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Typischer Tagesablauf

Sektionstisch für Sektion mit Sektionswerkzeug vorbereiten
Kein gewöhnlicher Labor-Job: Kirsten Stranner wird jeden Tag mit dem Tod konfrontiert.
Foto: Sonja Trabandt

Medizinische Sektions- und Präparationsassistentin

Typischer Tagesablauf

Kirsten Stranner (21) macht eine einjährige Ausbildung zur medizinischen Sektions- und Präparationsassistentin. Hier ein Blick in den Praktikumsalltag am Institut für Pathologie an der Charité in Berlin:

7:30 Uhr

Die Auszubildende bereitet die bevorstehende Sektion vor. Dafür legt sie die Instrumente bereit, richtet den Seziertisch her und holt anschließend den Verstorbenen aus dem Leichenkeller.

8:30 Uhr

Nachdem die Fachärzte eingetroffen sind, beginnt die äußere Leichenschau. Kirsten Stranner misst Narben am Körper aus und notiert die Anmerkungen der Ärzte.

9:00 Uhr

Die Sektion beginnt. Kirsten Stranner entnimmt alle Organe und legt sie auf den Präparationstisch in dafür vorgesehene Schalen, damit die Ärzte die Histologie des Falls beurteilen können. Am Ende legt sie alle Organe zurück in den Körper des Verstorbenen, näht ihn zu und bringt ihn zurück in den Keller.

12:00 Uhr

Anschließend ist es die Aufgabe der Assistentin, den gesamten Raum und vor allem die Schalen, Instrumente sowie den Tisch gründlich zu säubern, zu desinfizieren und zu sterilisieren.

13:00 Uhr

Mittagspause

14:00 Uhr

Im Labor übt die 21-Jährige das Präparieren von Organen und erledigt danach noch anfallende Büroarbeit.

16:00 Uhr

Kirsten Stranner verlässt das Institut.

Hier geht's zurück zur Ausbildungsreportage

abi>> 14.09.2015