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Grundstein für die Finanzkarriere

Eine junge Frau zahlt einem Kunden Geld aus
Erfahrungen sammeln, Netzwerke aufbauen und an Sicherheit gewinnen – ein Traineeship bereitet nach einem Studium optimal auf die berufliche Zukunft vor.
Foto: Martin Rehm

Traineeship

Grundstein für die Finanzkarriere

Schon auf dem Wirtschaftsgymnasium war Alexander Armbruster klar, dass er in der Finanzbranche arbeiten möchte. Mit einem Traineeship hat sich der heute 31-Jährige optimal auf seine spätere Arbeit in der Bank vorbereitet.

Nach dem Abitur absolvierte Alexander Armbruster zunächst eine doppelt qualifizierende Ausbildung zum Finanzassistenten bei der Volksbank – wollte danach aber noch tiefer in die Materie einsteigen. Daher entschloss er sich für das Studium Internationales Finanzmanagement an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen-Geislingen. Kurz vor dem Bachelorabschluss entdeckte er in einem Jobportal im Internet die Ausschreibung für eine Traineestelle bei der DekaBank in Frankfurt. „Ich bewarb mich und bekam nach einem Vorstellungsgespräch und einem Assessment Center die Stelle angeboten“, erinnert sich der 31-Jährige. Statt der vorgesehenen 18 Monate arbeitete er nur 15 Monate als Trainee, weil in der Zielabteilung, in der er anschließend eingesetzt werden sollte, vorzeitig eine Stelle frei wurde.

Überblick verschaffen und Schwerpunkte setzen

Ein Porträt-Foto von Alexander Armbruster

Alexander Armbruster

Foto: privat

„Als Trainee habe ich meine Basisstation – den Zahlungsservice – intensiv kennengelernt. Darüber hinaus war ich aber auch in angrenzenden Schnittstellen-Abteilungen eingesetzt“, berichtet Alexander Armbruster. Er und seine Kollegen im Zahlungsservice stimmen die Wertpapierbestände und -konten ab und überwachen diese als unabhängige zentrale Einheit der DekaBank. „Außerdem habe ich die Wertpapierabrechnung, die Wertpapierlieferung sowie die Bereiche Derivate, Geld und Devisen, Steuern und Meldewesen kennengelernt. Das Wissen aus diesen Abteilungen konnte ich dann wieder in der Basisabteilung einsetzen“, erklärt der ehemalige Trainee.

Die ersten sechs Wochen bestanden aus einer Einarbeitungsphase, in der er den Kollegen hauptsächlich über die Schulter geschaut und dadurch viel gelernt hat. Anschließend hat er schnell auch eigene Aufgaben übernommen. Einmal durfte er seinen Vorgesetzten nach Luxemburg begleiten, um die Kollegen und die Arbeit dort vor Ort kennenzulernen. „In einer kurzen Wahlstation habe ich mir zudem die Personalabteilung etwas genauer angeschaut.“

Netzwerke für die berufliche Zukunft aufbauen

Neben den Praxiseinsätzen waren auch Seminare Teile des Traineeprogramms. Hier lernten die Trainees Wissenswertes unter anderem zu Kommunikations-, Konflikt- und Projektmanagement oder auch zu fachlichen Themen. „Ein Vorteil ist das große Netzwerk, das man sich in seiner Ausbildungszeit aufbaut“, sagt Alexander Armbruster. „Noch heute treffe ich mich regelmäßig mit den damaligen Trainees, darunter sind auch einige Freundschaften entstanden. Dieses Netzwerk ist oft auch für die tägliche Arbeit eine wertvolle Hilfe.“

Seit Oktober 2017 arbeitet Alexander Armbruster nun in seiner ehemaligen Basisstation, dem Zahlungsservice. Neben der Abstimmung der Wertpapierkonten, die er nun eigenständig vornimmt, wird er mehr und mehr in Sonderprojekte eingebunden. „Zum Beispiel habe ich bereits daran mitgearbeitet, neue Wertpapierkonten in unserem bankinternen System aufzusetzen“, berichtet der qualifizierte Sachbearbeiter, wie er sich seit dem Abschluss seines Traineeprogramms nennen darf. Gern möchte er sich in Zukunft fachlich und persönlich weiterbilden und damit Grundlagen für einen Aufstieg legen. Sein Fazit: „Ich bin froh, dass ich mich für ein Traineeprogramm und nicht für einen Direkteinstieg entschieden habe.“

abi>> 18.03.2019

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