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Studentenleben live

Leben, wo andere Urlaub machen

Wie oft wurde mir in zwei Semestern in Heidelberg gesagt, dass ich an einem Ort lebe, wo andere Urlaub machen. Alle meine Freunde und Bekannte haben nach spätestens einem Besuch von der Stadt geschwärmt. Deshalb habe ich sozusagen Urlaub in Heidelberg gemacht. Den ganzen September über werde ich in München verbringen und arbeiten, die letzten beiden Wochen im August nutzte ich darum als Möglichkeit, mich in dieser schnuckeligen Kleinstadt zu erholen. Morgens lange schlafen, dann Brötchen beim Bäcker holen und viele Bücher lesen: So sah mein Alltag aus. Abends traf ich mich dann meistens mit Freunden. Es tat so gut, einfach in einem Café zu sitzen und stundenlang entspannt mit Freunden zu reden. Urlaub ist ja eigentlich ein Begriff für „sich Zeit nehmen“. Ob man in dieser Zeit auf Elefantenrücken reitet, durch Marokko trampt oder eben einfach daheim entspannt, ist egal. Ich jedenfalls genoss die Zeit für mich total. Manchmal brauche ich diese Tage, an denen ich den ganzen Tag zusammengekuschelt im Bett liege und ein Internetvideo nach dem anderen anschaue.
Neuigkeiten habe ich übrigens auch: Ich bin für Psychologie und Kunstgeschichte in Heidelberg zugelassen! Ich habe mich sehr gefreut und kann es kaum erwarten, im neuen Studiengang durchzustarten.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Sep 2, 2016
Autor: Bo
Rubrik: studium
Sep 2, 2016

Studentenleben live

Kurztrip

In Nordrhein-Westfalen liegen die Schul- und Semesterferien so, dass sie sich in weiten Teilen überschneiden. Eigentlich könnte ich also wunderbar mit meinen jüngeren Geschwistern und meinen Eltern in den Urlaub fahren, wären da nicht die Klausuren, die ich in der vorlesungsfreien Zeit schreiben muss.
Meine Familie fuhr also vergangene Woche ohne mich zum Gleitschirmfliegen. Sie schickten mir Bilder von Sonnenuntergängen in den Bergen, ich revanchierte mich mit Fotos von ein paar hübschen Formeln auf leicht bräunlichem Recyclingpapier. Weil meine Familie nach dem Urlaub doch etwas Mitleid mit mir hatte, nahmen sie mich mit auf einen Kurztrip, bei dem ich eine wunderschöne Motorradtour mit meinem Bruder und meinem Vater unternehmen konnte und anschließend doch noch zum Gleitschirmfliegen kam. Auch wenn das Fliegen als Anfängerin einige Nerven kostet, ist es immer wieder ein fantastisches Gefühl, fast geräuschlos durch die Luft zu gleiten und nur daran zu denken, wie toll die Welt von oben aussieht.
Jetzt komme ich nach drei Tagen Familienurlaub ziemlich entspannt zurück nach Aachen, um mich erneut mit „Höhere Mathematik II“ zu beschäftigen.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Sep 1, 2016
Autor: Katha
Rubrik: studium
Sep 1, 2016

Studentenleben live

Italien

Die Hausarbeit ist abgeschickt, nun folgt die Klausur. Es geht um Italien. Deshalb lese ich jetzt seitenlange Landschaftsbeschreibungen der Gegend um Neapel und lasse mich über Sehenswürdigkeiten in Rom und Venedig aufklären. Dazu kommt dann noch ein wenig zeitgenössische Politik, in dem Fall die Besetzung Venedigs durch die Franzosen und Österreicher. Hört sich doch eigentlich ganz interessant an, oder? Wäre es auch, wenn es nicht permanent das Gleiche wäre! Als ich zum fünften Mal vom Kolosseum im Mondschein gelesen habe, musste ich mich richtig zwingen weiterzulesen. Dann gibt es natürlich auch noch den Schreibstil einiger Autoren, der eine besonders einschläfernde Wirkung auf mich hatte. Ich will nicht ungerecht sein: Manche Passagen von Johann Wolfgang von Goethes „Italienischer Reise“ sind ganz angenehm zu lesen, aber vor allem die bereits erwähnten Landschaftsbeschreibungen wirken hervorragend als Schlafmittel. Zu guter Letzt muss ich noch Berichte von Stendhal und Heinrich Heine lesen, mal schauen wie talentiert die beiden Herren als Schriftsteller sind. Schon jetzt ist mir klar geworden, dass sich Literaturmaßstäbe mit der Zeit und der Gesellschaft ändern. Selbstverständlich ist es interessant zu analysieren, wie vergangene Autoren bestimmte Themen verarbeiteten, aber nachvollziehen, warum genau diese so erfolgreich waren, kann ich manchmal nicht. Nach der Klausur werde ich erst einmal ein schönes, komplett unhistorisches, zeitgenössisches Buch lesen: Aus irgendeinem Grund kommen mir gerade Thriller in den Sinn. Dann werde ich hoffentlich auch mal wieder wach.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Aug 31, 2016
Autor: Nele
Rubrik: studium
Aug 31, 2016