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Zweigleisig fahren

Taschenrechner und Unterlagen auf einem Schreibtisch
Eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich kann eine gute Alternative zu einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium sein.
Foto: Martin Rehm

Alternativen finden

Zweigleisig fahren

Um auf Nummer sicher zu gehen, bewarb sich Saskia Killinger (18) nicht nur für ein duales Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen, sondern hielt sich gleichzeitig eine weitere Alternative offen: eine Ausbildung zur Eurokauffrau.

Von einer Berufsberaterin, die sie bei einer Informationsveranstaltung an ihrer Schule traf, hörte Saskia Killinger von der Abi-Sonderausbildung zur Eurokauffrau. „Ich fand die Idee spannend, da man zum einen zur Industriekauffrau ausgebildet wird, zum anderen parallel einen Abschluss als Fremdsprachenkorrespondentin erwirbt. So hat man nach drei Jahren zwei Abschlüsse“, erklärt sie. Die Schülerin schickte also ihre Unterlagen los und bewarb sich bei einigen Firmen um die Sonderausbildung. Doch nebenbei setzte sie noch auf ein anderes Pferd: Sie bewarb sich außerdem für das duale Studium Wirtschaftsingenieurwesen. „In der Schule waren meine Lieblingsfächer Französisch und Physik. Daher entschied ich mich für die beiden doch sehr unterschiedlichen Wege. Einerseits das duale Studium, das eher technisch orientiert ist, und auf der anderen Seite die Ausbildung, die sich mehr um Sprachen dreht.“

Große Ungewissheit

Ein Porträt-Foto von Saskia Killinger

Saskia Killinger

Foto: Privat

Insgesamt wurde Saskia Killinger zu vier Bewerbungsgesprächen eingeladen: Von drei Firmen, die einen Ausbildungsplatz zur Verfügung hatten; und von einem Unternehmen, das ein duales Studium zu vergeben hatte. „Die meisten der Firmen, bei denen ich mich um einen dualen Studienplatz beworben hatte, reagierten nicht sofort und fingen auch erst später mit den Vorstellungsgesprächen an. Für mich bedeutete das eine große Ungewissheit. Darauf wollte ich mich nicht einlassen. Dagegen konnte ich bereits im November den Vertrag für einen Ausbildungsplatz zur Eurokauffrau unterschreiben.“ Am ersten September begann sie in Neumarkt ihre Ausbildung.

abi>> 02.10.2015