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abi>> |
Herzlich willkommen zum abi>> Chat „Studieren im Osten“. Stellt eure Fragen! |
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Franz |
Hallo, kann man an den ostdeutschen Unis auch Medizin studieren? Und sind da die Chancen, einen Platz zu kriegen, größer? |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
Ja, das kann man. Bewerbung aber über hochschulstart.de und dann über die Hochschulquote, die 60% der Plätze ausmacht. |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Im Osten kann man an verschiedenen Unis Medizin studieren; wie die Chancen sind, hängt vom jeweiligen Auswahlverfahren ab. Bei uns in Dresden kommt man ca. bis 2,2 ins Auswahlverfahren. |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Wenn man im Auswahlverfahren ist, dann geht es nach Praxiserfahrungen, Motivation und belegten Kursen in der Abiturstufe. |
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Franz |
Okay, danke für die Info! |
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Franzi |
Hallo, ist es denn sinnvoll, extra in den Osten zum Studieren zu gehen, wenn ich in Ba-Wü wohne? Gibt es denn da auch genügend Nebenjobs? |
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Christoph Beier (Uni Potsdam) |
Franzi: Also grundsätzlich ist es auf jeden Fall sinnvoll, ein Studium im Osten der Republik in Betracht zu ziehen. Die Auswahl des Studienortes erfolgt natürlich immer auf Grund verschiedener Kriterien. Eines davon kann auch der Nebenjob sein. Hier in der Region Berlin-Brandenburg ist es auf jeden Fall möglich einen studentischen Nebenjob zu ergattern. |
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Franzi |
Stimmt es, dass es in ostdeutschen Städten billiger ist zu wohnen? |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Auch zu Franzi: ich denke, das trifft zumindest für die Großstädte zu. Bei uns in Dresden wohnt man im Wohnheim für um die 200 € pro Monat; ein WG-Zimmer gibt es für reichlich 200 €. |
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Christoph Beier (Uni Potsdam) |
Also grundsätzlich sind die Mieten im Osten geringer als in den Ballungszentren des Westens. |
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Christoph Beier (Uni Potsdam) |
Es gilt jedoch, dass es auch hier starke regionale Unterschiede gibt. |
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Christoph Beier (Uni Potsdam) |
Die Studentenwerke geben Auskunft über die Mietpreise der regionalen Wohnheime. |
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Christoph Beier (Uni Potsdam) |
Die Allgemeinen Studierendenausschüsse halten meist auch Mietpreislisten bereit. Plus: über den freien Mark kann man sich über den Mietpreisspiegel informieren. |
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Lilly |
Hallo, ich hab mal gehört, dass es im Osten einige Unis gibt, bei denen es so wenige Bewerbungen gibt, dass sogar ohne NC aufgenommen wird. Auch in Medizin. Stimmt das oder ist das nur ein Gerücht? |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
zu Lilly: also das ist wirklich ein Gerücht - zumindest, was die Medizin anbelangt. |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
Hallo grundsätzlich stimmt das, aber wohl kaum für Medizin, da musst Du immer von einem NC ausgehen, nur ist er evtl. nicht so hoch wie im Westen |
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Tashi |
Weiß jemand etwas übers Einklagen eines Studienplatzes für Medizin? An welcher ostdeutschen Uni hatte man z.B im letzten Jahr die meisten Chance übers Einklagen einen Studienplatz für Medizin zu erhalten? |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Oh, dafür bin ich nicht die Richtige... Da müssen Sie Juristen fragen. |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
Hallo Tashi, bei einer Studienplatzklage musst Du der Uni selbst nachweisen, dass sie ihre Kapazitäten nicht ausgenutzt hat. Das ist sehr schwierig und immer in einem einzelnen Prozess zu klären. Jeder Richter entscheidet nach der Sachlage, darüber gibt es keine Erfahrungswerte. |
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Tashi |
Gibt es darüber keine Listen, wo und wie viele Studienplätze eingeklagt wurden und erfolgreich waren??? |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
