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Engagement beweisen

Ein Kaufmann für Versicherungen und Finanzen schlägt etwas in einem Buch über Versicherungen nach.
Kaufleute für Versicherungen und Finanzen beraten ihre Kunden in allen Versicherungs- und Finanzfragen.
Foto: Sonja Brüggemann

Kaufmann für Versicherungen und Finanzen mit Zusatzqualifikation Finanzanlagenvermittler

Engagement beweisen

Nach dem Abitur hat sich Amin Berisha (20) für eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen bei der DEVK Versicherung entschieden. Zusätzlich qualifiziert er sich zum Finanzanlagenvermittler.

„Eine kaufmännischer Beruf bietet gute Verdienst- und Karrierechancen“, ist Amin Berisha sicher. Deshalb fiel seine Wahl auf eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen mit dem Schwerpunkt Versicherung. In diesem Ausbildungsberuf lernt man unter anderem, Kunden in Versicherungsfragen zu beraten, Versicherungsangebote zu erstellen und Verträge auszuarbeiten.

Nachdem sich der 20-Jährige bei der Deutschen Eisenbahn Versicherung (DEVK) in Berlin beworben und eine Zusage bekommen hatte, erfuhr er von der Möglichkeit der zusätzlichen Qualifikation zum Finanzanlagenvermittler. „Sie ist keinesfalls Pflicht“, sagt er. „Doch damit beweise ich mein Engagement.“ Um die Zusatzqualifikation erwerben zu können, nimmt der Azubi im Berufsschulunterricht an zwei weiteren Blockunterrichtsphasen teil. So lernt er neben den theoretischen Grundlagen des Ausbildungsberufs zum Beispiel auch alles über Finanzprodukte und Fonds. Welche Chancen und Risiken gehen mit diesen Produkten einher? Welche Unterschiede gibt es zwischen offenen und geschlossenen Fonds? Der Azubi lernt im Unterricht auch, wie er solche und ähnliche Finanzanlageprodukte später vermitteln kann.

Berufliche Optionen offen halten

Ein Porträt-Foto von Amin Berisha

Amin Berisha

Foto: Privat

„Da auch Lebensversicherungen zum Portfolio von Versicherungen gehören, kann ich mein erworbenes Wissen schon jetzt einsetzen“, sagt der angehende Kaufmann für Versicherungen und Finanzen. Die Zusatzqualifikation ist somit nicht nur eine Investition in die Zukunft, sondern bringt ihm bereits in der Ausbildung Vorteile.

Momentan befindet sich Amin Berisha im zweiten Ausbildungsjahr. Als Abiturient kann er die Ausbildung um sechs Monate auf zweieinhalb Jahre verkürzen. Seine Ausbildung findet hauptsächlich in einer Agentur der DEVK statt. Für seinen Abschluss „Geprüfter Finanzanlagenfachmann“ (IHK) wird er am Ende eine gesonderte Prüfung vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer ablegen. Für die Zeit nach der Ausbildung will er sich verschiedene berufliche Optionen offen halten: „Ich kann mir vorstellen, eine Zeit lang im Außendienst zu arbeiten und anschließend selbst eine Agentur aufzumachen.“

Hier geht's zum typischen Tagesablauf

abi>> 02.02.2016