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Ausbildung live

Fünf-Sterne-Köchin

Jeder Mensch hat sie: Dinge, die er oder sie absolut nicht ausstehen kann. Bei mir ist es das Kochen. Einmal im Jahr einen Kuchen in den Ofen zu schieben reicht mir völlig aus und alle Gerichte, die länger als 15 Minuten dauern, vermeide ich strengstens. Allerdings esse ich ungern Fertigessen, sondern bevorzuge Selbstgemachtes. Seit ich ausgezogen bin, stehe ich nun also vor einem kleinen Dilemma.
Am Kochen stört mich vor allem, dass dafür so viel Zeit drauf geht. Zeit, die man viel sinnvoller nutzen könnte. Außerdem muss ich mir überlegen, was ich jeden Tag esse und das auch alles einkaufen. Und wer noch nie allein gelebt hat, wird spätestens dann herausfinden, dass Kochen für eine Person echt schwierig sein kann – die ganzen Familien- und Großpackungen, kann ich unmöglich alleine verdrücken.
Deswegen habe ich mich vor Kurzem mit dem Meal-Prep-Trend angefreundet. Dabei wird an einem Tag das Essen für die ganze Woche oder auch nur für wenige Tage vorgekocht. Auf diese Weise spare ich unter der Woche viel Zeit in der Küche. Immerhin ist mein Essen schon fertig und muss nur kurz warm gemacht werden.
Außerdem spare ich den einen oder anderen Euro, da ich Großpackungen nun doch besser verbrauche und weniger Lebensmittel verschwende.
In den vergangenen Wochen habe ich einige Rezepte ausprobiert, und obwohl ich immer noch kein Freund vom Kochen bin, macht es mir nun mehr Spaß. Jetzt kann ich die gewonnene Zeit auch anders investieren und frage mich nicht stundenlang „Was koche ich heute?“.

Autor: Lydia  |  Rubrik: ausbildung  |  29.11.2018

Ausbildung live

Secondhand

Secondhand oder auch „aus zweiter Hand“ beschreibt Ressourcennutzung, die einen immer größeren Hype erfährt. Hierbei geht es um das Kaufen von bereits gebrauchten Gegenständen. Dieser Trend ist eine günstige Alternative, um sich in der Ausbildung ab und zu etwas leisten zu können.
In den vergangenen Jahren habe ich mir viele Gedanken zur Wiederverwendung gebrauchter Artikel gemacht. Flohmärkte mochte ich schon immer, habe als Kind auch öfter im heimischen Dorf einen Stand gehabt und mein Hab und Gut verkauft. Auch meine Bücher habe ich an Bibliotheken oder Freunde weitergegeben oder für ein, zwei Mark verkauft.
Heute nutze ich Bücherschränke, leihe von Freunden oder Bibliotheken oder kaufe auf Flohmärkten. Wenn ich die Bücher gelesen habe und nicht in mein bibliophiles Regal stellen möchte, spende ich sie dem Bücherschrank. Der Kreis schließt sich und jemand anderes wird sich über die Geschichte freuen. Ähnlich funktioniert es mit Kleidung, Geschirr oder Elektronikgeräten. Toll daran ist, dass etwas, das sonst vielleicht im Müll gelandet wäre, im Kreislauf bleibt und einen weiteren Nutzen erfährt. Man muss nicht immer gleich etwas Neues kaufen und kann so auch ein kleines Zeichen gegen unsere Konsumgesellschaft setzen. Und etwas Altes neu zu entdecken kann auch einfach sehr schön sein.

Autor: Lee-Ceshia   |  Rubrik: ausbildung  |  28.11.2018
Autor: Lee-Ceshia
Rubrik: ausbildung
28.11.2018

Ausbildung live

Back to school

Es war vier Uhr am Morgen, als ich putzmunter wach wurde – zwar um einige Stunden zu früh, aber vor Aufregung konnte ich nicht länger schlafen. Ein paar Stunden später sollte ich nämlich meine Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin antreten. Lange schien diese Ausbildung noch so weit weg, doch jetzt begann sie endlich. Aufgeregt war ich eigentlich nicht – nur sehr gespannt.
In meiner Berufsschule ist leider niemand aus meinem alten FSJ-Kurs. Doch ich traf dafür auf viele neue Mitschüler, die ebenfalls sehr lieb sind. Zu Beginn wurden wir alle aufgerufen und in unseren Klassenraum geführt. Vorher machten wir noch ein Gruppenbild. Dann folgte jedoch ein sehr langer und anstrengender Organisationsblock. Wir mussten etliche Formulare ausfüllen, die Schulordnung wurde erklärt und auch die allgemeinen Regeln auf dem Gelände kamen nicht zu kurz. Genau dieses besichtigten wir dann. Es ist so groß, dass ich mich garantiert schnell verlaufen werde – dann halte ich mich eben an die Regel: „Der Masse nach“.
Neben den Formularen hat jeder von uns auch ein Unterrichtsbuch für die kommenden drei Jahre bekommen. Es ist genauso umfangreich wie schwer. Ich war mehr als froh, als ich es zuhause endlich ablegen konnte.
Am Ende des ersten Tages spielten wir noch ein paar Kennlernspiele und auch sonst war die Stimmung recht gut.
Auch wenn ich nach dem vielen Input erschöpft war, freue ich mich auf die nächsten Jahre – vor allem auf die Praxiseinsätze. Aber jetzt heißt es erstmal: Theorie büffeln!

Autor: Lydia  |  Rubrik: ausbildung  |  13.11.2018

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