Hallo Tashi, solche Listen sind mir nicht bekannt, aber wende Dich doch an Deiner Wunschuni mal an den Allgemeinen Studentenausschuss (ASTA), der hat als Vertretung der Studenten evtl. Infos. |
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Tashi |
Es gibt ja Rankingslisten: welche ostdeutsche Uni für Medizin ist die beliebteste, welche die unbeliebteste? |
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abi>> Redaktion |
Ja, da gibt es einige. Deswegen kann man das so schnell nicht sagen. Am besten mal selber recherchieren und verschiedene Rankings miteinander vergleichen (HIS, CHE, Zeit, access,...). Wichtig ist z.B., wie diese Rankings entstanden sind, also wer befragt wurde (Studierende, Lehrende, Personaler,...), wonach gefragt wurde, wie die Ergebnisse zu einer Rangliste zusammengefügt wurden usw. Die Methoden sollten dann zu deinen eigenen Vorlieben und Kriterien passen. |
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Mariechen |
Also ich habe ja auch schon über ein Studium im Osten nachgedacht (deshalb bin ich auch hier ;)). Habe aber viele schlechte Sachen gehört. Ist es im Osten z.B. sehr gefährlich wegen den Nazis? |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
zu Mariechen: Es gibt in der Tat in einigen Städten Probleme mit Nazis (wie im Westen übrigens auch). Ich würde es deshalb aber nicht als gefährlich hier bezeichnen. |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
zu Mariechen: hier in Dresden ist es so, dass es manchmal Auseinandersetzungen zwischen ganz Linken und ganz Rechten gibt. |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Wer nicht als Solcher zu erkennen ist, wird in Ruhe gelassen. |
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Mariechen |
Ah, das beruhigt mich. Naja, die Gegend, aus der ich herkomme, ist halt total ungefährlich - das find ich gut ;) aber in der Großstadt gibt es wahrscheinlich immer gefährliche Ecken. |
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Christoph Beier (Uni Potsdam) |
Mariechen: Vielleicht solltest du Dir einfach mal ein eigenes Bild vom Osten machen und einen oder zwei Hochschulstandorte besuchen. Die Studienberatungen sind dabei natürlich immer die richtige Anlaufstelle. Wir in Potsdam haben am Freitag übrigens unseren Hochschulinformationstag. |
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Mariechen |
Jupp, das ist eine gute Idee… Potsdam ist ja auch fast Berlin, oder? Das ist ja von der Lage her cool. |
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Christoph Beier (Uni Potsdam) |
Mariechen: naja, das sollte man keinem Potsdamer sagen :) Aber, ja, Potsdam ist nah an Berlin dran. |
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Mariechen |
Freitag ist nur blöd, da hab ich ja Schule *seufz*. Na mal sehen. |
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Christoph Beier (Uni Potsdam) |
Schade, aber du kannst ja auch in den Ferien kommen. Übrigens: Du würdest sicherlich auch eine Freistellung von deiner Schule bekommen. |
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Simon |
Hallo, ich habe mich in Budapest (und bald auch noch in Polen) für einen Medizinstudienplatz beworben. Einen Ausbildungsplatz als Gesundheits- und Krankenpfleger habe ich auch schon. Eine zusätzlich Bewerbung für Medizin über hochschulstart.de werde ich natürlich auch nicht unversucht lassen, doch mit meinem voraussichtlichen Abischnitt von 2,8 erhoffe ich mir da nichts. Sollte bei hochschulstart.de trotzdem irgendwas bei der Angabe der Ortpräferenzen beachten? |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
zu Simon: für die Platzvergabe ist der Ortswunsch erstmal egal; wahrscheinlich bekommst Du erst ca. 5 Jahr nach Deinem Abitur einen Platz. |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
Hallo Simon, die Uni Greifswald berücksichtigt im Auswahlverfahren zu einem bestimmten Prozentsatz berufspraktische Erfahrungen, also Deine Ausbildung. Du solltest auf hochschulstart.de das hochschulspezifische Auswahlverfahren jeder einzelnen Hochschule durchsehen und für Dich eine Chancenanalyse machen. Also doch bewerben. |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Aber eine Ausbildung zum Krankenpfleger muss kein schlechter Weg ins Medizinstudium sein. |
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Simon |
