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100 erste Tage an der Uni

Die Stadt der überzähligen Monumente

Rom ist mit Sicherheit eine der beeindruckendsten Städte, die ich in meinem Leben bisher gesehen habe. Nicht nur wegen den zurecht berühmten Touristenmagneten wie dem Kolosseum, dem Vatikan und der sixtinischen Kapelle, sondern auch wegen dieser unkomplizierten Zwanglosigkeit, die dort herrscht..

Wenn ich etwas über Rom sagen müsste, was nicht in jedem Reiseführer steht, dann wäre es, das Rom schlicht zu viele Monumente hat. An jeder Ecke findet man einen Bogen, Teile eines Aquädukts, einen Tempel, einen Brunnen, ein Denkmal oder einen Obelisk. Doch anders als die Hauptattraktionen werden diese Monumente nicht wirklich gepflegt. Und diese Tatsache macht meiner Meinung nach einen beträchtlichen Teil des Charmes der Stadt aus. Auch wenn man sich darüber streiten kann, ob man auf ein so bedeutendes Bauwerk wie den Circus Maximus wirklich Bauzäune stellen muss, kann ich nicht umhin anzuerkennen, dass sich dort kein Mensch dran stört. Im Gegenteil. Man geht einfach ein Stück entspannter mit Denkmalschutz oder Stadtpflege um. Wo also wir in Deutschland sozialisierten Ordnungsverfechter schon längst auf die Barrikaden geklettert wären, hat der Römer noch nicht einmal gemerkt, dass so etwas wie Unordnung herrscht.

Dieser lässige Umgang mit den Sehenswürdigkeiten und auch die Ausstrahlung der Leute auf der Straße vermitteln einem einfach irgendwie das sympathische Gefühl, dass die Römer auch ziemlich entspannt mit dem Leben umgehen. Dolce vita eben.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  May 6, 2016
Autor: Katha
Rubrik: studium
May 6, 2016

100 erste Tage an der Uni

Zeitstopper

Ich brauche ganz dringend einen Zeitstopper. Dann könnte ich morgens um halb sieben einfach die Zeit anhalten und ausschlafen, mittags versuchen, ein paar Fälle mehr zu lösen und abends gemütlich Serien gucken. Momentan bin ich nämlich total ausgelastet und wenn ich nach Hause komme, falle ich oft einfach nur ins Bett. Zwei wichtige Klausuren stehen an und die möchte ich unbedingt bestehen. Aber in den Arbeitsgruppen, mit denen ich mich vorbereite, habe ich das Gefühl, einfach viel zu wenig zu wissen.

Anstatt also den Frühling zu genießen, in der Sonne zu sitzen und Eis zu essen, beschäftige ich mich mit Verfechtungen und Kaufverträgen. Daneben fallen Dinge wie Wocheneinkauf, Bücherrückgabe und Zimmerputz an. Wie soll ich das alles schaffen?

Das Gute ist, dass ich mit meinen Kommilitonen sehr gut über meine Probleme, Zweifel und Versagensängste reden kann und sehe, dass es ihnen auch so geht. Es geht mir dabei in erster Linie gar nicht darum, zusammen Lösungen zu finden oder Ratschläge zu bekommen, sondern um die Tatsache, dass Reden einfach befreiend ist.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  May 4, 2016
Autor: Bo
Rubrik: studium
May 4, 2016

100 erste Tage an der Uni

Exkursion #1: Altenburg

Da ich Besitzer eines MDV-Volltickets bin und somit in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen darf, entschied ich mich für eine Fahrt nach Altenburg – eine dreiviertel Stunde entfernt von meinem Studienort Leipzig.

Altenburg erwies sich als ein absolut sehenswertes Städtchen. Zuerst sah ich mir einen alten Friseursalon an, der in den Jahren 1926 bis 1966 in Betrieb war und noch genauso aussieht wie damals. Anschließend genoss ich eine echte Thüringer Rostbratwurst, besuchte das älteste Kaffeehaus Thüringens und wandelte durch die schmalen Gassen der Altstadt.

Was mich besonders begeisterte ist, dass in Altenburg das Kartenspiel „Skat“ erfunden wurde und die Karten bis heute hier produziert werden. Ich selbst bin ein großer Freund des Spiels und staunte nicht schlecht über das weltweit einzige Denkmal, das einem Kartenspiel gewidmet ist. Darüber hinaus sitzen in Altenburg natürlich der größte deutsche Skatverein und das Deutsche Skatgericht, das bei Regelstreitigkeiten zwischen Spielern Entscheidungen trifft. Im Schloss der Stadt gibt es zudem ein eigenes Spielkartenmuseum, dessen Vitrinen und Ausstellungskonzept allerdings noch aus dem Jahre 1997 stammen – also selber schon museumsreif!

Alles in allem war es ein sehr interessanter und auch schöner Ausflug. In Zukunft nehme ich mir vor, mein Ticket für solche Fahrten öfter zu nutzen.

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  May 3, 2016
Autor: Ferdinand
Rubrik: studium
May 3, 2016