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„Unfassbar viele Eindrücke“

Die Messehalle mit etlichen Ständen und Menschen.
Christopher Höhnisch (27) muss bei seiner Arbeit unter anderem stets verfolgen, was über verschiedene Messen in den Medien berichtet wurde.
Foto: Martin Rehm
Thema der Woche

Berufseinstieg nach dem Studium

„Unfassbar viele Eindrücke“

Christopher Höhnisch (27) hat nach seinem Masterstudium in Business Management ein Volontariat in der Kommunikationsabteilung bei der Messe Berlin ergattert. Für abi» berichtet er von seinem Berufseinstieg und den ersten Tagen im Job.

Wenn Christopher Höhnisch zur Arbeit kommt, wirft er als Erstes einen Blick in Zeitungen und Online-Medien, um herauszufinden, wo über seinen Arbeitgeber berichtet wird. Die sogenannte Medienevaluation ist ein wichtiger Teil seiner Arbeit als Kommunikationsvolontär bei der Messe Berlin. „Ich schaue mir zum Beispiel an: Wo und wie waren unsere Messen vertreten? Und was schreibt die Presse über das jeweilige Projekt?“, berichtet der 27-Jährige. Schließlich ist die Kommunikationsabteilung, in der er sein Volontariat absolviert, dafür verantwortlich, wie das Unternehmen und dessen Messen in der Öffentlichkeit dargestellt werden.

„Aktuell bin ich mit der Betreuung der Social-Media-Kanäle der ‚Bazaar Berlin‘ beschäftigt, einer Messe für ausgefallene Geschenke. Das macht mir viel Spaß, weil meine Chefin meinen Marketing-Hintergrund fördert und ich mich so beispielsweise bei einem neuen Plakat-Shooting einbringen darf“, sagt der Volontär. Im Mai 2018 hat er sein Masterstudium „Business Management“ mit Schwerpunkt Marketingmanagement an der Technischen Hochschule Wildau abgeschlossen. „Außerdem schreibe ich Social-Media-Beiträge und beantworte Fragen – alles mit dem Ziel, die Veranstaltung noch präsenter zu machen.“ Das Volontariat soll auf eine spätere Tätigkeit als PR-Manager vorbereiten. Zu dem Berufseinstiegsprogramm gehören auch verschiedene Seminare.

Berufseinstieg als Volontär

Ein Porträt-Foto von Christopher Höhnisch

Christopher Höhnisch

Foto: privat

Nach dem Studium hat Christopher Höhnisch gezielt nach Stellen in der Kommunikation gesucht. „Durch erste praktische Erfahrungen im Marketing- und PR-Bereich wusste ich, dass ich das auch zukünftig machen möchte.“ Insgesamt bewarb er sich bei über 25 Unternehmen – keine Seltenheit in diesem Bereich, denn die Nachfrage nach Stellen ist groß, die Anforderungen an Berufseinsteiger hoch.

„Ursprünglich wollte ich mich auf Juniorstellen bewerben. Auf Jobmessen bin ich dann mit mehreren Personalverantwortlichen ins Gespräch gekommen. Sie haben meinen Eindruck bestätigt, dass Berufseinsteiger meist nur über ein Traineeship oder Volontariat in ein Unternehmen kommen. Daraufhin habe ich mich dann explizit auf die Suche danach gemacht.“ Er suchte sowohl auf den Webseiten verschiedener Unternehmen, als auch in Jobportalen. „Außerdem war ich bei zwei Personalvermittlungsbüros, was allerdings nicht sehr zielführend war.“

Familiärer Umgang

Zum Bewerbungsprozess bei der Messe Berlin gehörten neben einer schriftlichen Bewerbung auch ein Telefoninterview und ein zweistündiges Vorstellungsgespräch. „Die erste Stunde verlief wie in einem klassischen Bewerbungsgespräch: Ich wurde nach meinen Beweggründen gefragt und sollte erklären, warum ich der Richtige für das Volontariat bin.“ Anschließend sollte er eine Pressemitteilung zu einem Projekt schreiben, wofür er eine halbe Stunde Zeit hatte. „Wovon ich positiv überrascht war, war das ausführliche Feedback am Ende – positiv wie negativ. Das kannte ich aus meinen bisherigen Bewerbungsverfahren nicht.“

Die ersten Tage im Unternehmen empfand Christopher Hönisch als sehr aufregend. „Es waren unfassbar viele Eindrücke. Die Messe Berlin ist wirklich kein kleines Unternehmen. Die 18 jährlichen Eigenveranstaltungen auf dem Schirm zu haben und zu wissen, welche Messe sich worauf spezialisiert, war nicht so leicht in den ersten Tagen.“ Als besonders positiv empfand er den familiären Umgang unter den Kollegen. „Alle haben mich sehr offen empfangen und standen für Fragen zur Verfügung. Mit einigen Kollegen habe ich innerhalb kürzester Zeit eine freundschaftliche Bindung aufgebaut, die über das Arbeitsumfeld hinausgeht.“

abi>> 04.12.2018

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