Das setzt allerdings voraus, dass ich erstmal die Ausbildung anfange und gegebenenfalls abschließe! Würdet ihr mir eher zu einem Studium im Ausland raten oder wäre der Weg über die Ausbildung besser? |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
zu Simon: das hängt von Deinen Plänen ab: Reizt es Dich, ins Ausland zu gehen? Hast Du Lust, erstmal etwas Praktisches zu machen? |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
Simon, ein Studium im Ausland lassen sich die Länder, die relativ freien Zugang haben (Ungarn, Tschechien), sehr teuer bezahlen, in den Ländern, in denen es nicht um Geld geht, hast Du bestimmte Leistungskurse vorzuweisen (Holland) oder ähnliche Zulassungsbeschränkungen wie in Deutschland (Österreich) |
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Simon |
Da ich in der Schule schon ein Jahr verloren habe und zu Beginn des Studiums 21 bin, würde ich gerne keine Zeit verlieren und direkt mit dem Studieren anfangen. Der Weg über das Ausland wäre für mich kein Hindernis. Dennoch würde ich natürlich ein deutschsprachiges Studium (Budapest oder Deutschland) dem englischsprachigen Studium in Stettin vorziehen! Ich habe halt Angst, zu viel Zeit durch die Ausbildung zu verlieren, wobei meine Eltern meinten, dass ich dort viel Praxis sammeln kann, welche für das Studium sehr von Vorteil ist! Dennoch habe ich meine Zweifel. |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
Hallo Simon, wenn Du das bezahlen kannst, schau mal Karls-Uni Prag oder Semmelweis-Uni in Budapest an, dann würde ich an Deiner Stelle natürlich sofort studieren. |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Simon, Zeit verlieren? Was heißt das denn für dich? Ist das Schuljahr dir wirklich verloren gegangene? |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Vielleicht kannst Du ja so einer Praxiszeit als Krankenpfleger Sinn abgewinnen. Du kannst danach auf jeden Fall viel mehr als Deine Kommilitonen, die frisch vom Abi kommen. |
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Simon |
An der Semmelweis-Uni in Budapest habe ich mich bereits beworben, allerdings befürchte ich, dass ich aufgrund meiner Noten ein Vorbereitungsjahr machen muss, welches dann wieder mit 12.000€ zu Buche schlägt. Das Jahr habe ich verloren, da ich mir nach der Mittleren Reife nicht sehr schlüssig über meine Zukunft war und ein Jahr auf einem Berufskolleg für Technik und Medien verbracht habe. Das war mein Fehler hat mir aber auch sehr dabei geholfen rauszufinden, was ich eigentlich will! |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Simon, hast du schon mal ein Praktikum in einem Krankenhaus gemacht? |
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Simon |
Nein, leider nicht. |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
Hallo Simon, wenn du wirklich Medizin willst, würde ich das machen. Aber ich finde auch wichtig, dass du deinen Wunsch über ein Praktikum abgesichert hast! |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Würde ich auch sehr empfehlen! |
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Simon |
Ja, das ist auf jeden Fall richtig und über diese Option habe ich bereits nachgedacht. In einer Woche habe ich die Prüfungen rum und genug Zeit! Das Wunschfach Medizin kommt daher, weil mein Vater Arzt und meine Mutter Krankenschwester ist. Meine Schwester studiert bereits im 9. Semester Medizin in Freiburg. Ich bin also damit aufgewachsen und habe das mein ganzen Leben mitbekommen. Rein interessentechnisch würde mir kein anderer Studiengang einfallen. |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
Simon, mitbekommen ist nicht erfahren haben. Also, ein Praktikum würde ich auf jeden Fall machen und wenn das gut läuft, über verschiedene Möglichkeiten versuchen, in die Medizin hinein zu kommen. Du kannst auch erst im Ausland studieren, das ist unschädlich bzgl. der Wartezeit, die Semester dort zählen auch als Wartezeit. |
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Simon |
Ich muss nun erstmal die Entscheidung der Universitäten abwarten. Wisst ihr denn etwas über die geplante Änderung über die Aufnahmekriterien bezüglich des NCs in Deutschland? |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
Simon, bei Medizin wird sich noch nicht viel ändern, aus ZVS wird nur hochschulstart.de, eine Stiftung, über die die Hochschulen ihre Studiengänge vergeben können. Medizin wird aber auf jeden Fall weiterhin ein hartes NC-Fach bleiben. |
