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Orientierung ist alles!

Studentin beim Lernen daheim
Endlich durchstarten! In ein Studium? Oder doch lieber eine Ausbildung? Der abi>> Berufswahlfahrplan gibt Antworten.
Foto: Martin Rehm

Berufswahlfahrplan

Orientierung ist alles!

Bei der Vielzahl an Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten für Abiturienten ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Der abi» Berufswahlfahrplan zeigt, wie man Schritt für Schritt Licht ins Dunkel bringt.

Station 1: Selbsterkundung

Berufsorientierung heißt in erster Linie, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Herauszufinden, wo die eigenen Talente und Fähigkeiten liegen, ist nämlich der erste Schritt in Richtung Wunschberuf. Anhaltspunkte liefern dazu zum Beispiel Lieblingsfächer, Hobbys oder auch erste Praxiserfahrungen. In der ersten Orientierungsphase können auch Gespräche mit Freunden, Eltern oder Lehrern sowie Orientierungstests sehr hilfreich sein.

abi>> Tipp: Die eigenen Gedanken aufzuschreiben, hilft dabei, die eigenen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen übersichtlich zu strukturieren.

Station 2: Recherchieren & Informieren

Sobald einige Studien- und Berufsmöglichkeiten in der engeren Auswahl stehen, ist der erste Schritt geschafft. Um sicherzustellen, dass die Vorstellungen mit der Realität übereinstimmen, sollte man sich gründlich über den Beruf informieren. Einblicke bieten zum Beispiel das Filmportal BERUFE.TV sowie die Datenbank BERUFENET. Informationen bekommt man auch auf Messen oder Infotagen. Empfehlenswert ist auch ein persönliches Gespräch bei der Berufs- oder Studienberatung.

abi>> Tipp: Den intensivsten Einblick in einen Beruf bekommt man während eines Praktikums.

Station 3: Studium oder Ausbildung

Studium oder Ausbildung? Einige Berufe sind nur über bestimmte Wege erreichbar, aber in manchen Berufsfelder führen verschiedene Möglichkeiten. Eine Ausbildung bietet den Vorteil, von Anfang an praktisch arbeiten und Geld verdienen zu können. In einem Studium wird dafür breiteres Fachwissen erworben und man hat in der Regel bessere Aufstiegsmöglichkeiten.

abi>> Tipp: Mit einer persönlichen Pro- und Kontra-Liste lässt sich abwägen, für welche Ausbildungsform man eher geeignet ist.

Station 4: Chancen erkennen

Arbeitsmarktprognosen sollte man besser nicht zum entscheidenden Kriterium machen, denn Vorhersagen für die Zukunft sind unsicher und garantieren keinen festen Arbeitsplatz. Dennoch lohnt es sich, Trends auf dem Arbeitsmarkt im Auge zu behalten, um zum Beispiel über gefragte Fachrichtungen oder Nischen informiert zu sein.

abi>> Tipp: In Fachzeitschriften und Internetportalen, kann man sich über die aktuellen Trends auf dem Laufenden halten. Im abi>> Portal gibt es zahlreiche Arbeitsmarkberichte und Branchenreporte. Auch die Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit gibt nützliche Hinweise.

Station 5: Alternativen abwägen

Wer sich für einen Beruf entschieden hat, darf sich glücklich schätzen. Doch nicht immer klappt es wie geplant mit dem gewünschten Ausbildungs- oder Studienplatz. Mit einem „Plan B“ ist man immer auf unvorhergesehene Situationen vorbereitet. Berufs- und Studienfeldübersichten, etwa bei studienwahl.de, zeigen, welche alternativen Möglichkeiten es gibt.

abi>> Tipp: Auch die Berater der Agenturen für Arbeit helfen dabei, passende Alternativen zu finden.

Hier geht's zum Berufswahlfahrplan>>

abi>> 02.10.2015