Patienten zu mehr Selbstständigkeit verhelfen

Eine Ergotherapeutin übt mit einer älteren Patientin das Einordnen bunter Ringe aus Gummi.
Ergotherapeuten sorgen durch verschiedene Trainings und Therapiemethoden dafür, dass Patienten jeden Alters (wieder) selbstständiger sein können.
Foto: Lewandowski

Ergotherapie

Patienten zu mehr Selbstständigkeit verhelfen

Ergotherapeuten behandeln ihre Patienten ganzheitlich, damit bei ihnen das Zu­sammenspiel von Bewegung, Wahrnehmung und Aufmerksamkeit (wieder) besser funktioniert. Das Berufsfeld wird seit einigen Jahren immer stärker von wissenschaftlichen Erkenntnissen beeinflusst – darauf bereiten entsprechende, praxisorientierte Studiengänge vor.

Ob ein Patient nach einem Schlaganfall die Funktion eines Körperteils verloren hat, durch eine Behinderung oder einen Unfall nachhaltig beeinträchtigt ist oder sich bereits als Kind motorisch und geistig verzögert entwickelt: In diesen und vielen weiteren Fällen kommen Ergotherapeuten zum Einsatz, um den Patienten zu mehr Selbstständigkeit zu verhelfen.

Das wird durch Beratung, Trainings und manuelle oder mentale Therapie erzielt – immer das ganzheitliche Zusammenspiel des Körpers, also von Bewegung, Wahrnehmung und Aufmerksamkeit im Blick. Dabei können alltägliche Fähigkeiten wie essen, waschen oder einkaufen, die Grob- und Feinmotorik, die Konzentrationsfähigkeit oder der Umgang mit Hilfsmitteln und Prothesen im Fokus stehen. Ergotherapeuten arbeiten dafür eng mit Physiotherapeuten, Logopäden sowie medizinischem und Pflegepersonal zusammen, außerdem mit Sozialarbeitern.

Junges Studienangebot

Ein Porträtbild von Michael Hümmer

Michael Hümmer

Foto: privat

Bis 1999 führte allein die schulische Ausbildung zum Beruf des Ergotherapeuten. Mittlerweile gibt es in Deutschland laut studienwahl.de rund 30 Bachelor- und Masterstudiengänge, die den Zugang auch auf akademischem Weg ermöglichen. Etwa die Hälfte davon wird im dualen Modell angeboten, in dem eine Ausbildung oder intensive Praxisphasen mit einem Studium verbunden werden. Für die Ausbildung an Fachschulen kann ein Schulgeld fällig werden, das rund 150 bis 250 Euro im Monat betragen kann.

Die Vorteile der Akademisierung des Fachbereichs liegen für Michael Hümmer, Berater für akademische Berufe und Hochschulkoordinator der Agentur für Arbeit Fürth, klar auf der Hand: „Durch die Vergleichbarkeit der Bachelor- und Masterabschlüsse kann ein Ergotherapeut nach Abschluss des Studiums in ganz Europa eine Stelle finden.“ Zudem qualifiziert der akademische Weg etwa für Positionen im Management, in der Qualitätssicherung oder in der Forschung.

Ähnliche Fächer, andere Ausrichtung

Doch gleich ob Ausbildung an der Fachschule oder Studium an der Hochschule: Auf dem Stundenplan stehen mit Psychiatrie, Geriatrie, Neurologie, Rehabilitation, Gesprächsführung, Entwicklungspsychologie sowie weiteren therapeutisch-praktischen Fächern ganz ähnliche Inhalte. „Im Studium kommen etwa 80 bis 100 Stunden an weiteren Fächern wie BWL, Marketing und Qualitätsmanagement dazu“, erklärt Michael Hümmer den Unterschied.

Daneben spielt die Informatik für die Ergotherapie eine immer wichtigere Rolle. Technische Hilfsmittel unterstützen die Patienten und innovative Software erschließt neue Therapiemethoden – diese lernen die Studierenden bereits an der Hochschule kennen. (Mehr zum Einsatz von Informatik in der Ergotherapie erfährst du in „Einen Therapieschritt weiter dank IT“.) Das Studium ist insgesamt sehr praxisorientiert, aber zugleich forschungsintensiver als die Ausbildung.

Mit Menschen arbeiten

Für Ergotherapeuten steht der Mensch im Mittelpunkt – von jung bis alt. Sie therapieren zum Beispiel Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsverzögerungen und Erkrankungen oder arbeiten mit älteren Menschen in geriatrischen Einrichtungen und Altenheimen. Auch in Kliniken, Praxen, Reha-Kliniken und Sportvereinen werden Ergotherapeuten eingesetzt. Viele machen sich zudem mit eigenen Praxen selbstständig. (Mehr zum Arbeitsalltag einer Ergotherapeutin kannst du in „Mitarbeiter ganzheitlich gesünder machen“ nachlesen.)

