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Kommunikation ist das A und O

Junger Mann erklärt dem Kunden das Fahrzeug
Bei der Ausbildung zum Automobilkaufmann spielt der persönliche Kontakt zum Kunden eine wichtige Rolle.
Foto: Ria Kipfmüller

Automobilkaufmann

Kommunikation ist das A und O

Carsten Wiesler macht eine Ausbildung zum Automobilkaufmann bei Reisacher, einem BMW- und Mini-Vertragshändler in Memmingen. Da der 21-Jährige schon immer gerne mit Menschen zu tun hatte und er darüber hinaus ein großer Auto-Fan ist, ist diese Ausbildung genau das Richtige für ihn.

„Seit ich klein war, bin ich total autoverrückt. Als ich mein Abi in der Tasche und zwei Jahre Bundeswehr hinter mir hatte, habe ich überlegt, wie ich meine Leidenschaft für Autos zum Beruf machen kann“, erinnert sich Carsten Wiesler. Studieren wollte er nicht so gerne. „Da ich sehr kommunikativ bin, lag eine Ausbildung zum Automobilkaufmann für mich nahe, denn da hat man immer auch mit Menschen zu tun.“

Das hat dann auch gut geklappt. Im Sommer 2015 begann der 21-Jährige seine Ausbildung bei Reisacher in Memmingen. Da er Abitur und durch seine Zeit bei der Bundeswehr bereits Berufserfahrung mitbrachte, konnte er die Ausbildung auf zwei Jahre verkürzen. „Das Tolle ist, dass wir Azubis alle Abteilungen im Autohaus durchlaufen, vom Service übers Marketing bis hin zum Verkauf“, erklärt der Auszubildende. „Man muss sich während der Ausbildung auf keinen Schwerpunkt und kein Fachgebiet festlegen, sondern kann sich in Ruhe alles anschauen und hinterher entscheiden, was am besten zu einem passt.“ Vier bis fünf Monate dauern die Einsätze in den einzelnen Abteilungen jeweils. Richtig mitarbeiten dürfen die Auszubildenden von Anfang an.

„Die Berufsschule ist gut machbar“

Ein Porträt-Foto von Carsten Wiesler

Carsten Wiesler

Foto: privat

Ein- bis zweimal pro Woche geht Carsten Wiesler außerdem in die Berufsschule. Dort lernt er vor allem die klassischen kaufmännischen Ausbildungsfächer wie Buchhaltung und Wirtschaftslehre. Sehr ausführlich werden außerdem spezielle Themen wie Kfz-Lehre, Service und Auftrag sowie Finanzdienstleistungen behandelt. „Insgesamt ist die Berufsschule gut machbar“, berichtet der 21-Jährige. „Aber für den Einsatz im Betrieb braucht man schon spezielle Fähigkeiten. Das A und O ist Kommunikationsfähigkeit. Man muss gerne mit Leuten reden und offen auf Kunden zugehen können. Und eine Begeisterung für Autos ist in diesem Job natürlich auch nicht verkehrt.“

Carsten Wiesler ist sich sicher, den richtigen Beruf gewählt zu haben: „Ich passe wirklich perfekt in diese Branche, von einem Beruf mit Autos möchte ich nicht mehr weg!“ Er hat bereits eine Vorstellung, wie es nach seinem Abschluss für ihn weitergehen könnte. „Mit einer Ausbildung als Automobilkaufmann hat man so viele verschiedene Möglichkeiten und so extrem unterschiedliche Tätigkeitsfelder vereint, da stehen wirklich viele Türen offen“, erzählt der Azubi. „Ich möchte auf jeden Fall hier im Autohaus bleiben, und zwar konkret im Verkauf.“ Außerdem könnte er sich vorstellen, irgendwann seinen Fachwirt zu machen oder ein Studium wie zum Beispiel Automotive Management zu absolvieren.

Hier geht's zum typischen Tagesablauf >>

abi>> 03.01.2017