Für eine Tätigkeit bei einer NGO muss vor allem eines vorhanden sein: überzeugtes Engagement.
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Campaigner
versuchen, mit Kampagnen auf die öffentliche Meinungsbildung einzuwirken. Welche Mittel sie dabei wählen, richtet sich an den Zielen der jeweiligen Organisation aus. Im Allgemeinen gehört zu ihren Aufgaben, dass sie Informationen sammeln und Kontakt zu Politikern und Presse oder auch zu Aktivisten halten. Sie erarbeiten kurz- und langfristige Strategien für ihre Organisation und planen auch Demonstrationen. In der Regel haben sie ein fachbezogenes Hochschulstudium abgeschlossen und Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit und im politischen Bereich gesammelt.
Fundraiser
sind unverzichtbar für Hilfsorganisationen und viele Verbände: Sie beschaffen die nötigen Finanzmittel. Dazu planen sie öffentlichkeitswirksame Werbeaktionen und Veranstaltungen, sie stellen soziale und kulturelle Anliegen überzeugend dar und können so auch Prominente und Firmen einbinden. Sie werben Mitglieder, gründen Fördervereine und formulieren Bittbriefe – und sie dokumentieren auch, wie die Sach- und Geldspenden verwendet wurden. Häufig kommen Fundraiser aus dem Bereich Marketing und Kommunikation.
Friedensfachkräfte
gehen in Länder, die Kriege und Bürgerkriege überstanden haben oder in denen Konflikte zwischen Bevölkerungsgruppen schwelen. Sie betreuen traumatisierte Menschen, unterstützen die Versöhnung und erarbeiten friedenspädagogische Maßnahmen. Neben mehrjähriger Berufserfahrung müssen Interessenten Zusatzqualifikationen in ziviler Konfliktbearbeitung, Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenz mitbringen. Unabdingbar sind dazu eine stabile Persönlichkeit und die Fähigkeit, mit Stress umzugehen.
Projektleiter
planen und überwachen Projekte, beispielsweise in der Entwicklungsarbeit. Dabei leiten sie etwa den Bau von Waisenhäusern oder organisieren Brunnenbohrungen für kleinere Initiativen. Sie arbeiten vor Ort mit der einheimischen Bevölkerung und den zuständigen Behörden zusammen, behalten die Finanzen im Griff und stimmen sich mit ihrem Auftrag- oder Arbeitgeber ab – oft sind das private Hilfsorganisationen oder Initiativen. Sie berichten regelmäßig über die Fortschritte der Projekte und die Verwendung der Mittel. Neben der beruflichen Eignung sind für die Projekte im Ausland Fremdsprachen ebenso erforderlich wie interkulturelles Verständnis und hohes Engagement.
Programmleiter
sind beispielsweise bei namhaften und finanziell gut ausgestatteten Stiftungen angestellt, die in mehreren Fachbereichen forschen und fördern. Hier führen sie ein Mitarbeiterteam, beobachten die wissenschaftliche Forschung und gesellschaftliche Entwicklung in ihrem Programmbereich, organisieren Veranstaltungen, bewerten die Förderfähigkeit verschiedener Projekte und stoßen Publikationen an. Darüber hinaus vertreten sie ihre Organisation in der Öffentlichkeit. Neben fachlicher Expertise und mehrjähriger Berufserfahrung qualifiziert für diese Positionen die Persönlichkeit.
Referenten
verfügen über profunde Fachkenntnis auf ihrem Gebiet. Naturwissenschaftler können sie zum Beispiel bei Umweltschutzorganisationen einbringen, Sozialpädagogen in der Entwicklungszusammenarbeit oder Finanzmanager in nahezu jeder nichtstaatlichen Organisation. Sie nehmen Einfluss auf die Ausrichtung und die Ziele der Organisation, halten Kontakte zu verschiedenen Abteilungen im In- und Ausland und in die Öffentlichkeit. Fachlich initiieren und bewerten sie Studien; sie sind häufig Dienstleister für die Presseabteilung ihrer Organisation. Von Referenten wird in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium erwartet, mehrjährige Berufs- und Führungserfahrung sowie Kenntnis der Organisation und ihrer Struktu





