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Etwas verändern wollen

Computertastatur, auf der gepflückte Kresse liegt. (Foto: Nicole Schwab)
Karriere mit viel Grün: Greenpeace bietet Absolventen verschiedenster Fachrichtungen ein Beschäftigungsfeld.
Foto: Nicole Schwab

Greenpeace e.V.: Einstieg und Karriere

Etwas verändern wollen

Bei Greenpeace sind Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen beschäftigt. Wer sich zuerst noch beruflich orientieren möchte, kann auch ein Praktikum oder ein Freiwilliges ökologisches Jahr bei der Organisation absolvieren.

Ungefähr 80 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Greenpeace haben einen akademischen Abschluss. Sie kommen allerdings aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen: Naturwissenschaften und Technik sind genauso vertreten wie Geisteswissenschaften oder Recht und Wirtschaft. „Wichtig ist, dass unsere Mitarbeiter mindestens ein abgeschlossenes Bachelorstudium oder eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können“, erzählt Ingrid Meyer, Leiterin des Personalbereichs bei Greenpeace. „Sonst zählt für uns eher, dass sich die Beschäftigten mit dem entsprechenden Themengebiet gut auskennen. Da sind auch Quereinsteiger willkommen.“

Schließlich müssen unterschiedliche Bereiche abgedeckt werden: Verwaltung und Finanzen werden natürlich auch bei Greenpeace gemanagt. Außerdem spielt die Kommunikation eine wichtige Rolle. Ob Spender, regionale Gruppen mit Ehrenamtlichen oder die Presse: Alle möchten mit Informationen versorgt werden. Der zentrale Bereich bei Greenpeace ist aber der Themenpool. Hier beschäftigen sich Mitarbeiter mit drängenden Umweltproblemen und möglichen Lösungen, wie etwa im Bereich Klimaschutz oder Landwirtschaft, und entwickeln dazugehörige Kampagnen.

Bewerbung

Portraitfoto von Ingrid Meyer (Foto: Hannah Schuh / Greenpeace)

Ingrid Meyer

Foto: Hannah Schuh / Greenpeace

Die Bewerbung für eine Stelle bei Greenpeace erfolgt über Stellenausschreibungen, die auf der Internetseite, in Onlinebörsen oder für ehrenamtlich Tätige auch in einem Intranet ausgeschrieben werden. „Für uns ist wichtig, dass die Kenntnisse des Bewerbers zur ausgeschriebenen Aufgabe passen“, meint Ingrid Meyer. „Außerdem stellen wir am liebsten Menschen ein, die sich schon vorher ehrenamtlich, politisch oder auch als Schülersprecher engagiert haben. Wir möchten sehen, dass die Bewerber aktiv sind und das Leben mitgestalten wollen.“ Internationale Erfahrungen sind ebenfalls von Vorteil.

Praktika und Freiwilliges Ökologisches Jahr

Wer schon vor dem Abschluss der Ausbildung in die Arbeit von Greenpeace hineinschauen möchte, für den gibt es die Möglichkeit, studienbegleitend ein zwei- bis dreimonatiges Praktikum zu absolvieren. Greenpeace zahlt zwar kein Gehalt, stellt dafür aber eine Unterkunft und bietet Verpflegungs- und Fahrtgeld. Wer sich bewerben möchte, muss aber langfristig planen, da die Stellen begrenzt sind. „Wer in die Bewerbung möglichst genau schreibt, in welchem Bereich er das Praktikum machen will, was er kann und Greenpeace zu bieten hat, hat die besten Chancen, einen Platz zu bekommen“, rät Ingrid Meyer.

Eine andere Möglichkeit ist, ein Freiwilliges ökologisches Jahr bei Greenpeace zu absolvieren. Es beginnt immer am 1. August, der Bewerbungsschluss ist Ende Februar. Insgesamt stehen fünf Stellen für FÖJler zur Verfügung, die bei der Koordination von Ehrenamtlichen, im Aktionsbereich, im Bereich Interkulturalität oder in Berlin für das Thema Schule und Bildung angesiedelt sind. „Praktikanten und FÖJler werden bei uns zwar betreut, müssen aber trotzdem große Selbstständigkeit mitbringen“, erläutert die Leiterin des Personalbereichs. „Wir erwarten, dass sie sich selbst gut organisieren, viel fragen und Einfluss auf ökologische Fragestellungen nehmen wollen.“

abi>> 26.01.2017