„Ich muss mir allerdings im Klaren darüber sein, dass ich später oft mit Menschen zu tun haben werde, die schwierig im Umgang sind oder die mental und physisch schwer mit einer Krankheit oder einer Verletzung zu kämpfen haben. Dafür braucht man eine entsprechende psychische Struktur“, beschreibt Michael Hümmer die Anforderungen.

Gute Berufsaussichten

Die Berufsaussichten für Ergotherapeuten sind aus Sicht des Berufsberaters sehr gut – unabhängig davon, ob man eine Ausbildung, ein Studium oder beides absolviert hat. „Stellen in der Forschung sind allerdings noch sehr selten. Wenn überhaupt werden Dozierende oder wissenschaftliche Mitarbeiter gesucht.“, erklärt Michael Hümmer.

Wer sich auch über Ausbildung und Studium hinaus weiterentwickeln möchte, kann sich zum Beispiel zum Fachwirt Sozialwesen weiterbilden lassen oder in Schulungen fachliche Qualifikationen wie Gesprächsführung oder Qualitätsmanagement ausbauen.

Mehr Infos

BERUFENET

Das Netzwerk für Berufe der Bundesagentur für Arbeit mit über 3.000 aktuellen Berufsbeschreibungen in Text und Bild. (Suchwort: Ergotherapie)

www.berufenet.arbeitsagentur.de

arbeitsagentur.de

www.arbeitsagentur.de

JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit

www.jobboerse.arbeitsagentur.de

studienwahl.de

Infoportal der Stiftung für Hochschulzulassung in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit. Hier kannst du im „finder“ nach Studiengängen in ganz Deutschland suchen. (Suchwort: Ergotherapie)

www.studienwahl.de

berufsfeld-info.de

Infoportal der Bundesagentur für Arbeit zu Ausbildung, Studium und Weiterbildung. Informationen zu passenden Studiengängen und -berufen findest du im Berufsbereich „Therapie“.

www.berufsfeld-info.de/abi

Deutsche Therapeutenauskunft

Portal, das allgemein über das Feld Ergotherapie informiert und einen ersten Überglick sowie Nachrichten aus der Branche liefert.

www.deutsche-therapeutenauskunft.de

Deutscher Verband der Ergotherapeuten (DVE)

www.dve.info

Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland

www.bed-ev.de

 

Ergotherapeutin

Mitarbeiter ganzheitlich gesünder machen

Muriel Marieke Albers (26) kann von ihrem Fachgebiet kaum genug be­kommen: Die Ergotherapeutin leitet den Fachbereich Betriebliche Gesundheitsförderung beim Sportverein Eintracht Hildesheim 1861. Nebenbei unterrichtet sie als Dozentin an einer Berufsfachschule und absolviert zudem den berufsbegleitenden Master in Ergotherapie.

Mit der fachgebundenen Hochschulreife in der Tasche in Hamburg zog es Muriel Marieke Albers zunächst für einen Europäischen Freiwilligendienst ins Ausland: In den Niederlanden arbeitete und lebte sie in einer Wohngemeinschaft von Menschen mit und ohne Behinderungen. „Bei diesem Dienst wurde mir klar, dass ich Menschen in ihrer Selbstständigkeit unterstützen möchte. So kam es zur Entscheidung, dass ich Ergotherapeutin werden möchte“, berichtet die 26-Jährige.

Ihre Wahl fiel auf das duale Studium an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim. An einer Fachschule für Ergotherapie absolvierte sie die dreijährige Ausbildung, an der Hochschule schloss sie zudem den Bachelor of Science in Ergotherapie ab.

Fließender Übergang in den Beruf

Ein Porträt von Muriel Marieke Albers

Muriel Marieke Albers

Foto: Enrico Garbelmann

Da Muriel Marieke Albers während ihrer Studienzeit zahlreiche Praktika absolviert hat und dabei bereits bei ihrem heutigen Arbeitgeber, dem Verein Eintracht Hildesheim, tätig war, gelang ihr ein fließender Berufseinstig. Mit 26 Jahren ist sie nun bereits Führungskraft im Verein und organisiert als Fachbereichsleiterin für betriebliche Gesundheitsförderung unter anderem Gesundheitskurse für Firmen. Sie hat Personalverantwortung für vier Mitarbeiter und zahlreiche Ehrenamtliche.

