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Studentenleben live

Vom Urlaub in die Praxis

Gestern habe ich meine Zusage für das Praxissemester bekommen. Ab April werde ich also vier Tage die Woche in einer Sprachheilschule sein, viel von der Arbeit in so einer Einrichtung mitbekommen, viel selbst unterrichten und hoffentlich eine Menge Spaß haben.

Das einzig nervige ist, dass meine Stelle in Sindelfingen ist. Wir dürfen uns die Schule für dieses Praktikum nämlich leider nicht aussuchen. Ist wohl organisatorisch für die Uni und sicher auch die Schulen einfacher, wenn einfach alle halbwegs sinnvoll auf die kooperierenden Schulen verteilt werden. Irgendwie kann ich das nachvollziehen. Eine Stunde werde ich dann aber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein. Aber immer noch besser, als umziehen zu müssen. So erging es nämlich einer Freundin von mir. Die Schule sieht dafür echt schön aus, es gibt tolle Angebote und ein gutes Schulkonzept. Gespannt bin ich, wer mit mir zusammen an der Schule sein wird. In der Regel ist man nämlich zu zweit. In unterschiedlichen Klassen zwar, aber zumindest bei den Unterrichtsbesuchen unserer betreuenden Dozenten schaut man sich einander zu. Vielleicht habe ich Glück und der- oder diejenige hat ein Auto. Dann könnte ich gegen ein bisschen Spritgeld ganz bequem mit zur Schule fahren.

Ansonsten habe ich ein bisschen Sorge, dass mich das Praktikum nach einem ziemlich entspannten Urlaubssemester im Ausland ganz schön überfordern könnte. Wieder an fünf Tagen in der Woche etwas tun (einen Tag muss ich nämlich noch zu praktikumsbegleitenden Veranstaltungen an der Hochschule) und wirklich regelmäßig etwas vorbereiten – das habe ich lang nicht mehr gemacht. Bisher reichte es immer, sich am Ende des Semester richtig reinzuhängen, um die Leistungsnachweise fristgerecht erbringen zu können

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Aber ich freue mich natürlich auf ein Semester voller Erfahrungen und schöner Momente und hoffe sehr, dass ich noch einmal eine Bestätigung bekomme, warum ich eigentlich Sonderpädagogik studiere.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Jan 19, 2015
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Jan 19, 2015

Studentenleben live

Last Christmas - als Studentin!

Traurig aber wahr: Das vergangene Weihnachten war mein letztes als Studentin. Ende März werde ich meinen Studentenstatus gegen das Berufsleben eintauschen. Knapp fünf Jahre Studium neigen sich dann dem Ende zu. Noch ein Grund mehr, die Festtage vollends zu genießen. Letztes Jahr um diese Zeit hatte ich bereits eine Klausur und zwei Präsentationen hinter mir. Direkt nach den Weihnachtsferien musste weitergebüffelt werden: Die übrigen Klausuren und Präsentationen wollten schließlich auch abgehakt werden. Irgendwie kam mir das Wintersemester schon immer stressiger vor als das Sommersemester. Liegt wahrscheinlich an den Weihnachtstagen. Ich kenne keine Studenten, die ihre Lernsachen über die Feiertage ausgepackt haben. Weihnachten war schon immer für die Familie und gute Freunde vorgesehen. Und nach Weihnachten ging es immer entspannt in die letzten Tage des Jahres, um es an Silvester noch einmal so richtig krachen zu lassen. Tja, da einem durch diese „Zwangspause“ meist knapp zehn Tage zum Lernen gefehlt haben, begann der Januar oft mit Power-Sessions zum Lernen, Vorbereiten und so weiter. Dieses Jahr ist es bei mir ähnlich. Ich muss zwar nicht für Klausuren lernen, aber dafür an meiner Masterarbeit weiter arbeiten. Ähnliche Situation, ähnliches Vorhaben: Weihnachten genieße ich ohne meinen Laptop, ohne Bücher und ohne Umfrageauswertungen mit meinen Liebsten.

Ich frage mich gerade, ob Weihnachten nächstes Jahr anders sein wird, wenn ich nicht mehr Studentin bin: Habe ich mehr Zeit, um die (Vor-)Weihnachtszeit zu genießen? Kommt wahrscheinlich auf den Job an. Denn Werbekampagnen können einen in der Vorweihnachtszeit auch ordentlich auf Trab halten, das habe ich ja schon als Praktikantin erfahren. Und schließlich sind Werbung, PR und Marketing die Bereiche, in denen ich einen Job finden möchte.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jan 16, 2015
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jan 16, 2015

Studentenleben live

Die Puppenstadt

Nach meiner dritten Woche in Brüssel beschloss ich, zwei meiner besten Freundinnen in Paris zu besuchen. Glücklicherweise hatten sie am Wochenende noch nichts vor und so war die Sache schnell geplant. In Paris schien mir das Französische gleich viel präsenter – hatte ich mich einfach nur schon an Brüssel gewöhnt oder lag es an den vielen internationalen Einflüssen der Stadt, dem Englisch, Spanisch und Italienisch, das man auf dem Weg von der Ständigen Vertretung zum Rat dauernd zu Ohren bekommt?
Nach ein paar Eingewöhnungsminuten ist es mit meinen Freundinnen fast so wie immer. Die eine ist frisch von ihrem Auslandssemester in Bogotá zurück, die andere hat gerade ein Praktikum bei der deutschen Botschaft in Shanghai absolviert. Wo fängt man da an zu erzählen? Am besten bei den Erfahrungen, die am neusten sind. Und so arbeiteten wir uns langsam Monat für Monat zurück bis zu unserem letzten Unitag in Hamburg, redeten über die gefährliche Metro im hektischen China, über Guerillakriege, die entspannte Atmosphäre in Kolumbien und den sich bestätigenden Käse-Fanatismus in Frankreich, während wir durch die Gassen dieser puppenhaft scheinenden Stadt schlenderten und frische Crêpes aßen. Obwohl es sich um ein Nachbarland zu Deutschland handelt, ist die Atmosphäre hier ganz anders. Es gibt ausgelassenen Auftritte von Orchestern auf den Straßen und ein gut ausgebautes Netz von Erasmus-Studenten. Ich bin mir sicher: Hier hätte es mir auch gefallen. Und nach diesem kleinen Vorgeschmack auf die „grande réunion“ meines Freundeskreises in Hamburg stieg – trotz zu erwartendem hohen Arbeitspensum – die Vorfreude auf den Unibeginn.

 

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Jan 14, 2015
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Jan 14, 2015