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Bachelor live

Masterpläne

Ich habe lange Zeit überlegt, was ich nach meinem Bachelorstudium machen möchte. Praktikum? Berufseinstieg? Auslandsaufenthalt? Masterstudium? Möglichkeiten gibt es viele.
Nach drei Jahren Studium fühle ich mich bereit, endlich etwas Praktisches zu machen. Aber ich muss realistisch bleiben. Mit einem Bachelor im Fach Sozialwissenschaft bin ich zwar prinzipiell für viele verschiedene Tätigkeiten qualifiziert, aber gleichzeitig für keine so richtig. Ein Masterstudium bietet dafür die Möglichkeit, mich noch einmal zu spezialisieren und eine bestimmte Richtung einzuschlagen, womit mir die Jobsuche später vermutlich etwas leichter fallen wird. Diese Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen. Außerdem lassen sich Praktika und Auslandsaufenthalt ins Studium integrieren, sodass ich mich schlussendlich doch dazu entschieden habe, noch einen Master anzuhängen.
Bei der Suche nach dem richtigen Masterstudiengang wurde mir dann bewusst, dass es verschiedene Bereiche gibt, die mich interessieren. Zum einen ist da die Wirtschaftssoziologie, auf die ich bereits meinen Schwerpunkt im Bachelorstudium gelegt habe. Zum anderen interessiere ich mich für Kultur und Veranstaltungsmanagement, also die Art von Arbeit, die ich schon in meinem Freiwilligen Sozialen Jahr und in Praktika kennengelernt habe. Und zu guter Letzt bleibt noch der soziale beziehungsweise pädagogische Bereich, in dem ich durch meine Nebentätigkeit und ehrenamtliches Engagement aktiv bin. All diese Berufsfelder kommen für mich prinzipiell in Frage, weswegen es ziemlich schwierig ist, mich für eins zu entscheiden. Also habe ich mich für ganz unterschiedliche Masterstudiengänge beworben und warte nun auf die Rückmeldungen der verschiedenen Hochschulen.
Einerseits gefällt mir der Gedanke, dass ich so viele verschiedene Möglichkeiten habe. Andererseits macht mich diese Ungewissheit aber auch nervös. Ich bin gespannt, welche Richtung ich am Ende einschlagen werde!

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 24, 2019

Bachelor live

Reis oder Brot?

Mein eigenes Auslandssemester ist inzwischen einige Wochen her. Für Penny aus Taipeh geht es aber bald erst los: Sie wird ein Semester in München verbringen. Als ich in Taipeh angekommen bin, hat meine Gastuni mir das sogenannte Buddy-Programm vorgestellt: Taiwanische Studierende werden dort an Austauschstudierende vermittelt, damit sie ihnen bei der Eingewöhnung helfen können. Darüber habe ich Penny kennengelernt: Sie hat mir nicht nur geholfen, als mein Laptop kaputt ging und ich Hilfe mit der Sprache brauchte. Wir sind auch gemeinsam wandern gegangen und waren auf Karaokepartys.
Als ich in Taipeh ankam, hatte Penny bereits den Plan, ein Auslandssemester in Deutschland zu machen. Damals hatte sich noch nicht für eine Uni entschieden. Inzwischen steht aber fest, dass es für sie nach München gehen soll. Vorab gibt es eine Menge zu organisieren: Ich war mir gar nicht bewusst, dass taiwanische Studierende zum bereits zum Zeitpunkt ihres Visumantrags ein deutsches Konto haben müssen.
In Taiwan kam mir einiges ganz anders vor als in Deutschland. Wenn ich mit Penny über ihr Auslandssemester spreche, ist es daher umso interessanter zu erleben, wie sie dasselbe durchmacht – nur sozusagen andersherum. Während es für mich seltsam war, mindestens zweimal täglich Reis zu essen, hat sie eine andere Sorge: Brot. Dass manche Deutsche täglich Brot essen, ist für sie eher unverständlich. In taiwanischen Supermärkten gibt es aber vor allem abgepacktes, schneeweißes Toastbrot. Zweimal täglich könnte ich das auch nicht essen. Bei gutem Vollkornbrot sieht das schon anders aus.
Bei meinem Krankenhausbesuch in Taipeh wurde ich gefragt, ob ich Probleme mit dem warmen Essen in Taiwan hätte. Dass das Essen dort tatsächlich immer warm war, war mir bis dahin gar nicht aufgefallen. Tatsächlich gab es zum Beispiel morgens Spiegelei, mittags und abends Reis mit Gemüse und nachmittags mal einen Schokokuchen, der aber vorher oft in der Mikrowelle landete. Die Logik dahinter: Was warm ist, ist frisch. Ich finde, das stimmt nicht immer. Gespannt, wie es Penny in Deutschland gefallen wird, bin ich aber umso mehr!

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Jul 24, 2019
Autor: Marie
Rubrik: studium
Jul 24, 2019

Bachelor live

Rammstein und Möhrchen

Wer in München gleichzeitig Konzertliebhaber und Sparfuchs ist, saß mit Sicherheit schon mal auf dem Olympiaberg und hat dort den Klängen der großen Stars gelauscht, die im Olympiastadion spielten. Dass man hier kostenlos, ohne Stress und schmerzende Beine Konzerte genießen kann, ist zwar längst kein Geheimtipp mehr, aber immer noch ein Münchner Insider. Touristen trifft man hier eher selten an.
Neulich spielten auch Rammstein eines ihrer legendären Konzerte im Olympiastadion. Die Karten waren bereits innerhalb weniger Minuten ausverkauft und so gab es an diesem Wochenende einige Besucher auf dem Olympiaberg. Auch ich gehörte gemeinsam mit meiner Freundin und meinem Mitbewohner dazu. Dem Anlass angemessen setzen wir uns mit gut gekühltem Radler, Möhrchen, Käse, Brot und Hummus an den Rand des Olympiabergs. Auch wenn mir anfangs das ausgedehnte Buffet auf unserer Decke etwas peinlich war, ernteten wir viele neidische und anerkennende Blicke.
Natürlich kann man nicht auf die Bühne sehen, sondern lediglich ins Publikum. Der Klang ist aber erstaunlich gut und klar und je höher man sitzt, desto besser wird er. Zunächst wurden wir mit klassischer Musik verwöhnt: Ein Duo spielte Songs von Rammstein vierhändig auf dem Klavier. Nach einer kurzen Pause ging es los. Der stampfende Beat und das rollende R von Till Lindemann dröhnten zu uns herüber und wir hörten das Publikum johlen. Gnadenlos romantisch ging die Sonne über dem Glasdach des Stadions unter und verschmolz mit den meterhohen Stichflammen, die Rammstein von der Bühne aus abfeuerten. Auch nach Konzertbeginn riss der Strom von Menschen nicht ab, die immer höher pilgerten, um noch einen Platz auf dem Berg zu ergattern.
Wir packten nach einer Stunde unser Picknick zusammen, denn wir wollten näher ran ans Geschehen. Von der Absperrung aus, die ums Stadion aufgebaut war, hörten wir die Musik noch besser und spürten sogar die Wärme des Feuers von der Bühne.
Auch wenn wir die Band den ganzen Abend nicht zu Gesicht bekamen, war es doch ein super entspannter und schöner Abend zu dritt. In Zukunft möchte ich die Möglichkeit kostenloser Konzerte im Olympiapark definitiv öfter nutzen.

 

Autor: Conny   |  Rubrik: studium  |  Jul 23, 2019
Autor: Conny
Rubrik: studium
Jul 23, 2019