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Berufe mit Blaulicht

Hubschrauber hebt vom Unfallort ab. Im Hintergrund sieht man Polizei und Rettungssanitäter.
Ob bei der Polizei, der Feuerwehr oder dem Rettungsdienst; die Branche der Berufe mit Blaulicht hält viele spannende Einsatzbereiche bereit.
Foto: Roman Größer

Berufsübersicht

Berufe mit Blaulicht

Direkt im Einsatz bei einem Unfall oder in der Organisation von Gefahrenabwehrmaßnahmen: Es gibt unterschiedliche Berufe, die mit Not- und Katastrophensituationen zu tun haben. abi>> zeigt beispielhaft einige Studien- und Ausbildungsberufe auf.

Direkte Notfallhilfe

Studienberufe

Beamt(er/in) – Feuerwehr (gehobener technischer Dienst)

Aufgaben: Leitende Funktion bei der Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung bei Unglücksfällen, Führungskraft im Wachbetrieb

Mögliche Arbeitgeber: Berufsfeuerwehren, Feuerwehren der Bundeswehr, Feuerwehrschulen

Polizeivollzugsbeamt(er/in) (gehobener Dienst)

Aufgaben: Führung unterstellter Einsatzkräfte, Wach- und Streifendienst, andere Polizisten ausbilden, Verwaltung

Mögliche Arbeitgeber: Polizeiinspektionen, -direktionen und -präsidien, Dienststellen der Bereitschafts- oder der Wasserschutzpolizei, Sonderdienststellen der Schutzpolizei, polizeiliche Bildungseinrichtungen

Ausbildungsberufe

Notfallsanitäter/in

Aufgaben: Medizinische Maßnahmen der Erstversorgung, Assistenz bei der ärztlichen Notfallversorgung, Transportfähigkeit von Patienten sicherstellen

Mögliche Arbeitgeber: Rettungs- und Krankentransportdienste, Blutspendedienste, Feuerwehren

Polizeivollzugsbeamte(er/in) (mittlerer Dienst)

Aufgaben: Wach- und Streifendienst, Ansprechpartner für Hilfe suchende Bürger, Verkehr kontrollieren und regeln, Unfall- und andere Gefahrenstellen absichern, Anzeigen und Unfälle aufnehmen, Aufklärung von Straftaten

Mögliche Arbeitgeber: Polizeidienststellen der Länder, Bereitschaftspolizei, Wasserschutzpolizei

Werkfeuerwehrmann/-frau

Aufgaben: Brand- und Gefahrenschutz, Maßnahmen zur Brandbekämpfung, medizinische Notfallversorgung, technische Hilfe

Mögliche Arbeitgeber: Betriebe mit erhöhtem Gefährdungspotenzial, zum Beispiel größere Industriebetriebe der Chemie-, Metall- und Elektroindustrie, Flughäfen oder Kraftwerke

Verwaltung, Vor- und Nachbereitung

Studienberufe

Forensische/r Psychologe/Psychologin

Aufgaben: Täter- beziehungsweise Tatortprofile erstellen, Schuldfähigkeit von Angeklagten beurteilen, Zukunftsprognosen für Straftäter erstellen, Sachverständiger vor Gericht

Mögliche Arbeitgeber: Justizbehörden, forensische Abteilungen von Kliniken, Kriminalpolizei, Hochschulen

Ingenieur/in Rettungswesen

Aufgaben: Einsätze von Rettungskräften, Ausrüstung und Hilfsgütern koordinieren; Maßnahmen im Rettungsdienst, im Katastrophen- und Zivilschutz sowie zur Gefahrenabwehr

Mögliche Arbeitgeber: Rettungsdienste und -wachen, Berufsfeuerwehren, Hilfswerke, Hersteller von Geräten und Verfahren der Notfallrettung oder Sicherheitstechnik

Beamt(er/in) – Zolldienst (geh. Dienst)

Aufgaben: in schwierigen Fällen den Zollsatz ermitteln und Abgaben erheben, Waren zollamtlich freigeben, Zolllager und sogenannte besondere Zollverkehre überwachen, Zollämter und Zollkommissariate leiten, beim Erstellen von Gutachten bei der zolltechnischen Prüfungs- und Lehranstalt mitwirken

Mögliche Arbeitgeber: Hauptzollämter, Zoll(fahndungs)ämter, Wasserzoll, Generalzolldirektion

Ausbildungsberufe

Beamt(er/in) – Zolldienst (mittl. Dienst)

Aufgaben: Passdokumente kontrollieren, Gepäckstücke durchsuchen, Fahndungsinformationen abgleichen; eingeführte und auszuführende Waren überprüfen, Zollanträge bearbeiten, illegalen Waren- und Personenverkehr über die Grenze unterbinden, ordnungsgemäße Beschäftigung von Erwerbstätigen überprüfen

Mögliche Arbeitgeber: Hauptzollämter, Zoll(fahndungs)ämter, Wasserzoll, Generalzolldirektion

Weiterbildungsberufe

Fachkraft für Arbeitssicherheit (berufliche Weiterbildung)

Aufgaben: Unternehmen in Fragen der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung beraten und unterstützen

Mögliche Arbeitgeber: Betriebe aller Wirtschaftsbereiche, mit Ausnahme von Teilen der Seeschifffahrt

Hinweis: Voraussetzung für die Weiterbildung ist in der Regel ein Ausbildungs- und Weiterbildungsabschluss als Techniker beziehungsweise Meister oder ein Studienabschluss in einem ingenieurwissenschaftlichen Fach.

abi>> 20.03.2017

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