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Im Zeichen der Vielfalt

Bücher für Fremdsprachen
Fremdsprachenkenntnisse sind für die Entwicklungsarbeit im Ausland von Vorteil.
Foto: Martin Rehm

GIZ: Einstieg und Karriere

Im Zeichen der Vielfalt

Die Arbeitsfelder der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sind so vielseitig und unterschiedlich wie in kaum einer anderen Branche. Gefragt sind deshalb Hochschulabsolventen vieler Fachrichtungen. Außerdem bildet das Bundesunternehmen aus und bietet duale Studiengänge an.

Als erfahrener Dienstleister ist die GIZ in verschiedenen Bereichen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit tätig: von der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung über Energie- und Umweltthemen bis hin zur Förderung von Frieden, Sicherheit und Wiederaufbau – und das in mehr als 130 Ländern. Deshalb werden Hochschulabsolventen vieler Fachrichtungen gesucht, wie etwa Wirtschaftswissenschaftler, Ingenieure, Ernährungs- und Agrarwissenschaftler, Geografen, Geologen oder Kommunikationswissenschaftler. Sie können sich auf Juniorpositionen – die mitunter bis zu drei Jahre Berufserfahrung voraussetzen – bei den Standorten in Deutschland sowie den Büros in den Partnerländern bewerben.

Ein grundlegendes Interesse und Verständnis für die Prinzipien von Entwicklungszusammenarbeit wird in der Regel vorausgesetzt, ebenso wie fließendes Englisch. Für einige Positionen im Ausland ist es von Vorteil, die Landessprache zu sprechen, wie beispielweise Portugiesisch in Brasilien. Und natürlich sind für eine Tätigkeit im Ausland auch erste Erfahrungen mit anderen Kulturen gefragt, beispielsweise durch Praktika oder Auslandssemester. Masterabsolventen haben übrigens nicht zwangsläufig bessere Chancen als Berufseinsteiger mit einem Bachelorabschluss, das hängt ganz vom Ausschreibungsprofil ab.

Das Gesamtpaket zählt

Ein Porträt-Foto von Kerstin Harms-Wenzel

Kerstin Harms-Wenzel

Foto: Privat

Ihre Stellengesuche veröffentlicht die GIZ ausschließlich online, sowohl auf den eigenen Internetseiten als auch in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit. Wer sich für ein duales Studium (Betriebswirtschaftslehre und Dienstleistungsmarketing) bei dem Bundesunternehmen interessiert oder eine Ausbildung absolvieren möchte, wird hier ebenfalls fündig. Zu den Lehrberufen gehören Fachinformatiker/in für die Fachrichtungen Anwendungsentwicklung oder Systemintegration sowie Kaufmann/-frau für Büromanagement (Schwerpunkte: Sachbearbeitung oder Office Management).

„Wir bilden vor allem für den Eigenbedarf an den Standorten Bonn, Eschborn und Berlin aus, wobei unser Schwerpunkt im kaufmännischen Bereich liegt“, erklärt die Ausbildungskoordinatorin Kerstin Harms-Wenzel. Bei den Bewerbern seien gute Noten in den Fächern Mathe, Deutsch und Englisch genauso wichtig wie ihr soziales Engagement: „Wir wollen natürlich auch den Menschen hinter den Schulnoten sehen. Wenn jemand zum Beispiel Nachhilfeunterricht gibt oder in einem Jugendverein aktiv ist, sagt das etwas über ihn aus. Sich sozial einzusetzen, steht ja in direkter Verbindung zur Entwicklungszusammenarbeit“, fasst Kerstin Harms-Wenzel zusammen und verweist außerdem auf die hohe Übernahmequote von circa 85 Prozent.

Wer bei der GIZ einmal Fuß gefasst hat, dem eröffnen sich zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten. Dazu zählen interne und externe Fortbildungen, Hospitationen in anderen Unternehmenseinheiten oder der Wechsel zwischen Inlands- und Auslandspositionen, der insbesondere potenziellen Führungskräften ermöglicht wird.

abi>> 05.11.2015