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Kosmetikprodukte statt Zementmaschinen

Frau schminkt sich am Morgen
Auch im Vertrieb von Kosmetika bieten sich interessante berufliche Möglichkeiten.
Foto: Swen Reichhold

Industriekaufmann

Kosmetikprodukte statt Zementmaschinen

Julian Sawatzki (24) macht eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei LR Health & Beauty, einem Direktvertriebsunternehmen für Gesundheits- und Kosmetikprodukte. Während seiner Ausbildung lernt er verschiedene Abteilungen kennen – neben der Personalabteilung und dem Einkauf auch den Vertrieb.

Vor die Wahl eines geeigneten Ausbildungsunternehmens gestellt, war für Julian Sawatzki schnell klar, dass er in einem Kosmetikunternehmen arbeiten möchte: „Ich kann mich mit Kosmetikprodukten einfach stärker identifizieren als zum Beispiel mit Zementmaschinen. Da Pflege für den Mann immer wichtiger wird und Blogger verstärkt über Pflegeprodukte berichten, wollte ich diese Dinge nicht nur benutzen, sondern sehen, welchen Weg ein Produkt zurücklegt – von der Idee und Herstellung bis hin zur Vermarktung.“

Seit August 2014 absolviert Julian Sawatzki daher bei LR Health & Beauty in Ahlen eine Ausbildung zum Industriekaufmann, die er aufgrund seines Abiturs und seiner beruflichen Erfahrung als Teilzeit- und Vollzeitkraft im Einzelhandel von drei auf zwei Jahre verkürzen kann.

Vom Einkauf bis in den Vertrieb

Während seiner Ausbildung durchläuft Julian Sawatzki unterschiedliche Bereiche: Neben den Hauptabteilungen wie Rechnungswesen, Personal, Marketing, Einkauf oder Vertrieb arbeitet er auch in der PR oder der Qualitätskontrolle. Er ist dem jeweiligen Abteilungsleiter unterstellt, bei Fragen und Problemen steht ihm und den anderen Auszubildenden jedoch auch eine Ausbilderin mit Rat und Tat zur Seite.

Ein Porträt-Foto von Julian Sawatzki

Julian Sawatzki

Foto: Vanessa Lange

Die Aufgaben sind vielfältig und hängen von der Abteilung ab, erklärt Julian Sawatzki. „In der Personalabteilung zum Beispiel pflege ich die Urlaubsscheine der Mitarbeiter in das Rechnersystem ein, kommuniziere mit Bewerbern und begleite den Personalreferenten zu Bewerbungsgesprächen. Im Einkauf dagegen telefoniere ich mit Lieferanten, schreibe Rechnungen oder vergleiche Bezugspreise.“ Aktuell unterstützt er seine Kollegen im Vertrieb. „Dort erstelle ich vor allem Verkaufskonzepte und -unterlagen für unsere selbstständigen Vertriebspartner, die unsere Produkte an Endkunden verkaufen. Auch die Schulung der Vertriebspartner in der Produktpräsentation und im Verkauf sind dort angesiedelt“, erläutert er.

Studium nach der Ausbildung

Zusätzlich besucht der Auszubildende jede Woche die Berufsschule. Hier stehen vor allem die Fächer Steuerung und Kontrolle, Geschäftsprozesse, Wirtschafts- und Sozialprozesse sowie Datenverarbeitung, Englisch und Deutsch auf dem Lehrplan.

Vor allem in der Kommunikation mit Menschen liegt eine seiner Stärken. „Nach der Ausbildung möchte ich deshalb gerne weiter im Vertrieb arbeiten“, sagt der 24-Jährige. Zusätzlich möchte er ein berufsbegleitendes Bachelorstudium im Bereich Sales und Management aufnehmen, um für eine Vertriebskarriere bestens vorbereitet zu sein.

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abi>> 14.12.2015

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