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Studentenleben live

Ein bisschen Afrika

Eine knappe Woche ist es nun her, dass ich wieder in der Kälte angekommen bin. Mit Sonnenbrand auf der Nase und viel zu dünner Kleidung landete ich in Frankfurt und hatte erst einmal überhaupt keine Lust auf die Uni. Südafrika war wunderschön: gutes Wetter, gute Laune, gute Menschen und es gab so unendlich viel zu sehen. Überall erwarteten mich verschiedene Landschaften, mal ein bisschen Urwald, plötzlich wieder Tannen und Berge als wären wir in Südtirol, Strände wie in der Karibik und natürlich bekamen wir auch die afrikanische Hitze ab, der wir auch durch mehrmaliges Eincremen mit Lichtschutzfaktor-50-Sonnencreme nichts entgegensetzen konnten.

Unseren kleinen Roadtrip am Western Cape begleitete stets übertrieben schnulzige Musik, die den endlosen Diskussionen über diverse Baustellen zwischenmenschlicher Beziehungen als dramatische Untermalung diente. Am Anfang waren wir in Kapstadt unterwegs: auf einer Township-Tour, an der Waterfront, bei den Pinguinen in Simon’s Town und am Kap der guten Hoffnung. Dann ging es los in die Karoo, eine Halbwüstenlandschaft in den Hochebenen, wo wir mit einem Eselkarren in den Sonnenuntergang gefahren sind und einen Tag lang Flora und Fauna des Nationalparks inspiziert haben. Von dort sind wir dann nach Plettenberg Bay gefahren und haben ein paar Stationen der Garden Route abgeklappert: Wir waren im Monkeyland, sind mit Elefanten spazieren gegangen, haben bei strömendem Regen in einer süßen Gartenhütte übernachtet und waren in verschiedenen Nationalparks. Am Ende haben wir noch eine Nacht in der wohl besten Unterkunft überhaupt geschlafen: in unheimlich schönen Holzhütten direkt am Meer im Cape Agulhas Nationalpark. Zum Abschluss ging es wieder zurück nach Kapstadt, wo wir das WG-Zimmer meiner Freundin Anne beziehen konnten, an einer geführten Tour auf Robben Island teilnahmen und im Botanischen Garten unsere dramatischen Gespräche fortführen konnten.

Alles in allem war es ein wahnsinnig schöner Urlaub, in dem ich sogar für meine Verhältnisse ein bisschen Farbe bekommen habe und einfach viel Zeit hatte, in der ich nicht an meinen deutschen Alltag denken musste.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Jan 20, 2016
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Jan 20, 2016

Studentenleben live

Es könnte alles so einfach sein

Wieder einmal habe ich meinen nagelneuen Laptop geöffnet und erwartet, er würde all das tun, was mir beim Kauf versprochen wurde Das tat er aber nicht.

Ich bin schon ziemlich frustriert, dass es scheinbar bei jedem Betriebssystem und jedem Gerät mit mir als Anwender zu Problemen kommt. Vielleicht bin ich auch einfach zu ungeduldig. Aber wenn ich immens viel Geld für ein Gerät hinblättere, das mir den Himmel auf Erden verspricht, dann darf ich doch wohl noch aus der Haut fahren, wenn es nicht so läuft, wie ich es mir gewünscht hatte.

Inzwischen haben schon drei Männer – also Fachleute für Computer und Co. – ihre Energie darauf verwendet, ein Linux-Betriebssystem zu installieren, das sich all meinen Befehlen beugt. Zwischenzeitlich sah es auch schon so aus, als würde mir die Macht über das Gerät nun doch zuteil. Einer der Männer wollte daraufhin sogar den sprichwörtlichen Besen fressen. Aber trotz dieser guten Zeichen hat sich das dumme Ding heute Morgen schon wieder meinen Befehlen widersetzt. Allerdings muss ich an dieser Stelle kleinlaut gestehen, dass nachdem ich es nochmal probierte, plötzlich wieder alles ging.

Gut möglich, dass ich doch noch etwas an meiner Geduld arbeiten muss, ich gebe es ja zu. Wenn so etwas passiert werde ich nämlich meistens zur Furie, aber da kann schon mal passieren, oder?

In jedem Fall werde ich heute nochmal meine drei Berater zu Rate ziehen und verhandeln, wie es mit dem störrischen Laptop weitergehen soll. Schließlich darf ich nicht zu streng mit ihm sein. Er ist mein Werkzeug, um diesen Text zu schreiben und obendrein hoffe ich darauf, dass er mir auch bei meiner Masterarbeit „zu Hand“ gehen wird. Ich hoffe jedenfalls darauf, dass sich meine Wutausbrüche wegen Softwareproblemen in Zukunft drastisch reduzieren.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Jan 19, 2016
Autor: Mia
Rubrik: studium
Jan 19, 2016

Studentenleben live

Examensvorbereitung

Langsam bekomm ich ein Gespür dafür, wie das im Examensvorbereitungsprogramm so läuft. Montags und mittwochs habe ich von 8.30 bis 12.45 Uhr Vorlesung, dann von 13.45 bis 15.15 Uhr eine Minigruppe und von 15.30 bis 17.00 Uhr Kleingruppe zum Lernen. Dienstags und donnerstags bereite ich mich allein vor und jeden Freitag schreibe ich von 8.30 bis 13.30 Uhr eine Übungsklausur. Ich muss also drei Mal pro Woche morgens um halb neun in der Uni sein. Das wird eine ziemliche Umstellung zu meinen ersten Studienjahren – da war ich schon „sauer“, wenn ich vor 9 Uhr aufstehen musste!

Eine vierstündige Vorlesung ist natürlich auch nichts für Unkonzentrierte. Bei mir ist es ganz schlimm: spätestens nach der ersten Pause schweifen meine Gedanken immer wieder ab. Zuhören ist einfach nicht mein Ding! Immerhin gibt es kostenlosen Tee und Kaffee, um das Gehirn wieder auf Vordermann zu bringen – was für ein Luxus!

Einen richtigen Plan habe ich noch nicht, wie ich den gesamten Stoff abrufbereit in meinem Kopf unterbringen soll. Aber wie heißt es so schön? Kommt Zeit, kommt Rat. Ich probiere jetzt erstmal meine Lernstrategien der letzten Jahre aus, ganz so falsch wird das schon nicht sein.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Jan 15, 2016
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Jan 15, 2016