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Karriere mit Schokolade

Detail: Ein Mann in einer Versuchs-Küche. Er stellt Schokoladentafeln von Hand her.
Der Berufseinstieg beim Schokoladenhersteller Ritter Sport ist über verschiedene Wege möglich.
Foto: Frank Pieth

Ritter Sport – Einstieg und Karriere

Karriere mit Schokolade

Wer sich nach dem Abitur für eine Tätigkeit bei einem der bekanntesten Schokoladenhersteller Deutschlands interessiert, hat gleich mehrere Möglichkeiten. Neben drei Ausbildungen im technischen und kaufmännischen Bereich bietet Ritter Sport auch duale Studiengänge an.

Derzeit beschäftigt Ritter Sport in seiner Zentrale in Waldenbuch rund 30 Auszubildende und dual Studierende im technischen und betriebswirtschaftlichen Bereich. „Diese erhalten während ihrer Ausbildungszeit Einblicke in die unterschiedlichsten Tätigkeitsfelder entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Auftragsannahme über die Produktion bis hin zum Kontakt mit dem Kunden“, erklärt Frank Mummert, Personalleiter bei Ritter Sport. „Neben unterstützenden Teilaufgaben übernehmen unsere Nachwuchskräfte auch eigene Projekte.“

Bewerberauswahl im September und Oktober

Ein Porträt-Foto von Frank Mummert

Frank Mummert

Foto: privat

„Speziell für Abiturienten bietet sich bei uns ein duales Studium an. Ob und welche Studienplätze in welcher Anzahl angeboten werden, wird immer im Frühsommer des laufenden Jahres entschieden“, erklärt der Personalleiter. Die Plätze werden auf der firmeneigenen Website ausgeschrieben. Grundsätzlich sucht das Unternehmen – je nach Bedarf – Bewerber für die dualen Studiengänge „BWL – Industrie“, „BWL – International Business“, „Wirtschaftsingenieurwesen“ und „Wirtschaftsinformatik“.

Zusätzlich können sich Abiturienten auch auf die drei Ausbildungen zur Industriekauffrau/-mann, Mechatroniker/in sowie Süßwarentechnologe/-technologin bewerben. Die Bewerberauswahl wird im September und Oktober getroffen. Bewerbungsfrist ist üblicherweise Ende August. Vor allem die betriebswirtschaftlichen Ausbildungen und Studiengänge sind begehrt. „Deshalb liegt die Chance, bei den technischen Berufen einen Studien- oder Ausbildungsplatz zu ergattern, etwas höher“, prognostiziert Frank Mummert.

Soziale Stärken beweisen

Ein wichtiger Teil der Ausbildung bei Ritter Sport ist das „Sozialprojekt“. Hier setzen sich die Auszubildenden und Studierenden im Rahmen von Freiwilligeneinsätzen für Menschen ein, die sich in erschwerten Lebensumständen befinden. „Durch die Übertragung von Verantwortung und den Umgang mit Menschen in anderen Lebensumständen machen unsere Auszubildenden und Studierenden viele wichtige Erfahrungen, stärken dadurch ihr Selbstbewusstsein und entwickeln ihre Sozialkompetenz weiter“, erläutert der Personaler. Die Ideen für die zu besuchenden Einrichtungen sowie das Rahmenprogramm erstellen die Nachwuchskräfte eigenständig. Dabei werden sie von ihren Ausbildern unterstützt.

Das „Ritter-Jahr“

Im Anschluss an die Ausbildung oder das Studium ist üblicherweise ein sogenanntes „Ritter-Jahr“ möglich. „Dies ist ein auf ein Jahr befristeter Anschlussvertrag, der den Auszubildenden und Studierenden den ersten Schritt in das Berufsleben ermöglicht. So können sie ihr bisher erworbenes Wissen vertiefen und noch weitere Berufserfahrung in unserem Haus sammeln “, sagt Frank Mummert. Nach dem „Ritter-Jahr“ erfolgt im Idealfall eine unbefristete Übernahme.

Vielfältige Karrieremöglichkeiten

Auch für externe Berufseinsteiger bieten sich bei Ritter Sport vielfältige Arbeitsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen. Dabei setzt das Unternehmen auf die Förderung und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Aktuelle Stellenangebote finden Interessierte auf der Website des Unternehmens. Bewerben kann man sich ausschließlich online. „Die Voraussetzungen sind je nach Stellenprofil unterschiedlich“, erklärt Frank Mummert. „Grundsätzlich sollten die Bewerber jedoch an den Inhalten des Berufsbildes interessiert sein und über Verständnis für die im Beruf gefragten geschäftlichen Zusammenhänge verfügen.“

abi>> 31.08.2017