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Ausbildung live

Negatives bei langen Reisen

Wenn mir Freunde von ihren Reisen erzählen oder ich in sozialen Netzwerken Urlaubsfotos sehe, bekomme ich Fernweh. Die schönen Bilder von Stränden, Wasserfällen, Berglandschaften, tropischen Pflanzen und Tieren – das macht Lust auf Urlaub.
Ein Jahr nach meinem Abitur war ich acht Monate lang in Australien, Neuseeland und Indonesien unterwegs. Das sind sehr beliebte Reiseziele, von denen ich mir meine eigene Meinung bilden wollte. In allen drei Ländern hatte ich viele schöne und unvergleichliche Erfahrungen gemacht: Ich liebte das Meer, die Berge und die exotischen Tiere. Ich schlief in Hängematten, in Zelten, im Auto und in Hostels. Und an Weihnachten konnte ich die Milchstraße am Strand über mir betrachten.
Dennoch gibt es ein paar Sachen, die mir negativ in Erinnerung geblieben sind:
Bettwanzen und Mücken, die mich piesacken zum Beispiel. Und in Indonesien wird Hygiene im Vergleich zu Deutschland auch nicht groß geschrieben – glaubt mir!
Wenn du mal krank bist, benötigst du viel Geduld und eine sehr gute Auslandskrankenversicherung.
Ich bin nicht der Typ für Heimweh, doch nach einer gewissen Zeit will man einfach nach Hause, zurück zur Familie, zu den Freunden und zum routinierten Alltag.
Ich bereue nicht, diese Erfahrungen gemacht zu haben. Aber es ist schön, in seinem eigenen Bett – ganz ohne Wanzen – schlafen zu können.

Ausbildung live

Ich packe meinen Koffer und nehme mit …

... ALLES! Wochenlang habe ich gesucht und letztendlich mit viel Glück und „Vitamin B“ eine wunderschöne Wohnung gefunden! Immer wieder bin ich hingefahren, habe renoviert, Möbel aufgebaut und auch schon eingeräumt. Jetzt ist es soweit und es bricht tatsächlich meine allerletzte Woche im „Hotel Mama“ an.
Schon ein komisches Gefühl. Immerhin habe ich die vergangenen zwanzig Jahre daheim bei meiner Mutter gewohnt. Jetzt habe ich meine eigenen vier Wände und bin auf mich allein gestellt.
Angst habe ich jedoch keine. Ich bin sehr selbstständig erzogen worden und habe schon früh erkannt, dass ich gern unabhängig bin. Der Auszug ist somit nun die letzte Etappe auf meinem Weg zur Souveränität. Und dieser Weg war nicht immer einfach. Ich habe schon früh angefangen, neben der Schule zu arbeiten. So konnte ich mir über mehrere Jahre hinweg etwas ansparen, was mir nun natürlich zugutekommt.
Hinderlich war eher die Wohnungssuche. Gerade in Berlin ist es beinahe unmöglich etwas Bezahlbares zu finden – und sich dann auch noch als Auszubildende durchzusetzen. Viele Wohnungsgenossenschaften möchten immense Mieten plus etliche Bürgschaften. Sie fordern ein hohes Einkommen und einen festen Job.
Über Kontakte habe ich schlussendlich doch eine kleine komfortable – und vor allem bezahlbare – Wohnung bekommen. Ich bin sehr dankbar, dass ich nun mein neues Heim genießen kann. Diese Woche bringe ich die letzten Taschen rüber und dann bin ich endlich Herrin über meine eigenen vier Wände!

Autor: Lydia  |  Rubrik: ausbildung  |  Oct 11, 2018
Autor: Lydia
Rubrik: ausbildung
Oct 11, 2018

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Zero Waste

Vor zwei Jahren hat mir meine Mitbewohnerin in Frankfurt das Thema „Zero Waste“ näher gebracht, also das Bestreben, möglichst wenig Müll zu verursachen.
Ich erinnere mich sehr gut, wie mir damals schlagartig bewusst wurde, wie viel Plastikmüll ich anhäufte und wollte das ändern.
Ich informierte mich über das Thema und entwickelte ein Bewusstsein dafür. Mein Ziel war es, wenig Müll zu hinterlassen, auch wenn das nicht immer optimal möglich ist.
Die ersten Schritte erfolgen im Badezimmer: Ich brauchte meine Wattepads und Reinigungsprodukte auf und nähte mir eigene Abschminkpads. Da ich fast nur Mascara im Gesicht verwende, funktioniert es auch sehr gut, mich nur mit Wasser abzuschminken. Anschließend suchte ich nach Alternativen zu den Cremes aus der Drogerie, die in Plastik verpackt sind. Ich sah mir einige Videos bei YouTube an, las Anleitungen und fand für mich die perfekte Mischung aus Kokosöl und Sheabutter, die ich in einem Glastiegel aufbewahre.
Ich bin ein großer Fan von Düften. Deshalb fand ich Duschgele auch sehr interessant und ich deckte mich immer damit ein. Allerdings sind sie nicht nur teuer, sondern verursachen auch viel Müll. Ich brauchte also die Produkte auf oder verschenkte noch nicht geöffnete und startete mein Leben mit Seife und selbstgemachtem Deo. Schritt für Schritt wurde mein Leben plastikfreier.

Autor: Lee-Ceshia   |  Rubrik: ausbildung  |  Oct 5, 2018