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Ein herzliches Willkommen im Team

Eine Angestellte im Marketing der Bank in ihrem Büro.
Passende Kleidung, angemessenes Verhalten und technisches Know-how. Zu Beginn einer Ausbildung wird man mit vielen neuen Anforderungen konfrontiert.
Foto: Frank Pieth

Erste Tage als Bankkaufmann-Azubi – Erfahrungsbericht

Ein herzliches Willkommen im Team

Vorletztes Jahr im Herbst hat Johannes Stadtmüller seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu angetreten. Für abi» erinnert sich der 20-Jährige an seine ersten Tage im Unternehmen zurück – und resümiert als Tipp: Fragen stellen, Eigeninitiative zeigen – und unbedingt Notizen machen.

Vor Kurzem haben wir, die Azubis im zweiten Lehrjahr, die „Neuen“ begrüßt und ihnen in einer kleinen – und lustigen – Präsentation unter anderem erklärt, welche Dresscodes es bei uns gibt: Wann man eine Krawatte tragen sollte, wann ein Hemd ausreicht und in welche Abteilung man auch mit Pulli kommen kann. Dabei kamen bei mir auch all die Erinnerungen an meine ersten Tage hoch. Die Wahl der passenden Kleidung war mir vorher aber schon bewusst, und ich hatte mich dementsprechend vorbereitet.

Vor meinem ersten Tag hatte mir meine Ausbildungsleiterin eine Einladungsmail geschickt, in der genau stand, was mich in den ersten Tagen erwarten würde. So konnte ich mich gedanklich gut auf alles einstellen. Mein erster „Termin“ am ersten Tag war ein Frühstücksbrunch mit den anderen neuen Azubis, der Ausbildungsleiterin und einem Vorstandsmitglied. Das hat allen die Gelegenheit gegeben, sich persönlich kennenzulernen.

Ein weiteres großes Highlight gab es zwei Wochen später. In Ingolstadt kamen alle neuen Auszubildenden der bayrischen Volksbanken und Raiffeisenbanken zusammen, um den Start ins Berufsleben zu feiern. Es gab interessante Vorträge und ein Unterhaltungsprogramm inklusive Segway-Tour. Mit dabei war eine Botschafterin des bundesweiten Azubi-Netzwerks „Next“, das unter anderem im Internet ausführlich über unsere Ausbildung informiert.

Gleich mit Kunden zu tun

Ein Porträt-Foto von Johannes Stadtmüller

Johannes Stadtmüller

Foto: privat

Die Ausbildung zum Bankkaufmann ist sehr umfassend. In den ersten Tagen in der Filiale habe ich manchmal gedacht: „Wie soll ich das alles verstehen?“ Etwa, als mir ein Kollege das Computersystem vorgestellt hat. Schwierig war zudem, einen Überblick über die Strukturen zu bekommen. Wer ist wofür zuständig? Wohin leite ich einen speziellen Kundenauftrag weiter? Mit Kunden hatte ich von Beginn an zu tun. Bei meinen ersten Gesprächen war immer ein Kollege dabei, den ich fragen konnte oder der mir Tipps gegeben hat – das gibt Sicherheit.

Ganz wichtig während der gesamten Ausbildung: Man sollte Stift, Block oder Tablet stets dabei haben, um sich Erklärungen oder Aufträge notieren zu können. Es ist mir nämlich schon mal passiert, dass ich kurz nach einem Gespräch mit einem Kollegen noch mal nachfragen musste – das war unangenehm.

Hilfsbereite Kollegen

Auch im Laufe der weiteren Ausbildung haben mich die Kollegen stets unterstützt. Zum Beispiel, wenn ich die Aufgaben in meinem Ausbildungs-Pass angehe. Das ist eine Art Fahrplan, der vorgibt, welche Inhalte man sich an den einzelnen Stationen aneignen soll. Dabei ist Eigeninitiative gefragt: Man muss sich selbst an die Kollegen wenden und sie fragen, ob sie Zeit haben. Auch, wenn man sich für bestimmte Bereiche besonders interessiert, die nicht Teil der Ausbildung sind, sollte man eigenständig aktiv werden. Etwa, wenn man in einen Anlageausschuss oder eine Vorstandssitzung mitgehen möchte. So hat man in der Ausbildung Gelegenheit, über den Tellerrand zu schauen und noch mehr für die eigene berufliche Zukunft mitzunehmen.

abi>> 01.04.2019

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