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Studentenleben live

Gutes Gefühl

Die ersten Wochen des neuen Studiums verliefen erstaunlich gut. Die Kurse gefallen mir sehr! Man bekommt hier an der Fachhochschule jeden Tag gesagt, wieso man das im späteren Berufsleben braucht und wofür man den jeweiligen Stoff einsetzen kann. Es wird alles viel praxisnäher erklärt und auch die kleinen Gruppen machen das Lernen und Kommunizieren mit den Professoren wesentlich einfacher. Auch Probeklausuren gab es in dem einen oder anderen Fach schon, wobei ich gemerkt habe, dass die Fragen nicht zu schwer sind.

Gestern, bei der Anmeldung zu den Prüfungen, die ja bereits in eineinhalb Monaten stattfinden, war mir dann aber doch wieder etwas mulmig zumute, schließlich habe ich schon einmal ein Studium nicht geschafft und das hängt mir noch ziemlich nach. Allerdings fühle ich mich wirklich wohl mit meiner Fächerwahl. Dieses Gefühl hatte ich an der Uni nicht. Vielleicht bin ich mir deshalb auch so sicher, dass ich es dieses Mal schaffen werde.

Auch einen Freundeskreis habe ich mittlerweile an der FH gefunden. Das freu mich besonders, weil ich mit ihnen über den Stoff reden kann und eine gemeinsame Vorbereitung auf die Prüfungen viel leichter fällt. Ich bin wirklich angekommen im zweiten Versuch und freue mich irgendwie auch schon ein bisschen auf die Prüfungen, um mir selbst zu beweisen, dass ich meinen Traum von einem Job im Management doch noch erreichen kann.

Das beste ist aber der Urlaub, den ich für die Zeit nach den Prüfungen gebucht habe: Zusammen mit meinem Freund und einem befreundeten Pärchen fahre ich für fünf Tage nach Hamburg. So kommt die Entspannung nach dem Stress auch nicht zu kurz!

Autor: Fanny  |  Rubrik: studium  |  Jun 6, 2013
Autor: Fanny
Rubrik: studium
Jun 6, 2013

Studentenleben live

Von verwirrten Professoren

Und manchmal sitzt man abends vor dem Laptop und starrt desinteressiert auf den von blinkenden Werbeanzeigen übersäten Bildschirm, checkt ahnungslos und mehr nebenbei seine Mails, liest den erlösenden Standardsatz „Für Ihre Veranstaltung wurde ein Ausfalltermin eingetragen“ und ... ist meistens erleichtert, weil man ausschlafen kann oder die Texte erst für die nächste Woche vorbereiten muss. Vielleicht ist man ein bisschen enttäuscht, dass es wieder die falsche Veranstaltung getroffen hat, oder regt sich künstlich darüber auf, dass die Dozentin irgendeinen Selbststudium-Arbeitsauftrag angesetzt hat, aber ein bisschen Zeit außerhalb des Hörsaals passt gerade im Sommersemester doch so ziemlich jedem ganz gut in den Kram.

Kein großes Thema also, nichts Besonderes und eigentlich keinen Beitrag wert. Aber neulich war das Ganze ein bisschen anders: Literaturwissenschaft. Gut 100 Studenten sitzen im Hörsaal 1.101 und warten. Tauschen Erlebnisse der letzten Partys aus, kreieren Übungsaufgaben für die nächste Nachhilfestunde, unterhalten sich über die Online-Aufgabe, die fünf Stunden zuvor hochgeladen werden musste, über Umberto Eco, über das Mittagessen in der Mensa, über Spliss, Friseurtermine, Shoppingtouren und Ballkleider… Doch vorne steht kein Dozent.

Naja, vielleicht kommt er ja gleich. - Der steht bestimmt im Stau. - Wo wohnt der eigentlich? - Der hat eh nur keine Lust. - Wetten, der hat's verpeilt? - Ich sag' da lieber nichts zu, vielleicht ist ihm am Ende wirklich was passiert und dann tut's mir leid, was ich gesagt habe.
Meinungen teilen sich, Gesprächsthemen versteifen sich auf seine Abwesenheit. Die ersten leiten die Aufbruchstimmung ein, ein paar warten weiter, ziehen nach, als die letzte Hoffnung geht und die nächste S-Bahn kommt.

Und dann sitzt man wieder abends vor dem Laptop und starrt desinteressiert auf den von blinkenden Werbeanzeigen übersäten Bildschirm, checkt ahnungslos und mehr nebenbei seine Mails und sieht, dass seine Online-Aufgabe genau in dem Zeitraum, in dem das Seminar stattgefunden hätte, bewertet wurde und ist nachhaltig irritiert. Eine Kommilitonin fragte ihn dann tatsächlich, wo er gewesen sei. Seine Antwort: „Es tut mir leid, dass ich im Semesterplan vergessen hatte, die gestrige Sitzung als Ausfalltermin einzutragen. Bis nächsten Dienstag – versprochen!“

Professoren sind eben auch nur Menschen.

 

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Jun 5, 2013
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Jun 5, 2013

Studentenleben live

Höher, schneller, weiter - unsere Uni-Bibliothek

Bis Mitternacht hat sie jetzt auf und Bücher kann ich mir an den Ausleihautomaten auch danach noch ausleihen. Ein riesiges Magazin ist nun öffentlich. Ich muss das Buch nicht mehr am Vortag bestellen, um es dann zwischen 10 und 17 Uhr an der Ausleihtheke abholen zu können, nein, jetzt kann ich mir das Buch einfach aus dem Magazin holen und sofort mitnehmen. Auch die Rückgabe läuft nun über Automaten. Ich lege das Buch auf das Förderband und er schluckt es einfach. Ein Bildschirm zeigt mir dann an: „XY – verbucht“. Das alles ist nun möglich, weil in den letzten beiden Jahren in alle Bücher der Albertina, so heißt das Hauptgebäude unserer Universitätsbibliothek, RFID-Chips eingeklebt wurden. RFID steht für „radio frequency identification“ – Identifikation mittels Magnetwellen. Früher wurden die Bücher hinten aufgeklappt und dann wurde der dort eingeklebt Barcode eingelesen. Heute kann ich meine zwei, drei oder zehn Bücher im Stapel auf den Tisch legen, meinen Ausweis scannen und dann werden die Bücher mittels dieser RFID alle als ausgeliehen registriert. Ich nehme mal an, mit diesen tollen Scannern und Maschinen wurden zwei bis drei Angestellte wegrationalisiert.

Wir dürfen jetzt sogar unsere Rucksäcke mit in die Bibliothek nehmen. Früher war es gerade zu den Lern- und Prüfungszeiten gar nicht leicht, einen freien Spint zu finden. Das ist heute gar nicht mehr nötig. Ich kann meine Sachen einschließen, wenn ich mag, oder auch nicht. Alles sehr praktisch und effizient.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Jun 5, 2013
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Rubrik: studium
Jun 5, 2013