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Simon |
Ich habe gehört, dass es das Losverfahren der ZVS so nicht mehr gibt, ist das korrekt? |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Simon: Bei uns gibt es jedes Jahr kleinere Änderungen. So werden in diesem Jahr statt 700 Bewerbern 900 ins Auswahlverfahren aufgenommen. Aber das wird sicher dennoch nicht viel weiter als bis 2,2 gehen.... |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Simon: Bei uns wird immer dann ein Losverfahren durchgeführt, wenn kurz vor Semesterbeginn noch Plätze frei sind. Das war aber in der Medizin in den letzten Jahren nie der Fall. |
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Christoph Beier (Uni Potsdam) |
Simon: Über die Losverfahren entscheiden in der Regel die einzelnen Hochschulen. Zusätzlich wird es wieder eine Börse der freien Studienplätze über den Hochschulkompass geben. |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
Simon, es gibt immer ein Nachrückverfahren, falls Studienplätze zurückgegeben werden, aber das ist in der Medizin nur selten der Fall |
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Simon |
Alles klar, vielen Dank! Dann werde ich das mal weiter im Auge behalten. Ich bedanke mich vielmals für die Mühe und hoffe auf ein wenig Glück, damit ich mit meinen Zukunftsplänen zügig vorankomme. Schönen Tag noch. |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
Viel ERFOLG Simon! |
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Paula |
Ich würde gerne wissen in wie weit die späteren Arbeitgeber einen Unterschied zwischen Ost- oder Weststudierten machen!! Wie also das Ansehen von "Ostunis" in der Wirtschaft ist?? |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
zu Paula: Das kann man nicht pauschal sagen, sondern hängt von der persönlichen Einstellung ab. |
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Christoph Beier (Uni Potsdam) |
Paula: Also in erster Linien werden die Personaler natürlich nach persönlichen Kriterien, wie deinen Fähigkeiten und Arbeitserfahrungen auswählen. Sie werden vielleicht auch Rankings der Uni heranziehen - sicher aber nicht zwischen Ost und West unterschieden. |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
Hallo Paula, jeder Hochschulort hat bestimmte Stärken, das hängt nicht von Ost und West ab, sondern u.a. vom Ruf der Professoren, schau doch mal unter ranking.zeit.de |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
zu Paula: Ich denke das ist ähnlich wie die Sache mit den Bachelor/Master und Diplomabschlüssen. Es wird Personaler geben, die gerade die neuen Abschlüsse gut finden und manche, die auf die alten schwören. |
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Paula |
danke@Ulrich Gnida (AA Hameln)/Christoph Beier (Uni Potsdam) |
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maxie |
Ich interessiere mich für den Studiengang Childhoodresearch and Education an der TU Dresden. Wie sind die Zugangsvoraussetzungen und wäre ein psychologieorientiertes Praktikum hilfreich um angenommen zu werden? |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Maxie: Die Studienplätze werden im N.C.-Verfahren vergeben. Voraussetzung ist der Abschluss eines Studiums im Bereich Frühpädagogik, Sozialpädagogik oder einem vergleichbaren Studiengang. |
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maxie |
Gibt es in Deutschland ähnliche oder wirtschaftsorientierte Psychologiestudiengänge ohne anderes vorangegangenes Studium? Habe ich mit 2,0 Allgemeines Abi in B-W Chancen in Richtung Psychologie? |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
Maxie, schau mal unter hochschulkompass.de nach Wirtschaftspsychologie, da brauchst Du kein vorheriges Studium |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
Ergänzung zu Maxie: Würdest Du auch im Ausland studieren? Die meisten Psychologie-Studiengänge in Holland sind zulassungsfrei, schau mal unter studienscout-nl.de |
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Christoph Beier (Uni Potsdam) |
