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Typischer Tagesablauf

Eine junge Frau kontrolliert die Anlagen im Maschinenraum
Schiffsmechaniker verbringen den Großteil ihres Arbeitstages im Maschinenraum, um die dortigen Anlagen zu überprüfen und gegebenenfalls zu reparieren.
Foto: Thorsten Mischke

Schiffsmechaniker

Typischer Tagesablauf

Die Aufgaben eines Schiffsmechanikers sind vielfältig. Paul Friedrich Pultke (19) ist im zweiten Ausbildungsjahr und hat schon viel gelernt. Für abi>> berichtet er, wie ein Tag am Bord der Santa Rita abläuft.

5.45 Uhr

Raus aus der Koje: Wenn Paul Friedrich Pultke aufgestanden ist und seine Arbeitskleidung angezogen hat, begibt er sich in den Maschinenraum.

6 Uhr

Bei seiner täglichen Runde, erledigt der Auszubildende „Daily Duties“, tägliche Wachaufgaben wie das Spülen eines Turboladers.

7.15 Uhr

Zum Frühstück treffen sich alle Auszubildenden in der Messe des Schiffs, dem Speise- und Aufenthaltsraum.

8 Uhr

Paul Friedrich Pultke begibt sich wieder in den Maschinenraum. Dort arbeitet er heute mit dem dritten Ingenieur zusammen: Eine Leckage muss ausgebessert und abgedichtet werden.

10 Uhr

Zur Stärkung gibt es zwischendurch eine Kaffeepause.

10.20 Uhr

Im Maschinenraum ist wieder einiges zu tun. Unter anderem müssen Filter gereinigt und einige Teile ausgetauscht werden.

12 Uhr

Mittagspause

13 Uhr

Der Schiffsbetriebsmeister, an Bord auch „SBM“ genannt, spricht Paul Friedrich Pultke an – oben an Deck macht eine Winde Probleme, die sollten sie sich gemeinsam ansehen. Es stellt sich heraus, dass ein Ölwechsel erforderlich ist, den der Auszubildende durchführt.

15 Uhr

Pause

15.20 Uhr

Es geht in die Werkstatt, weil die Auszubildenden noch ein Ersatzteil anfertigen müssen, das ein Ingenieur beauftragt hat. Dieses wird benötigt, um eine defekte Rohrleitung zu reparieren. Gemeinsam schweißen sie das benötigte Teil zusammen, um es dann zu montieren.

17.30 Uhr

Nach dem Abendessen ist normalerweise Feierabend für die Auszubildenden. Heute aber läuft die Santa Rita wieder einen Hafen an. Da müssen alle auf „Standby“ sein, um beim Anlegemanöver zu helfen.

21 Uhr

Nun kommt der Anruf per Handy: Klar machen zum Anlegen, Standby in zehn Minuten. Auch Paul Friedrich Pultke zieht sich wetterfest an und begibt sich an den Bug – dort befinden sich die Winden zum Festmachen.

23.30 Uhr

Nach dem Anlegen geht ein längerer Tag an Bord zu Ende. Dafür dürfen die Auszubildenden morgen länger ausschlafen.

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abi>> 24.10.2017