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Eine ganz normale Woche

Ein Foto eines Wochenplans von Montag bis Freitag, in dem Lehrveranstaltungen an der Hochschule sowie weitere mit der Hochschule zusammenhängende Termine eingetragen sind.
Im Hochschulalltag tauchen viele neue Begriffe auf.
Foto: Meramo Studios

abi>> Hochschul-FAQ

Eine ganz normale Woche

Wie könnte die typische Woche eines Studierenden aussehen? Auf den ersten Blick gibt es keine allzu großen Unterschiede zum Stundenplan, wie man ihn aus Schulzeiten kennt. Bei genauerem Hinsehen fallen jedoch viele neue Begriffe auf, die im Hochschulalltag dazugehören. abi» stellt den Wochenplan eines Studierenden der Anglistik und Geschichtswissenschaft an einer Universität vor.

Hier kann der Stundenplan im PDF-Format heruntergeladen werden

  1. VL: Diese Abkürzung steht für „Vorlesung“, eine von zahlreichen Veranstaltungsarten an der Hochschule. Dazu gehören beispielsweise auch Übungen (UE), Proseminare (PS) oder Hauptseminare (HS).
  2. s.t. = „sine tempore“ („ohne Zeit“): Alle Veranstaltungen, die mit
    diesem Vermerk gekennzeichnet sind, beginnen pünktlich (zum Beispiel um 10 Uhr).
  3. Studentenwerk: Das Studentenwerk ist eine Einrichtung, die sich um die nicht-wissenschaftlichen Angelegenheiten im Studium kümmert, beispielsweise die Verwaltung der Studentenwohnheime oder den Betrieb der Mensa.
  4. UnivIS: Im Universitätsinformationssystem sind alle an der Universität stattfindenden Lehrveranstaltungen nach Semester und Studiengang sortiert eingetragen. Auch Informationen zu Räumlichkeiten und die E-Mail-Adressen der Lehrenden sind dort über ein Suchsystem zu finden.
  5. c.t. = „cum tempore”: Im Gegensatz zu s.t. beginnen Veranstaltungen mit dem Vermerk c.t. eine „akademische“ Viertelstunde später, also beispielsweise um 8:15 Uhr.
  6. ECTS: Diese Abkürzung steht für den Begriff „European Credit Transfer System“. Innerhalb eines Bachelorstudiums muss man in der Regel insgesamt 180 ECTS-Punkte erreichen. Alle Veranstaltungen sind so gekennzeichnet, dass man ihnen den kompletten Arbeitsaufwand „ablesen“ kann. Ein ECTS-Punkt entspricht etwa 30 Stunden Arbeit.
  7. UB: Abkürzung für Universitätsbibliothek
  8. Hochschulsport: Viele Hochschulen bieten ein kostengünstiges
    Sportprogramm an, an dem man nach rechtzeitiger Voranmeldung teilnehmen kann. Neben
    Fitnesskursen zählen dazu auch Mannschaftssportarten wie Fußball oder Volleyball.
  9. Prüfungsamt: Das Prüfungsamt ist für alle Prüfungsangelegenheiten wie etwa die An- und Abmeldung von Klausuren zuständig. Auch die Anerkennung von Leistungen wie dem Latinum oder von Praktika erfolgt über das Prüfungsamt.
  10. Latinum: Das Latinum wird in manchen Fällen in geisteswissenschaftlich-philosophischen Studiengängen verlangt, die starken historischen (Geschichte, Archäologie,…) oder sprachwissenschaftlichen Bezug (Romanistik, Germanistik,…), haben, teilweise auch im Medizin- und Jurastudium. Wenn man es noch nicht im Laufe der Schulzeit erworben hat, kann man das Latinum beziehungsweise den Nachweis der „Gesicherten Lateinkenntnisse“ in der Regel in zusätzlichen Kursen während des
    Studiums nachholen.
  11. Matrikelnummer: Das ist die hochschulinterne Kennzahl, die jeder Studierende am Anfang seines Studiums zugewiesen bekommt.
  12. WG: Die Wohngemeinschaft ist eine von vielen studentischen Wohnformen, bei der sich zwei oder mehr Bewohner Küche und Bad teilen.
  13. Sprachenzentrum: Hier werden Sprachkurse aller Art angeboten, die für das Studium relevant sind oder freiwillig belegt werden können. Auch Fremdsprachenprüfungen für den Erwerb von Zertifikaten finden dort statt.
  14. Rückmeldung: Gegen Ende des Semesters steht die Rückmeldung an. Das bedeutet, dass man innerhalb eines von der Hochschule vorgegebenen Zeitraums den jeweiligen Semesterbeitrag für das folgende Semester überweisen muss. Nähere Informationen zu diesen Zeiträumen und zur Beitragshöhe geben die Hochschulen meist per Erinnerungs-E-Mail.
  15. Rechenzentrum: Das Regionale Rechenzentrum ist für alle Belange rund um E-Mail-Adressen und Internetzugänge der Studierenden und Mitarbeiter zuständig. Oft werden in den Rechenzentren auch kostengünstige Software-Schulungen angeboten.
  16. VPN-Client: Die Abkürzung VPN steht für „virtuelles privates Netzwerk“. Mit dem Client kann man sich über ein Passwort vom eigenen Rechner aus in das Uni-Netzwerk einwählen, um beispielsweise auf Uni-Datenbanken für die Literaturrecherche zugreifen zu können.
  17. Blockseminar: In manchen Fällen finden Seminare und Kurse nicht
    wöchentlich, sondern an einem oder mehreren Einzeltermine(n) in langen, sogenannten Blocksitzungen statt, meistens an Freitagen oder Wochenenden.
abi>> 02.10.2015