Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Bachelor live

Vorweihnachtlicher Stress

Wie jedes Jahr gilt: Je näher die Weihnachtsfeiertage rücken, desto stressiger wird mein Alltag. Zum einen natürlich aus dem simplen Grund, dass ich rechtzeitig vor Heiligabend die passenden Geschenke besorgen muss. Viele bastele ich selbst, was natürlich zeitaufwendiger ist, als einfach etwas im Internet zu bestellen. Zusätzlich stehen verschiedene Weihnachtsfeiern an, für die noch Wichtelgeschenke besorgt werden müssen – etwas Sinnvolles für maximal 5 Euro zu finden, stellt mich jedes Jahr vor eine neue Herausforderung.
Und auch unitechnisch habe ich kurz vor den Weihnachtsferien mehr zu tun als sonst. Über die freien Wochen möchte ich mich bereits in eines der Themen meiner beiden Hausarbeiten einlesen, weswegen ich aktuell in der Unibibliothek auf der Suche nach der passenden Literatur bin.
Und auch an meiner Arbeitsstelle ist deutlich zu spüren, dass wir mitten in der Vorweihnachtszeit stecken. In dem kleinen Teeladen mit Café, in dem ich arbeite, ist derzeit die Hölle los. Die Leute kaufen während der Adventszeit Unmengen an Tee und andere Kleinigkeiten, weswegen wir chronisch unterbesetzt sind, egal wie viele Mitarbeiter da sind. Nicht selten springe ich spontan ein, weil doch noch eine helfende Hand fehlt. Ich packe Geschenke für die Kunden ein, backe Spekulatius-Waffeln, kurz: stecke mitten im Weihnachtsgeschäft.
Die Arbeit im Teeladen hat allerdings den netten Nebeneffekt, dass ich selbst total in Weihnachtsstimmung komme. Ich höre nicht nur rund um die Uhr Weihnachtslieder im Laden, sondern komme dank des ganzen Tees auch in den Duftgenuss von Zimt, Mandarinen, Lebkuchen oder anderen weihnachtlichen Aromen. Und trotz der stressigen Tage mag ich die Vorweihnachtszeit – die vielen Lichterketten, die überall in der Stadt leuchten, der wunderschön geschmückte Weihnachtsbaum auf dem Stadtplatz und der Duft nach Glühwein. Deswegen gibt es für mich kaum etwas Besseres, als nach einem langen Uni- oder Arbeitstag über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und mich mehr und mehr auf die Festtage zu freuen.

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  12.12.2017

Bachelor live

Die deutsch-tschechische Welt in Nürnberg

Als einer der frisch gewählten Sprecher des Deutsch-Tschechischen Jugendforums zählen nicht nur das Betreuen der Facebookseite und der Website sowie die Mitgestaltung der Plenartreffen zu meinen Aufgaben, sondern auch der Besuch von Konferenzen und Seminaren. Vor Kurzem verschlug es daher andere Mitglieder des Jugendforums und mich nach Nürnberg, das an diesen beiden Tagen gewissermaßen die Hauptstadt der deutsch-tschechischen Welt war.
Am Freitagabend stand die Verleihung des Deutsch-Tschechischen Journalistenpreises an. In den drei Kategorien Text, Rundfunk und Multimedia wurden jeweils ein deutscher und ein tschechischer Beitrag ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde der Milena-Jesenská-Sonderpreis verliehen, der Beiträge ehr, die sich herausragender Zivilcourage und der Verständigung beider Länder widmet. Er gedenkt zudem der tschechischen Journalistin Milena-Jesenká, die Verfolgten des Nazi-Regimes zur Flucht verhalf. Die Gewinner der verschiedenen Auszeichnungen gingen auf überaus verschiedene Themen ein. Sie beschäftigten sich zum Beispiel mit dem literarischen Prag, den Sudenten oder bemerkenswerten Personen. So berichtete etwa Kilian Kirchgessner im Gewinnerbeitrag der Kategorie „Texte DE“ von der „Marmeladenkönigin“ Blanka Milfaitová aus dem Böhmerwald. Sie fing die klein anfing, gewann dann weltweit Marmeladenwettbewerbe – und beliefert heute sogar das britische Königshaus.
Am Samstag fand in Lauf an der Pegnitz, unweit von Nürnberg, außerdem die Jahreskonferenz des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums statt. Dort kamen Persönlichkeiten aus dem politischen und gesellschaftlichen Leben beider Länder zusammen und tauschten sich aus. Das Oberthema war Populismus – angesichts der Wahlergebnisse in beiden Ländern trefflich gewählt. So wurde nach Antworten beider Länder auf diese Entwicklungen gesucht. Es kamen Vertreter aus Politik und Wirtschaft zu Wort, aber auch eine ehemalige Sprecherin des Jugendforums, die die Wichtigkeit von politischer Bildung unterstrich.
Am Ende fuhr ich wieder ab, voll mit vielen neuen Gedanken im Kopf und Erinnerungen an Begegnungen mit alten Bekannten und neuen Leuten.

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  11.12.2017
Autor: Ferdinand
Rubrik: studium
11.12.2017

Bachelor live

Besser spät als nie

Es gibt einige Dinge, die ich eigentlich gerne tun oder können würde. „Eigentlich“ deshalb, weil mir oft der letzte Rest Motivation fehlt, um es anzupacken. Beispielsweise würde ich schon seit Monaten gerne die Wände meines WG-Zimmers streichen, da mir die jetzige Farbe nicht mehr gefällt. Bisher habe ich es aber immer aufgeschoben – entweder, weil mir das ganze Equipment dafür zu teuer, oder ich zeitlich zu eingespannt war. Von alleine wird die Wandfarbe natürlich nicht schöner, weswegen ich mich letztendlich wohl mit ihr abfinden muss.
Das Gleiche gilt fürs Gitarre spielen. Seit Jahren würde ich gerne Gitarre lernen, habe dieses Ziel aber nie wirklich verfolgt. Zwar habe ich mir vor ein paar Jahren mal die Gitarre einer Freundin geliehen und wollte mir mithilfe von YouTube-Videos ein paar Akkorde selbst beibringen, habe aber viel zu schnell wieder aufgegeben. Für richtige Gitarrenstunden war ich immer zu beschäftigt, entweder mit dem Abitur, Auslandsaufenthalten, meinem FSJ oder eben mit dem Studium. Kurzzeitig habe ich sogar gedacht, dass ich mittlerweile sicher zu alt bin, um ein Instrument zu lernen, was natürlich Quatsch ist. Also konnte ich nur bewundernd zuhören, wenn jemand Gitarre spielte – und mich ärgern, dass ich nicht mitspielen konnte.
Da ich dieses Semester zeitlich nicht allzu sehr eingespannt bin und ich dank meines
Nebenjobs auch finanziell in der Lage bin, mir Gitarrenstunden zu leisten, habe ich
keine Ausrede mehr. In einem Anflug von Tatendrang habe ich mich also umgehört und viel leichter als gedacht auch einen Gitarrenlehrer gefunden, der mir einmal die Woche Gitarrenunterricht gibt. Bisher hatte ich zwar noch nicht viele Stunden und stehe somit noch ganz am Anfang, aber ich bin motiviert, übe viel und habe Spaß an der Sache. Es ist auf jeden Fall ein sehr schönes Gefühl, mir selbst endlich diesen Wunsch zu erfüllen. Und eventuell schaffe ich es in nächster Zeit ja auch noch, die Wände meines WG-Zimmers zu streichen!

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  07.12.2017