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Studentenleben live

Zwischen den Semestern

Das Schöne am Leben ist, dass es die einzige Geschichte ist, bei der man wirklich das Gefühl hat, es gibt einen Autor. Nicht, weil es einen roten Faden hat oder gar einen Sinn – Quatsch! Aber einfach, weil da jemand zu sein scheint, der sich immer etwas Neues ausdenkt und irgendetwas explodieren lässt, wenn es anfängt, langweilig zu werden. Und nein, das soll kein Kompliment an diesen ominösen Autor sein. Im Moment wäre ich nämlich wirklich lieber Teil einer anderen Story. Oder immerhin eines anderen Kapitels.

Ich habe endlich meine Motivationshürden überwunden, meine letzte Hausarbeit ist in den Händen des Dozenten, mein Stundenplan für das zweite Semester ist fertig, die sieben Wochen ohne Schokolade sind (bis auf eine kleine Ausnahme, die wirklich gemein war!) überstanden, Ostern mit der verrückt-aber-liebenswerten Familie verbracht, die Planung für die letzten Ferienwochen abschließen, die Vorfreude genießen. Und dann? Der Strich durch die Rechnung. Krank. Mund und Rachen komplett entzündet – wozu? Damit ich lerne, essen und sprechen zu schätzen? Als Quittung für den kleinen Aussetzer in meiner Fastenzeit? Oder wirklich nur, weil das Drehbuch sonst zu langweilig wäre? Meine Ferien bestehen jetzt nicht mehr aus Motivationsmangel, Hausarbeiten und Resignation, dafür aus Tabletten, Arztbesuchen und Strohhalmtrinken. Irgendetwas in mir versucht, das Positive zu sehen: „Hey, immerhin nimmst du so recht schnell ab!“ Grandios, aber seine Bikinifigur kann man sicherlich auch schmerzfreier in Angriff nehmen.

Und so hänge ich nun leicht frustriert zwischen den Semestern und frage mich, wie das so wird. Ob ich viel mit denselben Leuten zu tun habe oder mir wieder ganz andere suche. Wie die ersten Partys an der Hochschule sein werden (ich war noch nie auf einer, weil ich letztes Jahr erst 17 war und nicht durfte. Eine massive Fehlorganisation des AStA, wie ich meine... Dass da ein paar G8er vor ihrer Volljährigkeit an die Hochschule kommen, hätte man durchaus einplanen können und irgendwelche U18-Stempel für die Feierlichkeiten einführen, damit garantiert werden kann, dass diejenigen nicht an Hartalkohol kommen oder so – besser als sie von ihrer eigenen Ersti-Party auszuschließen.), wie es im Handballverein, in dem ich nun endlich anfangen werde, sein wird, ob ich das überhaupt noch kann, ob Mathe wirklich so schwer wird, wie alle sagen, wie sehr mir das Praktikum fehlen wird (im zweiten Semester gibt es leider gar nichts in der Richtung, erst wieder im fünften Semester...), und, und, und...

Ich darf gespannt bleiben... Auf geht’s in die zweite Runde!

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Apr 4, 2013
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Apr 4, 2013

Studentenleben live

Chaos pur

Wie sich rausstellte, war der Start an der Fachhochschule doch nicht so einfach wie gedacht. Im Unterschied zur Uni, an der man Vieles über das Internet erledigen kann, muss man hier viel mehr Dokumente persönlich abgeben. Verwirrt war ich auch beim Erstellen meines Vorlesungsplans und der Anmeldung für die Kurse. An der FH wird mit ganz anderen Programmen gearbeitet, weshalb ich zunächst ziemliche Probleme hatte, mich zurecht zu finden.

Glücklicherweise kenne ich jemanden, der bereits im vergangenen Semester von der Uni an diese FH gewechselt war, der mir dann freundlicherweise half, mich zurecht zu finden. Und auch der Betreuer für „Betriebswirtschaft“ gab hilfreiche Informationen, den doch etwas komplizierten Vorlesungsplan zu verstehen. Das ist wieder ein Pluspunkt, an der Universität hätte man keine so persönliche Beratung bekommen.

Während in ganz Bayern das Semester an den Fachhochschulen am Montag, den 18. März begann, wurde jedoch meine FH mit Umbauarbeiten am Hauptgebäude nicht fertig, weshalb der Semesterbeginn sich um drei Wochen nach hinten verschiebt. Dafür werde ich an einigen Samstagen Blockveranstaltungen haben, um den Stoff nachzuholen. Na super, das habe ich mir gerade noch gewünscht!

Naja, aber da kann man jetzt wohl nichts machen und ich bin zumindest froh, dass mein Stundenplan jetzt steht und ich das Online-Portal einigermaßen verstanden habe – jetzt kann es losgehen!

Autor: Fanny  |  Rubrik: studium  |  Apr 3, 2013
Autor: Fanny
Rubrik: studium
Apr 3, 2013

Studentenleben live

Koblenz - die Stadt (Teil 2)

Die Geschichte der Stadt geht über 2.000 Jahre zurück, was sie zu einer der ältesten Städte Deutschlands macht und weshalb auch Teile der Stadt zum UNESO-Welterbe gehören. Auch die Gegend um Koblenz kann sich sehen lassen, schließt Koblenz doch an das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal an. Wer aus dem Süden Deutschlands nach Koblenz fährt, kann etliche Burgen auf den Felsen und Bergen sehen, die den Rhein umschließen (hierfür muss man dann aber entweder mit dem Zug fahren oder die Autobahn bei Bingen verlassen). Die wildromantische Landschaft inspirierte auch viele Dichter, unter anderem Clemens Brentano, Heinrich Heine, Schlegel, Goethe, Hölderlin, Kleist und etliche mehr, sich dem Rhein literarisch zu nähern.

Die beliebte Urlaubsgegend bietet viele Möglichkeiten für Ausflüge: So habe ich mir die nahegelegenen Burgen Stolzenfels und Lahneck angesehen, bin mit der Seilbahn auf die Festung Ehrenbreitstein hochgefahren (hier werden übrigens auch oft Veranstaltungen wie Freilichtkino und Konzerte angeboten), habe im Kletterpark Sayn geklettert, habe noch vor, den Geysir in Andernach anzuschauen sowie das Schloss mit seinem Schmetterlingsgarten in Bendorf-Sayn. Außerdem kann man diverse Schifffahrten machen, im Sommer in der Mosel schwimmen (an den dafür ausgezeichneten Stellen) und auf den „Traumpfaden“ wandern (etwa zu Burg und Schloss Eltz). Hier wird es einem bestimmt nicht langweilig.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Apr 2, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Apr 2, 2013