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Von Kosmetik und Warenkunde

Drogist berät eine Kundin in einer Drogerie. Foto: Katharina Kemme
Die Beratung von Kunden ist eine wichtige Aufgabe von Drogisten.
Foto: Katharina Kemme

Drogistin

Von Kosmetik und Warenkunde

Kunden beraten, Waren annehmen und präsentieren – das sind nur einige Aufgaben, die Duygu Baykan während ihrer Ausbildung zur Drogistin übernimmt. Die 23-Jährige ist im zweiten Ausbildungsjahr beim Einzelhandelsunternehmen dm und wird in einer Filiale in Herne eingesetzt.

„Lernen in der Arbeit“ – das ist das Prinzip der Ausbildung bei der Drogeriekette dm. Jeder Auszubildende erhält von Anfang an viel Freiraum, um Aufgaben selbstständig anzugehen und eigene Lösungswege zu finden. „Die Auszubildenden werden aus diesem Grund intern auch als ‚Lernlinge‘ bezeichnet“, sagt Duygu Baykan, die aktuell im zweiten Lehrjahr ist.

Porträtfoto von Duygu Baykan. Foto: Privat

Duygu Baykan

Foto: Privat

Die angehende Drogistin arbeitet an manchen Tagen an der Kasse, übernimmt die Abrechnung und ist für die Wechselgeldzuteilung sowie den Tresor zuständig. Daneben gehört die Bearbeitung der Post sowie die Beantwortung von E-Mails zu ihren Aufgaben. Auch organisatorische Themen sind Teil der Ausbildung, wozu manchmal die Planung von Aktionen in der Filiale gehört, die sie dann auch selbstständig durchführt. Besonders interessiert sich Duygu Baykan für Warenkunde. „Ich beschäftige mich gerne mit Themen wie dekorativer Kosmetik und lerne so Schritt für Schritt die Produkte besser kennen“, erzählt sie.

Ein Blick für Zahlen und gute Deutschkenntnisse

Duygu Baykan startete nach ihrem Abitur in ein Studium, das ihr aber zu theorielastig war. Daher entschied sie sich für eine duale Ausbildung. Für die verkürzte zweijährige Ausbildung der 23-Jährigen war das Abitur Voraussetzung. „Ein Blick für Zahlen und gute Deutschkenntnisse sind natürlich auch wichtig“, ergänzt sie.

Zweimal in der Woche besucht Duygu Baykan die Berufsschule. Dort wird sie in Fächern wie Waren- und Verkaufskunde sowie Wirtschaftslehre mit dem Rüstzeug für den Beruf ausgestattet. Das Gelernte kann sie bei ihrer täglichen Arbeit direkt umsetzen: „Die Mischung von Theorie und Praxis ist für mich perfekt. Wenn ich durch die theoretische Vorbereitung zum Beispiel erste Erfolge in Kundengesprächen erziele, dann ist das ein Extra-Motivationsschub für mich.“

Offenheit und Teamarbeit

Welche Eigenschaften für den Beruf des Drogisten notwendig sind, wurde Duygu Baykan sehr schnell klar: „Man sollte ein offener Mensch sein, der gerne im Team arbeitet und mit anderen Menschen in Kontakt tritt. Selbstständiges Arbeiten und Verantwortung übernehmen, sind ebenfalls wichtige Voraussetzungen. Ganz wesentlich ist auch Interesse für die Themenbereiche Kosmetik, Gesundheitslehre, Chemie und Biologie.“

Pläne für die Zukunft hat Duygu Baykan auch schon gemacht: Nach der Ausbildung wird sie eine Weiterbildung zur Handelsfachwirtin machen. „Ich möchte betriebswirtschaftliche Hintergründe verstehen, um später eine eigene Filiale zu leiten.“

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abi>> 28.03.2018