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Studentenleben live

Alles gut? Alles gut!

Heute Abend bin ich in einen enorm schönen Sonnenuntergang aus einem kleinen Kurzurlaub nach Hause gefahren. Es war wohl einer der letzten sommerlichen Tage in diesem Jahr. Hinter mir liegen leider einige unerwartet schwierige Wegstücke. Wie so oft kam alles ganz anders als gewünscht oder geplant und nach einem Monat im Krankenhaus haben sich viele meiner Pläne rund um Praktikum und Bachelorarbeit verschoben. Das nun hinter mir liegende Wochenende war als Auftankwochenende gedacht, um danach langsam wieder in den Alltag zu starten.
In jedem Fall hat mich die Landschaft vor der untergehenden Sonne ganz und gar entzückt. Ich dachte mir, wenn der Himmel so schön aussieht und ich mich so an dieser vorbeiziehenden Landschaft freuen kann, dann können die schwierigen Wegstrecken auf denen ich unterwegs bin, ja gar nicht so schlimm sein. Meine Gedanken gingen dann so weit, dass ich mir dachte, dieser schöne Sonnenuntergang müsste eigentlich auch jemanden erfreuen, der gerade in allergrößter Not ist. Hoffentlich erkennen Menschen in Gebieten, wo gerade Krieg herrscht, die Schönheit eines solchen Sonnenuntergangs auch und bekommen davon vielleicht sogar gute Laune. Es war fast schon etwas erschreckend, als ich bald nach diesem Gedankengang im Radio einen Beitrag über die Kriegsgeschehen hörte, die durch die IS-Kämpfer verursacht werden. Da dachte ich mir: Oh, es gibt wirklich erschreckend viel Krieg auf der Welt und überall stecken Menschen in ausweglosen Situationen. Aber es gibt immer auch schöne Momente, auch in großem Leid.
In letzter Zeit habe ich oft das Gefühl gehabt, wirklich in einer ausweglosen Situationen zu sein. Das Gefühl kennt bestimmt jeder von euch, auch wenn wir uns Gott sei Dank nicht im Krieg befinden. In diesem Sinne bin ich mal gespannt, wann der nächste unerwartet schöne Sonnenschein mein ganz persönliches Krisengebiete mit Hoffnung erstrahlen lässt.

 

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Oct 21, 2014
Autor: Mia
Rubrik: studium
Oct 21, 2014

Studentenleben live

In der Kürze liegt die Würze

Diese Redewendung dürfte vielen bekannt sein. Doch so einfach sich dieser Satz auch sagen lässt, die Umsetzung ist meist das Problem. Es ist gar nicht leicht, sich kurz zu fassen und die Dinge auf den Punkt zu bringen. Mir wird die Schwierigkeit jetzt zum Beginn meiner Masterarbeit wieder bewusst. Denn ich habe so viele Ideen, was ich alles Schönes machen könnte: Positioning Map, SWOT-Analyse, Benchmarking, Portfolio-Analyse, Wettbewerber-Analyse und so weiter und sofort. Ich sollte an dieser Stelle vielleicht erwähnen, dass es in meiner Arbeit NICHT um eine Markt-Analyse geht. In diesem Falle wären die oben genannten Analysen schließlich absolut notwendig. Nein, in meinem Falle wäre es eher bloß „nice to have“. Nicht wirklich zielführend und vor diesem Hintergrund eher Zeitverschwendung. Denn: In der Kürze liegt die Würze. Mein Professor hatte mir schon empfohlen, solche „Nebenzweige“, die eigentlich nicht Bestandteil meines Themas sind, möglichst frühzeitig abzuschneiden. Ich fand diese Metapher sehr hilfreich. Schließlich soll der Baum sich ja genug Energie für die eigentlich notwendigen Hauptäste vorbehalten. Macht ja auch Sinn. Ich möchte nicht Gefahr laufen, dass mein Baum plötzlich horizontal anstelle von vertikal weiterwächst. Aber jetzt genug von der Baum-Metapher! Um es kurz zu fassen: Ich muss mich auf die wirklich zielführenden und damit relevanten Analysen fokussieren. Punkt.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Oct 21, 2014
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Oct 21, 2014

Studentenleben live

Ferienjob

Vermutlich ist das Studium die Zeit der seltsamsten Jobs. Diejenige, in der man viel ausprobiert, um sich ein bisschen Geld dazuzuverdienen, in der einem manchmal absolut egal ist, was man da tut, Hauptsache, man ist am Abend um ein paar Euro reicher.

In diesen Ferien hatte ich endlich auch mal einen Job – und gleich einen dieser merkwürdigen. Nein, ich habe mich nicht als Maskottchen verkleidet und habe auch keinen Blutspende-Marathon begonnen – immerhin. Stattdessen bestand mein Alltag knapp vier Wochen lang darin, eine überdimensional große Geschirrspülmaschine ein- und auszuräumen, Großküchen zu putzen und Sprachbarrieren zu überwinden. Die anderen Mitarbeiter waren größtenteils keine Muttersprachler und in den meisten Fällen bärtige Frauen jenseits der Fünfzig, die mir in den Pausenzeiten interessante Fakten über Stuhlgang und Wechseljahre erzählten.

Gut, das klingt nach einer wirklich harten Beschreibung – es war aber in der Tat sogar ganz lustig in der Spülküche des örtlichen Klinikums, zumindest solange ich im Hinterkopf den Countdown für meinen letzten Arbeitstag startete.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Oct 20, 2014
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Oct 20, 2014