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„Groß, international und umweltfreundlich“

Kontrolle einer Platine
Nachhaltigkeit und Umweltschutz stehen für die Vaillant Group bei der Produktetnwicklung im Vordergrund.
Foto: Alex Becker

Technischer Produktmanager

„Groß, international und umweltfreundlich“

Als André May aus Dortmund vor vier Jahren sein Elektrotechnik-Studium abschloss, wusste er genau, wie sein zukünftiger Arbeitgeber sein soll: groß, international und umweltfreundlich. Heute ist der 33-Jährige als Technischer Produktmanager bei der Vaillant Group für die Analyse großer Datenmengen zuständig. Job und Unternehmen haben seine Erwartungen bisher erfüllt.

2012 fing André May zunächst als Innovationsingenieur bei der Vaillant Group an. Zu seinen Aufgaben gehörte unter anderem die Entwicklung eines Online-Systems zur Überwachung von Brennstoffzellen-Heizgeräten. „Mein Einstieg bei der Vaillant Group war super. Es gab einen sehr gut gestuften Einarbeitungsplan, verschiedene Schulungen und genug Zeit, um sich in die Unternehmenskultur und -struktur einzuarbeiten“, erinnert er sich. „Außerdem gab es eine Willkommensveranstaltung für alle neuen Mitarbeiter. Mit vielen Kollegen, die ich dort kennengelernt habe, treffe ich mich heute noch.“

Nach drei Jahren als Innovationsingenieur bekam er schließlich Gelegenheit, ins Technische Produktmanagement zu wechseln. „Das ist das Tolle an der Vaillant Group: Es gibt immer viele Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln und Neues auszuprobieren“, freut sich der 33-Jährige. Als Technischer Produktmanager ist er derzeit mit dem Aufbau eines Centre of Competence zur Datenanalyse beschäftigt, also einer Art interdisziplinären Kompetenzteams. Dieses soll für neue digitale Dienstleistungen und Produktverbesserungen zuständig sein. Dabei ist Teamfähigkeit ebenso gefragt wie technisches Know-how. Wichtig ist außerdem ein gutes Netzwerk, da André May bei der Koordination und Zusammenstellung des Teams auch auf externe Experten zurückgreift.
Bei seiner Arbeit muss der Ingenieur nicht nur Meetings und Workshops organisieren und leiten, sondern auch externe Dienstleister testen und beurteilen. Darüber hinaus fixiert er schriftlich die Anforderungen, die an eine technische Lösung gestellt werden und entwickelt auf dieser Basis entsprechende Strategien.

Ausbildung half bei der Orientierung

Ein Porträt-Foto von André May

André May

Foto: Privat

„Als ich mein Abitur in der Tasche hatte, wusste ich noch gar nicht so recht, was ich eigentlich machen möchte“, erinnert sich André May. „Ich habe mich zunächst für ein Biotechnik-Studium an der TU Dortmund entschieden, aber nach einem halben Jahr schon wieder aufgehört. Das war einfach nicht das Richtige für mich.“ Kurzerhand kehrte er dem Studentenleben den Rücken und entschied sich für eine Ausbildung als Fachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung in einem mittelständischen Unternehmen.

„Die Ausbildung hat mir richtig gut gefallen“, berichtet der 33-Jährige. „Als ich den Abschluss dann in der Tasche hatte, reizte mich auf einmal das Thema Studium wieder so richtig. Da war plötzlich dieser Wille, da jetzt noch was draufzusetzen.“ An der FH Dortmund machte André May seinen Bachelor of Engineering in Elektrotechnik mit Schwerpunkt Energie- und Umwelttechnik und anschließend an der Uni Bochum noch einen Master of Science im gleichen Fach. Nebenbei arbeitete er in seinem alten Unternehmen als Werkstudent und später an der Uni. „Auch wenn das nicht der leichteste Weg war, hat mir diese Zeit unheimlich viel Spaß gemacht“, berichtet er. „Und hinterher hatte ich auch eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie es nach dem Studium weitergehen soll.“

Mit Google zum Wunschunternehmen

Groß, international und umweltfreundlich sollte das Unternehmen sein, das für André May als Arbeitgeber in Frage kam. Kurzerhand googelte er, aber nicht nur nach möglichen Unternehmen, sondern auch nach seinen eigenen Skills und Fähigkeiten. „Ich wollte einfach mal schauen, was da kommt, und ob mir das bei der Jobsuche irgendwie weiterhilft“, berichtet der Dortmunder. „Plötzlich bin ich bei einer Stellenanzeige der Vaillant Group gelandet. Da dachte ich gleich: Das könnte passen!“ In den Folgetagen beschäftigte er sich intensiver mit dem Unternehmen und bewarb sich schließlich – mit Erfolg.

Sein Zwischenfazit? „Meine Erwartungen haben sich bisher erfüllt“, berichtet André May. „Jetzt freue ich mich auf eine spannende Zukunft mit neuen Herausforderungen bei der Vaillant Group!“

abi>> 07.07.2016