Zudem kommuniziert die Ergotherapeutin mit anderen Fachabteilungen und der Geschäftsführung des Vereins sowie Sponsoren. „Dabei ist ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Organisationsgeschick nötig“, berichtet sie. Insgesamt sind die Anforderungen an Ergotherapeuten ihrer Erfahrung nach hoch: „Man muss viel Eigeninitiative zeigen, selbstbewusst auftreten, zielstrebig arbeiten und motiviert sein, zudem andere motivieren können.“

Außerdem muss man viel lernen können. Sich das medizinische Wissen und die Krankheitslehre anzueignen, war für sie und ihre Kommilitonen eine erste große Hürde. Im Bachelorstudium lernte sie zudem die Grundlagen der Unternehmensführung, der Betriebswirtschaft und des Marketing kennen – eine gute Vorbereitung auf ihre heutigen Tätigkeiten. Als Ergotherapeutin ist sie ohnehin prädestiniert für die betriebliche Gesundheitsförderung im Sportverein: Ihren Ursprung hat die Ergotherapie in der psychiatrischen Beschäftigungs- und Arbeitstherapie. „Ich gehe in dem Beruf voll auf. Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, schauen zum Beispiel nicht nur auf Rückenschmerzen oder die Psyche, sondern betrachten die gesamte Lebenswelt der Mitarbeitenden“, erklärt Muriel Marieke Albers.

Fokus auf Forschung und Weiterbildung

Parallel zu ihrer Tätigkeit bei der Eintracht Hildesheim unterrichtet sie als Dozentin an der Hermann-Nohl-Berufsschule in Hildesheim die Fächer Gesundheitsförderung und Prävention, Arbeitstherapie sowie wissenschaftliches Arbeiten. Es fällt auf: Auch die Ergotherapie-Fachschüler werden bereits in wissenschaftlichem Arbeiten ausgebildet: „Die Module der Fachschule sind an die Module der Hochschule angepasst – die Studierenden haben allerdings noch mehr und intensivere Module in wissenschaftlichem Arbeiten“, betont die 26-Jährige.

Auch im Berufsfeld der Ergotherapie schreitet die Akademisierung also voran, wie auch in vielen anderen Berufen des Gesundheitswesens. „Das hat einen Grund: Ergotherapeuten sollten auf Augenhöhe etwa mit Ärzten oder anderen Fachleuten kommunizieren können und in der Lage sein, bestimmte Methoden oder Therapien wissenschaftlich zu begründen – zum Teil auch gegenüber den Kostenträgern wie den Krankenkassen“, erklärt Muriel Marieke Albers.

Berufsbegleitend zum Master

Um sich stets fachlich wie wissenschaftlich weiterzuentwickeln, hat die junge Frau den berufsbegleitenden, fünfsemestrigen Master in Ergotherapie an der Hochschule Hildesheim begonnen. Möchte sie sich nämlich die Option offen lassen, im Ausland zu arbeiten, könnte sie mit dem Bachelorabschluss überwiegend nur Assistententätigkeiten ausführen. Der Master ist forschungsintensiver – die Studierenden haben etwa kürzlich für ein Studienprojekt niedergelassene Ergotherapeuten in deren Praxen mit qualitativen Interviews befragt und diese anschließend ausgewertet.

In einem Jahr wird Muriel Marieke Albers den Master abgeschlossen haben. Danach kann sie sich gut eine Promotion vorstellen – „wobei das für Ergotherapeuten nicht einfach ist, weil es noch wenige Universitäten gibt, die sich auf Ergotherapie spezialisiert haben“, betont sie. „Ich möchte später gerne in der Forschung arbeiten, aber dabei stets den Praxisbezug behalten“, sagt sie.

 

Ergotherapie dual

Einen Therapieschritt weiter dank IT

Wie visualisiert man Gefühle? Welche technischen Hilfsmittel können Patienten unterstützen, die etwa nach einem Schlaganfall nur noch eingeschränkt beweglich sind? Marten Panzer lernt im dualen Bachelorstudium Ergotherapie an der Hochschule Trier unter anderem, wie die IT im Gesundheitswesen eingesetzt werden kann. Zudem absolviert der 23-Jährige die Ausbildung zum Ergotherapeuten.

Ein Grundschüler mit Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, besser bekannt unter dem Kürzel ADS, spielt in der Ergotherapiestunde. Zuhause und in der Schule fällt er immer wieder durch impulsives Verhalten auf, er kann sich schlecht konzentrieren und bleibt nie lange am Platz sitzen. Während der Therapiesitzung messen Dioden an seinem Kopf seine Gehirnströme. Davon spürt der Junge nichts, aber er kann auf einem Monitor sehen, wie er sich in bestimmten Reizsituationen fühlt: Die Daten der Messung zeigen seinen psychischen Erregungszustand auf und werden am Monitor entsprechend dargestellt. „Der Vorteil dabei ist, dass man dem Kind seine Gefühle dadurch besser veranschaulichen kann. Das unterstützt die Therapie und es kann so gelingen, dass weniger Medikamente verschrieben werden müssen“, erklärt Marten Panzer.

