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Studentenleben live

Studentische Hilfskraft im Forschungsinstitut

Zu Beginn des Semesters habe ich über einen Aushang erfahren, dass das Max-Planck-Insitut für Kognitions- und Neurowissenschaften eine Studentische Hilfskraft sucht. Und weil ein bisschen Arbeitserfahrung und Geld ja nie schaden kann, habe ich in einer mitternächtlichen Spontanaktion ein Bewerbungsschreiben verfasst. Dann erhielt ich wochenlang keine Rückmeldung und ging davon aus, dass ich abgelehnt wurde.
Unerwartet wurde ich einen Monat, nachdem ich die Bewerbung abgeschickt hatte, schließlich doch zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Das Bewerbungsgespräch mit einer Doktorandin und dem Forschungsgruppenleiter verlief gut und schon zwei Stunden später hatte ich eine E-Mail in meinem Postfach, dass sie mich gerne einstellen würden. Ich habe mich riesig gefreut!
Vergangene Woche war dann mein erster Arbeitstag am Max-Planck-Institut. Mir wurden sehr viele Menschen vorgestellt, und viele Räume und Dinge gezeigt. So wird es jetzt wohl auch erst mal weitergehen: Nächste Woche besuche ich eine Bibliotheks- und PC-Einführung, dann darf ich zum Arbeitsgruppentreffen mitkommen, um einen Einblick zu erhalten, worüber eigentlich geforscht wird. So weit ich das verstanden habe, geht es darum, herauszufinden, was in der Rehabilitationsphase nach einem Schlaganfall im Gehirn passiert. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Jun 23, 2016
Autor: Maja
Rubrik: studium
Jun 23, 2016

Studentenleben live

Deutsch als Zweitsprache

Wenn man zwei Semester lang an seinem Motivationsschreiben für ein Erweiterungsfach sitzt, das man freiwillig studieren möchte, kann man sich durchaus die Frage stellen, ob das die richtige Wahl ist. Das habe ich vergangene Woche getan und mich entschieden, das Zusatzfach doch nicht zu belegen. Seitdem geht es mir sehr viel besser.

Ich habe schon vor Ewigkeiten allen meinen Bekannten erzählt, dass ich gerne noch Deutsch als Zweitsprache studieren möchte, weil ich es unglaublich wichtig und nützlich finde und für eine super Zusatzqualifikation halte. Daran hat sich auch nicht viel geändert, aber ehrlich gesagt habe ich keine Lust, mein Studium unnötig in die Länge zu ziehen und noch einmal drei Module draufzuschlagen. Und ich weiß ja nicht mal, ob es dann auch wirklich so interessant ist. Sicherlich macht es sich gut, wenn es in meinem Abschlusszeugnis steht. Aber großartig neue Erkenntnisse würden mich wohl nicht erwarten, da ich mich durch meine erste sonderpädagogische Fachrichtung „Sprache“ ohnehin schon viel mit den Themen Zweitspracherwerb und Mehrsprachigkeit befasst habe und im Praktikum bereits die Sprachtherapie eines Mädchens mit albanischer Muttersprache übernommen habe. Natürlich könnte ich diese Kenntnisse und Erfahrungen noch einmal vertiefen, aber vielleicht reicht ja meine Qualifikation ohne dieses Studienfach ohnehin bereits aus. Und wenn ich das im Referendariat oder in meinen ersten Berufsjahren anders erfahren sollte, kann ich mich immer noch um geeignete Fortbildungen kümmern. Denn wenn ich jetzt gerade keine Lust auf so ein Zusatzfach habe, sollte ich es vielleicht lieber lassen, ehe ich mich halbherzig darauf einlasse, nur weil ich es für vernünftig halte.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Jun 22, 2016
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Jun 22, 2016

Studentenleben live

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich bin Lukas, 22 Jahre alt, und studiere seit diesem Semester den Master Philosophie-Neurowissenschaften-Kognition in Magdeburg. Dabei beschäftige ich mich vor allem mit den Grenzthemen dieser Wissenschaften. Also mit Fragen wie: Sind bei den heutigen Erkenntnissen der Neurowissenschaften unsterbliche Seelen denkbar? Kann die Neurowissenschaft die Psychologie irgendwann ersetzen? Die zweite Frage finde ich so spannend, dass ich mich für diesen Studiengang entschieden habe.

Zuvor habe ich in Leipzig den Bachelor Psychologie studiert, mich aber etwas eingeengt gefühlt. Mich interessieren eher die großen Fragen, wenn ihr versteht, was ich meine. Aber wie es im Leben häufig so ist, kommt es anders als man denkt. In den vergangenen zwei Monaten habe ich gemerkt, dass mich die ethischen Seminare, die ich belegt habe, am meisten interessieren – und das hätte ich vorher nie gedacht. Denn eigentlich hatte ich mich für Psychologie entschieden, weil ich Psychotherapeut werden wollte. Beim Psychotherapiepraktikum jedoch hat mir die ruhige Arbeit am Computer in meinem Büro (Tests auswerten, Berichte schreiben und so weiter) entgegen meiner Erwartungen am meisten Spaß gemacht. Und dachte ich im Studium zuerst noch, dass mir klinische und soziale Psychologie besonders liegen würden, waren es am Ende die eher theoretischen Fächer, in denen ich am besten abschnitt. Mein neues Ziel ist es jetzt, Dozent an der Uni zu werden.

Momentan stelle ich auch fest, dass mir der Umzug von meiner persönlichen Lieblingsstadt Leipzig nach Magdeburg gar nicht so leicht fällt. Denn auch wenn mir mein Studium wirklich gut gefällt, ist es anstrengend, sich einen neuen Freundeskreis aufzubauen und neue Hobbys zu finden. Trotzdem versuche ich jetzt erst mal mich auf mein neues Leben und die neue Stadt einzulassen. Wie mir das gelingt, erfahrt ihr in meinem  Blog.

Autor: Lukas  |  Rubrik: studium  |  Jun 22, 2016
Autor: Lukas
Rubrik: studium
Jun 22, 2016