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Typischer Tagesablauf

Ein medizinisch-technischer Radiologie-Assistent bereitet eine Patientin zum Röntgen vor.
Eine Untersuchungssequenz dauert etwa zehn bis 15 Minuten.
Foto: Hans-Martin Issler

Medizinisch-technischer Radiologie-Assistent

Typischer Tagesablauf

Am Computertomographen in der Radiologie: abi>> zeigt, wie ein typischer Arbeitstag von Linus Stein aussieht, der eine Ausbildung zum medizinisch-technischen Radiologie-Assistenten absolviert.

8.00 Uhr:

Dienstbeginn für Linus und seine Kollegen auf der Radiologie. Nach dem Umziehen schaut er zunächst, mit wem er laut Dienstplan am Computertomographen eingeteilt ist. Die beiden sprechen sich ab, wie sie die Aufgaben aufteilen wollen. Sie haben einen Terminplan, auf dem sie sehen, wann welcher Patient kommt und welche Untersuchung durchgeführt werden soll.

8.10 Uhr:

Zuerst kümmert sich Linus um die Patienten, die Kontrastmittel zu sich nehmen müssen – beispielsweise für eine Untersuchung des Darms. Dafür bereitet er die Flaschen vor, die mit Kontrastmittel abgefüllt werden. Er verabreicht die Flüssigkeit den Patienten, die dann eine Stunde warten müssen, damit sie sich im Körper verteilen kann.

09.00 Uhr:

Zunächst werden die Patienten behandelt, denen kein Kontrastmittel verabreicht wurde; Schädel oder der Lunge müssen etwa untersucht werden. Eine Untersuchungssequenz dauert etwa zehn bis 15 Minuten. Linus erklärt den Patienten, wie die Untersuchung abläuft und was genau sie erwartet. Eine wichtige Maßnahme, damit sie sich währenddessen nicht bewegen oder nervös werden.

12.00 Uhr:

Linus macht eine halbe Stunde Mittagspause.

12.30 Uhr:

Am Nachmittag werden meist noch spontan Patienten dazwischengeschoben, die auf einer der Klinikstationen liegen. Dafür müssen Linus und seine Kollegen den Terminplan im Blick behalten und mit den Verantwortlichen der Stationen klären, wann es am besten passt.

14.00 Uhr:

Manchmal gibt es auch Notfälle, die sofort untersucht werden müssen, zum Beispiel komplizierte Brüche oder der Verdacht auf einen Schlaganfall. Linus und seine Kollegen müssen dann schnell reagieren und umdisponieren. Bei speziellen Fragen halten sie Rücksprache mit dem zuständigen Arzt. Welche Untersuchung möchte er genau? Was möchte er genau erkennen?

15.30 Uhr:

Nach jeder Untersuchung muss Linus den Computertomographen desinfizieren. Kurz vor Dienstschluss räumt er seinen Arbeitsplatz auf, füllt Verbrauchsmaterialien nach und schaltet das Gerät ab, damit der Dienst am nächsten Tag ohne Probleme beginnen kann.

16.00 Uhr:

Linus macht Feierabend.

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abi>> 20.07.2015