zu Maxie: Konkrete Prognosen sind ja beim NC immer schwierig, deshalb kann eine Bewerbung nicht schaden, möglicherweise auch zeitgleich an verschiedenen Hochschulen. |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Maxie, childhood research ist ein Master. In Richtung Kindheitsforschung, Frühpädagogik usw. gibt es auf jeden Fall auch grundständige Studiengänge. Hier in Dresden z.B. an der Fachhochschule. Psychologie wird bei uns an der TU angeboten; im letzten Jahr lag der N.c. bei 1,6. Eine Bewerbung würde ich Dir trotzdem empfehlen, da in diesem Jahr die Plätze erstmalig direkt bei uns vergeben werden (wegen der Umstellung auf Bachelor). |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Maxie: Der Bereich Arbeits- und Organisationspsychologie ist hier ein wählbarer Schwerpunkt. |
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maxie |
Wertet ein Praktikum, z.B. in einem neurologischen Rehakrankenhaus für Kinder meinen NC auf? |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Maxie: Bei uns werden die Plätze für Psychologie nur nach Abischnitt (90% der Plätze) und nach Wartezeit (10% der Plätze) vergeben. Ein Praktikum spielt leider keine Rolle. |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Maxie: Wie kamst Du eigentlich auf "Chhildhood research"? Hast Du Lust, mit Kindern zu arbeiten oder etwas über sie zu erforschen? Das kann ja vielleicht ein Fingerzeig auf alternative Studienmöglichkeiten sein, wenn es mit der Psychologie nicht klappt? |
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maxie |
Ich möchte irgendwas mit Psychologie machen und habe bei "studieren-im-netz.org" nach Alternativen gesucht, weil mein Schnitt nicht ausreicht. Würde mich also für Alternativen interessieren. Leider war dort nicht zu erkennen, ob ein Grundstudium nötig ist. |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Maxie: Du könntest z.B. Medizin studieren und dann eine Facharztausbildung in Richtung Kinder- und Jugendpsychotherapie machen. |
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maxie |
Mit 2,0 wohl keine Alternative. |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Maxie: In Dresden schon. Im vergangenen Jahr wurden alle bis 2,0 ins Auswahlverfahren aufgenommen. Danach geht's u.a. auch nach Praxiserfahrungen. |
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Christoph Beier (Uni Potsdam) |
Maxie, die Alternativen zu einem Psychologiestudium sind abhängig von den Zielen, die du mit dem Studium verfolgst. Da kann man jetzt nicht schnell mal ein paar Studiengänge aufzählen. |
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maxie |
Interesse hätte ich an Verhaltenspsychologie oder wegen der Perspektive (?) Richtung Wirtschaft. |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
Maxie, wie gesagt Wirtschaftspsychologie, dafür an mehreren Standorten bewerben, weil auch dort je nach Bewerberlage ein höherer NC auftauchen kann |
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maxie |
Danke für die Tipps. Werde mich mal durch den Bewerbungsdschungel kämpfen. |
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chrissl |
Habe ich eine Chance mit meiner Fachhochschulreife an einer Pädagogischen Hochschule zu studieren... kann man nach einer gewissen Studiumszeit an der FH an eine Uni oder PH wechseln? |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
hallo chrissi, in Hessen und bald auch in Niedersachsen kannst Du fachbezogen (auf die Richtung der FH-Reife) an Unis studieren, schau mal die Uni Kassel an |
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Christoph Beier (Uni Potsdam) |
Chrissl: Also PHs gibt es ja nur in BaWü. An Universitäten im Osten, die ein Lehramtsstudium anbieten, brauchst du die allgemeine Hochschulreife also das Abitur. |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
chrissl: In Sachsen ist der Zugang an die Uni sehr restriktiv geregelt. Mit der FH-Reife kannst Du nicht an der Uni studieren. Du müsstest erst ein FH-Studium abschließen. |
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Christoph Beier (Uni Potsdam) |
Andere Wege an die Hochschulen wäre: bspw. über eine berufliche Qualifikation. Grundsätzlich ist es möglich nach einem abgeschlossenen Bachelor-Studium an einer FH ein Masterstudium an einer Uni anzuschließen. |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
chrissl: Hier in Dresden braucht man für einen Lehramts-Master einen Lehramts-Bachelor als Studienvoraussetzung (was FHs nicht anbieten). |
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Ines |
