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100 erste Tage an der Uni

Öffentlicher Nahverkehr in Rom

Rom hat im öffentlichen Nahverkehr viel zu bieten. Es fahren eine U-Bahn, eine Straßenbahn, die ganz normale Bahn und jede Menge Busse.

Der Haken an der Sache ist jedoch, dass die römischen Verkehrsbetriebe mit der Bereitstellung all dieser Transportmittel offensichtlich so viel zu tun haben, dass keine Zeit mehr für die Fahrpläne ist, es gibt nämlich keine. Das erfuhren wir allerdings erst, als wir in unserem festen deutschen Glauben an Plan und Ordnung mehrfach bei der Touristeninformation nachfragten, wo man denn einen Fahrplan bekäme. Immerhin gibt es Linienpläne für die U-Bahn und vereinzelt Karten für die Straßenbahnen – obwohl ich den Eindruck hatte, dass längst nicht alle Straßenbahnen auf den Karten verzeichnet sind.

Sollte man per Zufall mal eine Bushaltestelle finden, den Tafeln eine hilfreiche Buslinie entnehmen können und dann auch noch so lange ungewiss ausharren, bis das Gefährt tatsächlich kommt, muss man sich obendrein in einen bereits überfüllten Bus quetschen, der an jeder Haltestelle noch voller wird. Also haben wir in Rom so viel wie möglich zu Fuß besucht und für unsere Fahrt zum Flughafen genügend Zeit eingerechnet.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  May 18, 2016
Autor: Katha
Rubrik: studium
May 18, 2016

100 erste Tage an der Uni

Klischees

Es gibt zahlreiche Klischees gerade über Jurastudierende: Äußerlich besticht der angehende Jurist angeblich durch eine Auswahl an exakt gleichen Pullovern und Hemden in verschiedensten Farben. Dabei ist wichtig, dass alle Modelle von der gleichen Marke hergestellt werden. Diese Marke, die auch liebevoll Grundausstatter genannt wird, ist meist durch einen kleinen Reiter an der linken Brust zu erkennen. Die Beine werden entweder von einer dunklen Jeans oder einer roten, grünen oder beigen Chino-Hose verdeckt. An den Füßen trägt der „typische Jurist“ entweder Leder-Segelschuhe oder Ballerinas. Schmuck ist dezent gewählt: Die Studentinnen tragen Perlen und die Studenten Uhren im Wert eines Gebrauchtwagens. Besonders das hochgeföhnte und mit Gel fixierte Haarkunstwerk bei den männlichen Kommilitonen ist charakterisierend. An Accessoires darf natürlich die große, leicht eckige Brille nicht fehlen und der Schal mit Karomuster. Außerdem haben alle Jurastudierenden natürlich einen höchst wohlklingenden Namen wie zum Beispiel Konstantin, Maximiliane, Alexander-Wilhelm oder Charlotte-Sophie. Etwas anderes würde einfach nicht zu dem späteren Titel passen.

Soviel zu den Klischees. Ich habe in Heidelberg viele Jurastudierende kennengelernt und ja, auf einige trifft die Beschreibung vielleicht zu, aber insgesamt sind die Studierenden meines Fachs auch die nettesten und umgänglichsten Leute, die ich je kennengelernt habe. Man sollte also nicht zu viel auf Klischees und Vorurteile geben.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  May 17, 2016
Autor: Bo
Rubrik: studium
May 17, 2016

100 erste Tage an der Uni

Exkursion nach Weimar

Schon mehrmals besuchte ich mittlerweile die Stadt Weimar. Das liegt einerseits an meinen Freunden dort, doch auch an der Stadt selbst. Das Großartigste an Weimar ist, dass man hier wirklich immer zu Fuß geht. Außer ein paar Buslinien gibt es hier einfach keinen öffentlichen Personennahverkehr und da die Stadt überschaubar ist, gelangt man zu Fuß auch überall gut hin. Meiner Meinung nach steht hinter dem Gehen aber auch noch etwas anderes: In Weimar hat man Zeit und genießt es, die Stadt mit allen möglichen Facetten zu betrachten.

Ist man mit Einheimischen in den Straßen unterwegs, begegnet man noch einem weiteren Phänomen: Alle paar Meter treffen sie jemanden, den sie kennen. Dadurch hat man den Eindruck, sich in einem netten, kleinen Dörfchen zu befinden – obwohl Weimar die viertgrößte Stadt Thüringens ist.

Kulturell gesehen hat Weimar natürlich ebenfalls viel zu bieten, etwa das Deutsche Nationaltheater, das Stadtschloss, Goethes und Schillers Denkmal und vieles mehr. Meiner Meinung nach ist Weimar eine tolle Stadt und ich werde vermutlich noch öfter den Weg auf mich nehmen und das Zugticket mit Freude zahlen.

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  May 13, 2016
Autor: Ferdinand
Rubrik: studium
May 13, 2016