einen Ausweis haben, musst du ihn der Personalabteilung vorlegen.

5. Versicherungen

Eine Krankenversicherung ist in Deutschland verpflichtend. In der Regel bist du während deiner Ausbildung aber über deine Eltern krankenversichert, hier braucht die Personalabteilung die Mitgliedsbescheinigung. Ob du weitere Versicherungen abschließen möchtest, ist deine freie Entscheidung. Unabhängige Beratungen bietet die Verbraucherzentrale an.

6. Ärztliche Bescheinigungen

Für einige Ausbildungen, etwa im Lebensmittelsektor oder im Gastronomiebereich, brauchst du zudem eine Bescheinigung des Gesundheitsamts über die Teilnahme an einer Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz, umgangssprachlich „Gesundheitszeugnis“ genannt. Wenn du jünger als 18 Jahre alt bist, musst du ebenfalls einen Nachweis vorlegen, dass du gesundheitlich fit bist.

7. Führungszeugnis

Für manche Ausbildungen benötigst du ein Führungszeugnis. Diese Urkunde bescheinigt, dass du nicht vorbestraft bist. Wenn du mit Kindern und Jugendlichen arbeitest, wird oft ein erweitertes Führungszeugnis verlangt. Den Antrag kannst du bei deiner Meldebehörde oder im Online-Portal des Bundesamts für Justiz stellen. Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel ein bis zwei Wochen.

abi>> 01.04.2019

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