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Ausbildung live

Back again!

Nach ein paar Wochen Bloggerabstinenz bin ich nun wieder da. Nachdem ich euch an meinem FSJ teilhaben lassen konnte, freue ich mich nun, euch in meine Ausbildung mitnehmen zu können!
In den vergangenen Wochen ließ ich den Klinikalltag mehr und mehr hinter mir. Da ich seit Jahren ehrenamtlich Kinder und Jugendliche betreue, habe ich mein FSJ verkürzt und den kompletten Sommer in Ferienlagern verbracht. Wie auch in den vergangenen Jahren, war der Sommer absolut schön und wird mir nachhaltig positiv in Erinnerung bleiben.
Bis im Oktober meine Ausbildung startet, habe ich etwas Zeit, um runterzukommen und tiefenentspannt wieder zur Schule gehen zu können. Außerdem habe ich mir leider mehrere Zehen gebrochen, weshalb ich nur schwer laufe. Da ist es ganz angenehm, sechs Wochen Ruhe zu haben.
In der nächsten Zeit wird also nicht viel passieren. Vor kurzem bin ich ausgezogen, daher werde ich meine Wohnung auf Vordermann bringen, mich mit Freunden treffen und ganz wichtig: die Seele baumeln lassen.
Aufregend wird auch noch mein „Schuleinkauf“. Nach dem Abitur habe ich ordentlich ausgemistet. Jetzt ist mir eingefallen, dass ich für die Berufsschule auch Blöcke, Stifte, Hefte und so weiter brauche – da muss ich meinen Bedarf wieder ordentlich auffüllen
Und damit ihr auch wisst, was ich eigentlich lerne; ich werde eine Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin beginnen, praktischerweise in dem Krankenhaus, in dem ich auch mein FSJ absolviert habe. Insofern kenne ich immerhin das Gebäude und einige Lehrer ganz gut! Ich freue mich darauf, euch in diese prägende Zeit mit hineinzunehmen!

Autor: Lydia  |  Rubrik: ausbildung  |  Aug 24, 2018
Autor: Lydia
Rubrik: ausbildung
Aug 24, 2018

Ausbildung live

Das Ding mit dem Lernen...

Lange Zeit dachte ich, dass ich fürs Lernen nicht geschaffen sei. Mich hinzusetzen und zu lernen, war nicht meine Welt. Ich war schon als Kind eher praktisch veranlagt – ich mache einfach. In meiner Ausbildung ist das sehr hilfreich. Doch als ich das erste Mal vor zwei Jahren in den ersten von zwei achtwöchigen Berufsschulblöcken saß, fiel mir auf, dass mir die Theorie fehlte und ich aktiver lernen musste.
Ich habe viele Lernmethoden ausprobiert, zum Beispiel habe ich es mit Lernzetteln und mit Audioaufnahmen versucht. Doch Ich durchdrang den Lernstoff nicht und vergaß alles wieder schnell. Aber warum fiel es den anderen so einfach? Bin ich nicht schlau genug? Nun bin ich reifer geworden und weiß, dass jeder Mensch unterschiedlich ist – auch beim Lernen. Daher beschloss ich nachhaltiger und langfristiger für meine nächsten Schulblock zu büffeln. Ich bin praktisch veranlagt, kreativ und brauche Wiederholungen. Das war mir jetzt bewusst.
Der zweite Schulblock stand nun bevor, schnell füllte sich mein Ordner mit Skripten und Übungsaufgaben. Der frühe Vogel fängt den Wurm, dachte ich, deshalb schrieb ich mir in der zweiten Woche Karteikarten mit Stichpunkten. Das war der praktische Part. Ich malte mir zu jedem Stichpunkt ein kleines Bild als Eselsbrücke und beschäftigte mich kreativ mit dem Inhalt. Ich teilte mir den Unterrichtsstoff in einzelne Etappen auf und begann dann mit Wiederholungen – jeden Tag, mehrere Wochen lang. Nach jeder erfolgreichen Etappe belohnte ich mich mit Spaziergängen und bemerkte, dass ich unterbewusst an die Karteikarten dachte. Beim nächsten Spaziergang nahm ich sie mit und verknüpfte den Inhalt mit den Orten, zu denen ich ging. Zu guter Letzt besprach ich ausführlich mit einem Mitschüler, was ich gelernt hatte und wiederholte es erneut. Die neun Klausuren nach den zwei Monaten? Liefen wie geschmiert!

Autor: Lee-Ceshia   |  Rubrik: ausbildung  |  Aug 23, 2018
Autor: Lee-Ceshia
Rubrik: ausbildung
Aug 23, 2018

Ausbildung live

Buchhandel

Ich höre immer wieder: Buchhandel ist Einzelhandel. Ich sage: Mitnichten!
Was meine Arbeitsmethoden betrifft, würde es keinen Unterschied machen, das stimmt. Aber ob ich nun Bücher oder eine Kaffeemaschine verkaufe, macht für mich einen großen Unterschied! Mir ist es wichtig, mich mit dem, was ich verkaufe, identifizieren zu können.
Ich werde in einer Fachbuchhandlung für Recht, Wirtschaft und Steuern ausgebildet. Diese Themen interessieren mich persönlich zwar nicht so sehr, aber ich kann mit dem Medium Buch arbeiten – und darauf kommt es an. Der Vorteil an meinem Berufszweig ist die Vielfältigkeit. Ich kann mich auch mit technischen Medien wie E-Books, Datenbanken und anderen Onlineartikeln beschäftigen.
Mein Ausbildungsberuf ist kaufmännisch ausgerichtet, doch ich berate auch Kunden und präsentiere Bücher. Auf diesem Weg kann ich mich mit Kunden austauschen, aber auch betriebswirtschaftlich handeln, disponieren und einkaufen. Da es die Ausbildung zur reinen Fachbuchhändlerin nicht gibt, muss ich auch alles zum allgemeinen Sortiment wissen. Welcher Krimi steht grade auf der Bestseller-Liste? Welches Sachbuch ist ein Dauerbrenner? Wer ist der Top-Autor eines Genres?
Von Kunden höre ich oft: „Ich suche dieses eine Buch, es ist rot.“ Davon bleibe auch ich als Fachbuchhändlerin nicht verschont und muss hier kompetent weiterhelfen können.
In der Berufsschule gibt es viel zu lernen, was über meine Ausbildung in der Fachbuchhandlung hinausgeht. Doch wenn ich jeden Morgen in einen Raum voller Bücher kommen darf, ist es den Aufwand wert. Und weil ich Gesetzestexte und Kommentare an Studierende und Anwälte verkaufe, freue ich mich umso mehr, in meiner Freizeit in andere Buchhandlungen zu gehen und in Romanen zu stöbern.

Autor: Lee-Ceshia   |  Rubrik: orientieren  |  Aug 13, 2018
Autor: Lee-Ceshia
Rubrik: orientieren
Aug 13, 2018