Diese und viele weitere Einsatzmöglichkeiten von Informationstechnologie (IT) für medizinische Zwecke lernt der 23-Jährige in seinem dualen Studium der Ergotherapie kennen. Eine Besonderheit an der Hochschule (HS) Trier ist nämlich, dass der Studiengang dem Fachbereich Informatik angegliedert ist. In Modulen wie „IT im Gesundheitswesen“ oder „Serious Games“ helfen Marten Panzer und seine Kommilitonen dabei, interdisziplinäre Apps und Programme zu entwickeln. „Da wird es für die Forschung noch einiges zu entwickeln geben. Wir sind als Ergotherapeuten in diesem Feld wichtig, weil wir das Know-how bei vielen Therapieformen haben und helfen können, diese in der Forschung zum Beispiel für die medizinische Informatik anwendbar zu machen“, beschreibt er seine Aussichten.

Handwerk und Wissenschaft vereint

Ein Porträtbild von Marten Panzer

Marten Panzer

Foto: Sebastian Müller

Der duale Studiengang vermittelt aber nicht nur dieses spezifische Wissen, sondern auch die Grundlagen der Ergotherapie. Er ist ausbildungsintegriert, das heißt, Marten Panzer wird innerhalb von sechs Semestern den Bachelor of Science absolvieren und parallel die staatliche Prüfung für Ergotherapeuten an einer Berufsfachschule abschließen. Das noch relativ junge Angebot der HS Trier verbindet damit praktisches Handwerk und wissenschaftliche Grundlagen. Zulassungsvoraussetzung sind in der Regel die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife sowie der Ausbildungsvertrag mit einer der kooperierenden Berufsfachschulen für Ergotherapie.

Marten Panzers Entscheidung für diesen Fachbereich fiel, als er gerade ein Freiwilliges Soziales Jahr an einer Grundschule absolvierte. „Ich habe dort die Lehrer im Unterricht unterstützt, Aufsicht geführt oder die Hausaufgabenbetreuung übernommen“, erzählt er und ergänzt: „Konkret hatte mich interessiert, wie das Medikament Ritalin auf Kinder mit Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom wirkt. Ich möchte dazu beitragen, dass diese Kinder weniger oder gar keine Medikamente mehr einnehmen müssen. Dies ist möglich durch intensive Beschäftigung mit den Methoden der Ergotherapie. Daher wurde mir schnell klar: Das ist es, was ich beruflich machen will“, erinnert er sich.

Erst Schule, dann Studium

Das erste Jahr seines dualen Studiums verbrachte der junge Mann komplett an der Berufsfachschule. Er belegte Fächer wie Psychologie, Anatomie und ergotherapeutische Behandlungsverfahren. Der Bereich Krankheitslehre gliederte sich gar in 13 verschiedene Fächer auf – von Neurologie über Geriatrie bis hin zu Psychiatrie. Außerdem lernten die Auszubildenden die handwerklichen Grundlagen der Ergotherapie kennen, zum Beispiel, wie man Schienen anfertigt oder verschiedene Materialien für therapeutische Übungen einsetzt. „Man wird an der Berufsschule gut auf die Patienten vorbereitet“, findet Marten Panzer. „Ich lernte zum Beispiel, wie man Patienten nach einem Schlaganfall mobilisieren kann, damit sie wieder möglichst selbstständig am Leben teilnehmen können.“

Sind die Ergotherapeuten im ersten Schuljahr noch unter sich, lernen sie ab ihrem ersten Semester an der Hochschule Trier gemeinsam mit angehenden Physiotherapeuten und Logopäden. Die größten Unterschiede zwischen Ausbildung und Studium? „Die Inhalte sind noch deutlich wissenschaftlicher und forschungsbezogener. Wir erfahren zum Beispiel, wie man die Wirksamkeit von Therapien wissenschaftlich nachweisen kann“, berichtet Marten Panzer.

Gute Verzahnung, hohe Belastung

Insgesamt findet der duale Student, dass die Verzahnung zwischen Hoch- und Berufsfachschule sehr gut funktioniert. Aber wer sich für das duale Studium Ergotherapie interessiert, muss sich auf eine hohe Belastung einstellen, betont er: „Oft haben wir auch freitags oder samstags Vorlesungen. Der Unterricht an der Berufsschule dauert täglich von 8.45 bis 16 Uhr, die Hochschule meistens von 9 bis 18 Uhr. Danach muss man oft noch lernen und manchmal schreibt man mehrere Klausuren pro Woche. Das ist nicht ohne.“

Zudem muss der 23-Jährige 399 Euro an monatlichen Schulgebühren sowie weitere 260 Euro für den Semesterbeitrag stemmen. Viele seiner Kommilitonen schaffen dies nur mit einem Studienkredit. „Aber Ergotherapie macht man aus Überzeugung“, findet Marten Panzer. Er selbst möchte später in einer eigenen Praxis mit ADS-Kindern oder als Dozent arbeiten.


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Stand: 22.05.2019