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Leidenschaftlich und ausdauernd

Zu sehen ist eine Informationstafel auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.
Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeiten rund 8.000 Mitarbeiter.
Foto: Axel Jusseit

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR): Einstieg und Karriere

Leidenschaftlich und ausdauernd

Als Forschungsorganisation setzt das DLR auf hochqualifizierte Mitarbeiter mit Hochschulabschluss. Doch auch für Abiturienten gibt es gute Einstiegsmöglichkeiten.

Etwa die Hälfte der 8.000 Mitarbeiter beim DLR hat einen wissenschaftlichen Studienabschluss. Die meisten von ihnen sind Ingenieure aller Fachrichtungen – darunter einige Bau- und Wirtschaftsingenieure –, gefolgt von Physikern, Informatikern und Mathematikern. Auch Mediziner und andere Naturwissenschaftler wie Chemiker, Geologen oder Geowissenschaftler sind in den 33 Forschungsinstituten beschäftigt. „Der Berufseinstieg erfolgt bei uns in der Regel als wissenschaftlicher Mitarbeiter“, erklärt Christian Jenssen, Leiter Zentrales Personalmarketing. „Außerdem beschäftigen wir zurzeit rund 900 Doktoranden.“ Die Promovenden können am „DLR_Graduate_Program“ teilnehmen, das Weiterbildungen zu Themen wie Projektmanagement, Präsentationen oder Soft Skills anbietet.

Ein Porträt-Foto von Christian Jenssen

Christian Jenssen

Foto: Privat

„Studierende können bei uns als studentische Hilfskräfte oder Praktikanten anfangen – oder ihre Masterthesis bei uns schreiben“, sagt Christian Jenssen. „Wir suchen in erster Linie nach Masterabsolventen, da in der Forschung tiefergehende Kenntnisse in einem Fachgebiet notwendig sind, die ein Bachelor häufig nicht vermittelt.“ Für Abiturienten gibt es die dualen Studiengänge Elektrotechnik, Informatik mit der Studienrichtung Informationstechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Maschinenbau, Präzisionsmaschinenbau und Wirtschaftsinformatik. Ausbildungsplätze werden vorrangig im gewerblich-technischen Bereich angeboten und weniger mit Abiturienten besetzt.

Langer Atem gefragt

Auch wenn die Anforderungen je nach Einstiegsposition ganz unterschiedlich sind, gelten manche Qualifikationen für alle Bereiche: „Da wir uns mit hochkomplexen Systemen beschäftigen, müssen unsere Mitarbeiter interdisziplinär denken können. Sie müssen sich ihrem Thema mit Leidenschaft widmen sowie belastbar und ausdauernd sein. Denn bei Forschungsprojekten braucht man oft einen langen Atem und sieht Ergebnisse nicht sofort“, sagt der Personaler. Je nach Schwerpunkt können die wissenschaftlichen Mitarbeiter in der Grundlagenforschung oder in der anwendungsnahen Forschung tätig werden.

Für Promovenden gibt es die Möglichkeit, sich nach Abschluss ihrer Doktorarbeit auf eine Postdoc-Stelle zu bewerben. Wissenschaftlichen Mitarbeitern stehen Wege zum Projektleiter, Senior Scientist oder – wenn auch selten – Institutsleiter offen. „Bei unseren flachen Hierarchien gibt es wenige klassische Aufstiegsmöglichkeiten“, betont Christian Jenssen. „Karriere macht man bei uns eher, indem man Verantwortung für Teilprojekte übernimmt und dann mit viel Erfahrung ganze Forschungsprojekte managt.“

abi>> 23.12.2015