Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

„Den Alltag der Menschen erleichtern“

Eine Frau arbeitet mit einer Kollegin eine Idee aus
Was braucht der Kunde? Was soll das Produkt leisten? Gemeinsames Brainstorming ist für Produktentwickler unerlässlich.
Foto: Sebastian Reimold

Produktentwicklerin bei 3M

„Den Alltag der Menschen erleichtern“

Dr. Emelie Fritz arbeitet als Produktentwicklerin bei 3M. Von der ersten Idee über die gesamte Entwicklungszeit bis zum Markteinstieg begleitet sie die Produkte. Die 34-Jährige ist seit September 2013 im 3M Lab in Neuss bei Düsseldorf tätig.

Zurzeit forscht Emelie Fritz an wärmeleitfähigen Vergussmassen für die Automobilindustrie. Diese werden beispielsweise für die Kühlung der Batterie verwendet. Der Arbeitsprozess startet meist mit einer konkreten Kundenanforderung, etwa was das Produkt leisten soll. Nach einem theoretischen Teil am Computer geht es ins Labor für entsprechende Materialtests. In Zusammenarbeit mit Kollegen in anderen Abteilungen wird das Ergebnis bis zum fertigen Produkt weiterentwickelt und schließlich geschaut, wie am Ende der Produktionsprozess aussehen muss. „Das ist eine sehr spannende Aufgabe. Kein Arbeitstag gleicht dem anderen“, berichtet die Produktentwicklerin.

Von Schweden über England nach Deutschland

Ein Porträt-Foto von Dr. Emelie Fritz

Dr. Emelie Fritz

Foto: 3M

Emelie Fritz arbeitet häufig in einem internationalen Umfeld. Das Interesse an fremden Ländern und Kulturen spiegelt sich auch in ihrem Lebenslauf wider: Nach dem Abitur in Schweden studierte sie zunächst Chemie an der Universität Göteborg. Für ihren Master in Chemistry & Entrepreneurship ging sie an die Universität Nottingham in England.

„Nach dem Studium habe ich kurzzeitig als Laboringenieurin in Schweden gearbeitet, bevor ich an der TU Dortmund meine Promotion in Polymerchemie angefangen habe“, beschreibt Emelie Fritz ihren Werdegang. Anschließend ging es direkt zu 3M: „Begonnen habe ich als Produktentwicklerin für Klebebänder, bevor ich dreieinhalb Jahre später in den Forschungsbereich rund um unsere Elektrosparte gewechselt bin.“

Als Wissenschaftlerin ist ihr die gesellschaftliche Bedeutung ihrer Aufgaben sehr wichtig: „Mit meiner Arbeit kann ich einen direkten Beitrag dazu leisten, den (Arbeits-)Alltag leichter zu machen oder zu verbessern – sei es für unsere Kunden oder aber für jeden von uns privat.“

Reichlich Abwechslung, internationales Umfeld

Großen Gefallen findet Emelie Fritz an den vielen Möglichkeiten, die der Beruf ihr bietet. Als technische Projektleiterin hält sie die Fäden zusammen. Dies beinhaltet einen intensiven Austausch mit zahlreichen Kollegen aus unterschiedlichen Abteilungen und Ländern. „Das macht meinen Job sehr abwechslungsreich. Ich lerne immer wieder Neues dazu“, beschreibt sie ihren Alltag. „Dank der breiten Produktpalette habe ich die Möglichkeit, immer wieder andere Märkte und Technologien kennenzulernen. Das gefällt mir sehr, denn ich begebe mich gern raus aus der eigenen Komfortzone.“

abi>> 24.07.2019