Hallo! Ich interessiere mich evtl. für ein Medizinstudium in Dresden. Welchen Abi-Schnitt bräuchte ich ungefähr? |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
zu Ines: In diesem Jahr gibt es mehr Plätze im Auswahlverfahren; es wird angenommen, dass man bis 2,2 reinkommt. Dann gibt es ein mehrstufiges Auswahlverfahren: Fragebogen, Gespräch. |
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Ines |
Heißt das, dass das "Auswahlverfahren der Hochschule" aus einem Bewerbungsgespräch bzw. Fragebogen besteht? |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Ines: Es sind mehrere Auswahlstufen: Zuerst bekommen alle, die im Auswahlverfahren sind, einen Fragebogen zugeschickt, worin es um Praxiserfahrungen, Kurse im Abitur, Motivation usw. geht. Dann werden doppelt so viele wie es Plätze gibt zu einem Gespräch eingeladen. |
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Ines |
Also bekomme ich auf jeden Fall einen Fragebogen, wenn ich mich für´s Auswahlverfahren bewerbe? Oder nach welchen Kriterien werden die Fragebögen ausgeteilt? |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Ines: Fragebögen bekommen die 900 Besten (Abischnitt), die Dresden außerdem als 1. Ortswunsch angegeben haben. |
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Ines |
Ah OK. Ich hab noch eine andere Frage: Wie ist denn in Dresden die Wohnsituation? Also ist es schwer, eine freie Wohnung zu finden, und sind die Wohnungen "teuer"? |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Ines: In Dresden kann man leicht eine Wohnung finden. Die Mieten sind in der Regel viel günstiger als in Großstädten in den alten BL. Eine kleine Wohnung lässt sich schon für 300 € finden, ein WG-Zimmer für reichlich 200 €, ein Wohnheimplatz kostet um die 200 €. |
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Ines |
Ah, gut zu wissen. Bin nämlich aus Bayern :), das heißt die Mitpreise wären für mich schon mal ein guter Grund z.B. nach Dresden zu gehen! Danke für die Antworten und Mühen! Alles Gute! |
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Lilly |
Noch einmal eine Verständnisfrage: möchte ich mich beispielsweise in Dresden für einen Studienplatz für Medizin bewerben, schicke ich dafür die Bewerbung an die ZVS. Läuft das Auswahlverfahren, das neben Bestenquote und Wartezeitquote besteht, auch über ZVS oder über die Uni selbst? Muss ich mich an der Uni dafür noch mal extra bewerben? |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Lilly: Bewerben musst Du Dich bei der ZVS (neu: hochschulstart.de). Dort wird die Vorauswahl nach dem Abischnitt getroffen. Die 900 Besten bekommen dann von uns einen Fragebogen zugeschickt. |
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Cornelia Blum (TU Dresden) |
Dresden muss allerdings auch als 1. Ortspräferenz angegeben werden. |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
Lilly, nein, eine Bewerbung reicht für Medizin. Du kannst bis zu 6 HS angeben, bei denen Du ins Verfahren einbezogen werden willst. Vorher aber Chancenanalyse anhand der Website machen, denn das hochschulspezifische Verfahren (60% der Plätze) hat ganz unterschiedliche Kriterien und Du musst entscheiden, wo Du die besten Chancen hast. Und die meisten HS berücksichtigen Dich nur dafür, wenn Du sie auf Platz 1 oder 2 angegeben hast. |
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Christoph Beier (Uni Potsdam) |
Hier noch ein kurzer Nachbrenner aus Potsdam: Es wurden während des Chats viele interessante Fragen gestellte, die vielleicht nicht immer in aller Breite beantwortet werden konnte. Die Studienberatungsstellen können Euch hier jederzeit unterstützen. |
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Ulrich Gnida (AA Hameln) |
Für alle Studieninteressenten: Die Fragen sind doch sehr speziell, ein persönliches Gespräch mit einem Abiberater an Deinem Ort oder Deiner Schule würde helfen |
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abi>> |
Liebe Chat-Teilnehmerinnen, Liebe Chat-Teilnehmer, wir schließen nun den Chat. Vielen Dank fürs Mitmachen! Alle Fragen und Antworten könnt Ihr übrigens in einigen Tagen im Chat-Protokoll auf www.abi.de nachlesen (www.abi.de/chat.htm). |
Studieren im Osten
Dresden ist neben Leipzig und Jena eine der beliebtesten Studienstädte im Osten Deutschlands.
Foto: Zeschau
Protokoll
Studieren im Osten
abi>> 17.06.2012





