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Alles im Blick

Junger Mann hält Präsentation vor Beamerwand
Konzepte entwickeln und diese anschließend zu präsentieren ist Teil der kaufmännischen Ausbildung für Marketingkommunikation.
Foto: Martin Rehm

Kauffrau für Marketingkommunikation

Alles im Blick

Lena Brenner (20) aus Weißenburg und Alina Mayerhauser (19) aus Donauwörth haben im September 2016 eine Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation begonnen. Über ihre Zusage bei Hama, einem Hersteller von Zubehör für Foto, Video, Audio und Computer, haben sich beide Abiturientinnen sehr gefreut.

„Es gibt viele Werbeagenturen, die diese Ausbildung anbieten. Ich wollte aber unbedingt in ein Unternehmen“, erzählt Alina Mayerhauser. „Hier können wir in verschiedene Abteilungen und Produktsparten hinein schnuppern und lernen, wie man viele unterschiedliche Produkte vermarktet. Das ist genau das, was ich gesucht habe.“

Rund 18.000 Produkte hat das im bayerischen Monheim ansässige Elektronikzubehörunternehmen Hama im Sortiment. Da gibt es für die Marketingmitarbeiter eine ganze Menge zu tun. Die Produkte müssen auf Messen präsentiert, in Zeitschriften vorgestellt und Kunden im In- und Ausland schmackhaft gemacht werden. Dass das eine vielseitige, aber auch anspruchsvolle Aufgabe ist, haben Lena Brenner und Alina Mayerhauser von Anfang an mitbekommen: „Marketing klingt nicht nur spannend, sondern ist es auch. Man muss kreativ und kommunikativ sein, Ideen haben und viele verschiedene Aufgaben gleichzeitig im Blick haben“, berichten die beiden angehenden Kauffrauen für Marketingkommunikation. „Für uns war toll, dass wir ab dem ersten Tag richtig mitarbeiten durften. Wir wurden sofort nach unseren Ideen gefragt und konnten uns in verschiedenen Projekten aktiv einbringen.“

Social-Media, Fotoshootings und Messen

Ein Porträt-Foto von Lena Brenner und Alina Mayerhauser

Lena Brenner und Alina Mayerhauser

Foto: Helene Türk

Zu den Aufgaben der beiden Auszubildenden gehört es beispielsweise, regelmäßig in einer Vitrine neue Produkte ansprechend zu präsentieren. Außerdem kümmern sie sich um Wettbewerbsanalysen, bringen Ideen in der Zusammenarbeit mit PR-Agenturen ein, sind bei Fotoshootings dabei, bereiten Messen vor und lernen wie gutes Social Media Marketing – beispielsweise in Kooperation mit Bloggern und YouTubern – funktioniert. In allen Aufgaben arbeiten sie hausintern eng mit den Grafikern, der Presseabteilung und dem Produktmanagement zusammen. Etwa zwei Monate am Stück sind Lena Brenner und Alina Mayerhauser jeweils im Betrieb, danach folgt ein zwei- bis vierwöchiger Blockunterricht in der Berufsschule. „Im ersten Lehrjahr stehen vor allem die klassischen kaufmännischen Fächer auf dem Stundenplan“, erzählt Alina Mayerhauser. „Die Marketingfächer kommen erst später.“

„Nach der Ausbildung weiterkommen“

Das nächste Ziel der Abiturientinnen ist, die Ausbildung erfolgreich zu bestehen und sie eventuell auf zwei Jahre zu verkürzen. Ob das klappt, hängt von ihren Leistungen in der Berufsschule ab. Danach gäbe es die Möglichkeit, einen Fachwirt für Werbung und Kommunikation draufzusetzen oder aber ein BWL-Studium, zum Beispiel mit Schwerpunkt Dienstleistungsmarketing, zu absolvieren. „Wir möchten beide etwas erreichen und nach der Ausbildung weiterkommen“, erklärt Lena Brenner. Im Moment steht aber die Ausbildung im Fokus, danach werden wir sehen, wo der Weg hingeht.“

Hier geht's zum typischen Tagesablauf >>

abi>> 09.01.2017