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Krach machen

Auspuffrohr eines Wagens
In der Industrie entwickeln Akustiker Geräusche für Gebrauchsgegenstände wie Fahrzeugmotoren.
Foto: Tobias Krahl HellwigStudios

Akustiker

Krach machen

Akustiker können in unterschiedlichen Branchen bei ganz unterschiedlichen Unternehmen tätig werden. Der Weg in den Beruf führt üblicherweise über ein Studium, die Chancen auf dem Arbeitsmarkt stehen gut.

Akustiker werden in ganz unterschiedlichen Branchen gebraucht: Beim Bau eines Konzertsaals wird neben architektonischem Sachverstand in aller Regel auch die Meinung eines Akustikers eingeholt. Er weiß genau, wie der Schall sich im Raum ausbreitet und berät die Architekten, um den Konzertbesuchern ein optimales Musikerlebnis zu ermöglichen. Auch beim Bau einer Stadtautobahn kommen Akustiker zum Einsatz: Sie schätzen die Schallemissionen der Autos ein, verbessern vorhandene Lösungen für den Lärmschutz oder entwickeln neue Methoden.

Auch bei Film und Fernsehen sind Experten für Geräusche gefragt, wenn es etwa darum geht, Klangelemente für Filme zu untersuchen, zu entwickeln oder zu optimieren. In der Industrie entwickeln Akustiker Geräusche für Gebrauchsgegenstände wie Fahrzeugmotoren (siehe dazu die Reportage „Autos ihren Klang verleihen“).

Laute von Walen erforschen

In Wissenschaft und Forschung analysieren sie das akustische Verhalten von (technischen) Stoffen und Materialien, um beispielsweise Schallemissionen zu verringern. Sie führen Experimente durch, um herauszufinden, wie sich akustische Signale und Frequenzen auf Mensch und Tier auswirken und erforschen etwa die Laute von Fledermäusen oder Walen.

„Der Berufseinstieg in den technischen Akustikbereich kann über Studiengänge wie Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik, Physik und Bauphysik gelingen“, sagt Walburga Wagner, akademische Berufsberaterin der Arbeitsagentur Rosenheim. „In diesen Studiengängen gibt es einschlägige Schwerpunkte, Wahlfächer und Studienpraktika, die für den Akustikbereich relevant sind.“ Außerdem infrage kommen Bachelor- und Masterangebote aus den Bereichen Hörtechnik und Physikingenieurwesen.

Arbeitgeber in vielen Branchen

Eine Anstellung finden Akustiker mit abgeschlossenem Studium etwa in den Forschungsabteilungen von Hochschulen, bei Herstellern von Elektro- und Kommunikationstechnik, im Fahrzeug- und Maschinenbau oder in Ingenieurbüros für technische Fachplanung. Wer sich weiterbilden möchte, hat die Wahl zwischen verschiedenen Lehrgängen etwa aus den Bereichen physikalische Messtechnik, Qualitätsmanagement, Arbeitssicherheit und Unfallverhütung.

Und: Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt stehen gut. „Nicht zuletzt wegen der demografischen Entwicklung nimmt der Fachkräftebedarf in diesem Berufsfeld zu“, sagt Ralf Beckmann, Arbeitsmarktexperte der Bundesagentur für Arbeit.

Weitere Informationen

BERUFENET

Das Netzwerk für Berufe der Bundesagentur für Arbeit mit über 3.000 aktuellen Berufsbeschreibungen in Text und Bild. (Suchwort: Akustiker)
www.berufenet.arbeitsagentur.de

studienwahl.de

Infoportal der Bundesländer in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit. Hier kannst du im „Finder“ nach Studiengängen in ganz Deutschland suchen.
www.studienwahl.de

ITWissen

Das große Online-Lexikon für Informationstechnolgie – Glossar Akkustik vom Datacom-Buchverlag
www.itwissen.info.pdf

ars auditus – Akustik-Gehör-Psychoakustik

Die Grundlagen der Akustik
http://web.fbe.uni-wuppertal.de/fbe0014/ars_auditus

KURSNET

Portal für Aus- und Weiterbildung der Bundesagentur für Arbeit. Hier kannst du insbesondere nach schulischen Berufsausbildungen suchen. (Suchwort: xx)
www.kursnet.arbeitsagentur.de

abi>> 19.06.2015