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Typischer Tagesablauf

Eine junge Frau führt eine Untersuchung mit einem Hebammenstethoskop durch.
Durch theoretische Übungen an der Puppe werden Auszubildende zur Hebamme auf ihre Arbeit mit den Schwangeren vorbereitet.
Foto: Hans-Martin Issler

Hebamme

Typischer Tagesablauf

Während ihrer Ausbildung zur Hebamme wird Leonie Gapp (21) in intensiven Praxisphasen auf den Berufsalltag vorbereitet. Dabei ist jeder Dienst im Kreißsaal, jede Schicht anders. Ein Beispiel für einen Ausbildungstag.

6 Uhr

Die Auszubildende ist für die Frühschicht eingeteilt. Bei der Übergabe von der Nachtschicht erfährt sie, was sich in den vergangenen Stunden im Kreißsaal ereignet hat, welche Geburten noch anstehen und was dabei zu beachten ist.

6.15 Uhr

Leonie Gapp wurde einer der drei diensthabenden Hebammen zugeteilt, die sie nun den ganzen Tag begleitet. Da Geburten kaum planbar sind, ist sie jederzeit auf Überraschungen eingestellt.

9 Uhr

Im Kreißsaal hat eine Frau ihr Kind ohne Komplikationen auf die Welt gebracht. Leonie Gapp darf deshalb heute die Nachgeburt holen – mit ihrer anleitenden Hebamme hat sie zuvor alles genau besprochen.

11 Uhr

Ihre Pause verbringt die 21-Jährige zusammen mit den anderen Auszubildenden.

12 Uhr

Bei der nächsten Geburt ist es weniger einfach. Aufgrund einer Wehenschwäche der Gebärenden müssen besondere Maßnahmen eingeleitet werden. Die Frau wird schließlich in den Operationssaal verlegt, wo das Kind per Kaiserschnitt geholt wird. Leonie Gapp hilft bei der Betreuung der Frau und übernimmt auch schon selbstständige Aufgaben während der OP.

14 Uhr

Zwei Stunden nach der Geburt verlegen die Auszubildenden die Frau mit dem Neugeborenen auf die Wochenbettstation.

14.30 Uhr

Ein ereignisreicher Ausbildungstag geht zu Ende – Leonie Gapp übergibt an die Spätschicht und kann nun Feierabend machen.

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abi>> 11.10.2016