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Ausbildung live

Auf in die Praxis!

Zwölf lange Wochen habe ich auf einer Schulbank gesessen, auf die Tafel gestarrt, mir Wissen angeeignet und Prüfungen geschrieben. Zwölf lange Wochen, in denen ich vor allem eines vermisst habe: die Praxis!
Die Kinderkrankenpflege-Ausbildung ist in einem Blocksystem aufgebaut. Ist ein Theorieblock abgeschlossen, kann ich mein Wissen in einem mehrwöchigen Praxiseinsatz im Krankenhaus oder in einer ambulanten Einrichtung festigen.
In der ersten Praxiswoche wurde ich von einer Auszubildenden aus dem dritten Lehrjahr angeleitet und begleitet. Sie ist ziemlich nett und gab mir im Laufe des Vormittags viele nützliche Tipps. Besonders der Umgang mit Neugeborenen fiel mir anfangs schwer, doch dank der Hinweise der Auszubildenden gelingt mir dies nun besser. Anfangs übten wir noch an Puppen, dann durften wir auf die Stationen. Ich arbeitete im „Wochenbett“, der Abteilung, wo die Mütter nach der Geburt mit ihren Kindern liegen.
Mit sehr viel Respekt sah ich zunächst nur zu, wie ein Neugeborenes – gerade ein paar Stunden alt – versorgt wurde. Auch wenn ich schon jahrelang mit Kindern arbeite – mit neugeborenen Babys ist es doch etwas anders. Schneller als ich mir es selbst zutraute, ermutigte mich meine Dozentin, Hand anzulegen. Und ich muss sagen – es gelang mir besser als gedacht!
Insgesamt bin ich sehr dankbar für dieses Projekt. Gerade im ersten Einsatz fehlt oft noch der Mut, sich Herausforderungen zu stellen. Ich bin gut auf der Station angekommen und freue mich wahnsinnig auf die nächsten Wochen.

Autor: Lydia  |  Rubrik: ausbildung  |  19.02.2019
Autor: Lydia
Rubrik: ausbildung
19.02.2019

Ausbildung live

Achtung Prüfung

Es ist unfassbar, wie schnell die Zeit während meiner Ausbildung vergeht. Ich kann gar nicht mehr erwarten, in die Praxis zu starten. Doch bevor es soweit ist, muss ich mich erst durch eine Reihe von Klausuren sowie praktischen und mündlichen Prüfungen rund um anatomische Strukturen und pflegerische Maßnahmen schlagen.
Ich weiß noch nicht, wie hoch das Niveau ist, das von uns Auszubildenden erwartet wird. Unsere Lehrer meinen, die Klausuren seien sehr anspruchsvoll und werden bis zum Abschluss immer schwieriger.
Das sind weniger rosige Aussichten, aber mir macht das nichts aus. Ich bin ein sehr organisierter Lerner und habe mich rechtzeitig auf die Klausuren vorbereitet, um nicht in Stress zu geraten. Zwar macht sich auch bei mir kurz vor den Prüfungen etwas Nervosität breit, aber selbst, wenn ich mal den einen oder anderen Fehler mache, kann ich noch eine gute Note erreichen. Und was am wichtigsten ist: Ich will eine gute Kinderkrankenpflegerin werden. Im Notfall muss ich jederzeit Wissen abrufen können, denn in diesem Beruf bin ich für Menschenleben verantwortlich. Und wenn das keine großartige Motivation zum Lernen ist, dann weiß ich auch nicht.

Autor: Lydia  |  Rubrik: ausbildung  |  12.02.2019

Ausbildung live

Gesprächskultur

Besonders im Alltag mit Kollegen und Kunden fällt es mir öfters auf, dass viele Menschen Aussagen unmittelbar auf sich beziehen. Sie gehen dann in den Verteidigungsmodus und fühlen sich kritisiert, obwohl man es gar nicht böse gemeint hatte. Und auch mir passiert es, dass ich mich unnötigerweise angegriffen fühle.
Der Psychologe Schulz von Thun nennt diesen Umstand Sender- und Empfängerproblem. Jeder hat verschiedene Erfahrungen in seinem Leben gesammelt, sich Gesprächskulturen und -eigenheiten angewöhnt, wodurch es schnell zu Missverständnissen kommen kann. Denn wenn zwei Menschen auf unterschiedlichen Ebenen miteinander bzw. aneinander vorbeireden, entsteht ein Konflikt. Ein Beispiel: Eine Person erklärt sachlich ihre Meinung, die andere Person nimmt diese aber emotional auf und fühlt sich unter Druck gesetzt oder gar beleidigt. Ist jemand emotional berührt, fällt es ihm schwer, das Gesagte zu reflektieren. Dann ist eine sachliche Betrachtung kaum noch möglich.
Ich versuche daher die Gespräche, die ich führe, von einem neutralen Standpunkt aus zu betrachten. Das ist natürlich einfacher gesagt als getan. Vor allem, wenn das Verhältnis der Gesprächspartner vorbelastet ist. Gefühle sind manchmal überwältigend und nicht immer haben wir uns so gut unter Kontrolle, wie wir es gerne hätten. Doch wenn alles nicht hilft, ein Tipp: lächeln und winken.

Autor: Lee-Ceshia   |  Rubrik: ausbildung  |  08.02.2019
Autor: Lee-Ceshia
Rubrik: ausbildung
08.02.2019