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Bachelor live

Vorfreude pur

In meinen jüngsten Beiträgen habe ich größtenteils nur über meine Klausurphase berichtet. Heute kann ich glücklich verkünden, dass ich sie tatsächlich hinter mir habe! Die letzte Klausurphase meines Studiums ist vorbei und ich muss nur noch eine einzige Prüfung absolvieren. Ich bin froh, dass ich in den nächsten drei Semestern deutlich mehr Freiraum haben werde, kann es aber auch verstehen, dass andere den Kopf schütteln und meinen, dieser Stress sei nicht notwendig. Für mich persönlich war es die beste Entscheidung, in den ersten drei Semestern so viel zu schaffen, da ich jetzt Puffer für Praktika, mein Auslandssemester und eine entspannte Bachelorarbeitszeit habe.
Die weitere Planung sieht momentan so aus: Ab jetzt bis etwa Ende März werde ich meine Hausarbeit über mittelalterliche Synagogenarchitektur schreiben, im April und Mai eine Hospitanz beim ZDF in Berlin absolvieren und dann noch ein dreimonatiges Praktikum in Frankfurt dranhängen. Auf die Hospitanz in Berlin freue ich mich unglaublich, da das ein Berufsfeld ist, das ich mir sehr gut für meine Zukunft vorstellen kann. Ich freue mich darauf, die Arbeit dort kennenzulernen und hier regelmäßig von meinen Erfahrungen und Erkenntnissen zu berichten.
Eine sehr positive Nachricht, die mich heute erreicht hat, hat meine Motivation für die momentane Hausarbeit deutlich erhöht. Für die Hausarbeit zuvor habe ich eine 1,3 bekommen. Meine Erleichterung und das Glücksgefühl waren riesig! Natürlich erfreut mich der Gedanke nicht, direkt nach der Klausurphase wieder in der Bibliothek zu hocken, aber es führt wohl kein Weg daran vorbei. Ich hoffe, dass alle Leser und Leserinnen ihre Prüfungsphasen erfolgreich beendet haben und jetzt glücklich in die Semesterferien starten!

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Feb 23, 2018
Autor: Bo
Rubrik: studium
Feb 23, 2018

Bachelor live

Mein erstes Vorstellungsgespräch - Teil 1

Ein paar Tage, nachdem ich die ersten Bewerbungen für ein Praktikum verschickt hatte, trudelten so langsam die ersten Absagen, aber auch Einladungen zu Vorstellungsgesprächen ein. Die Absagen waren meist kurz gehalten und verwiesen höflich darauf, dass in dem gewünschten Zeitraum keine Praktikumsplätze zur Verfügung stehen würden.
Am meisten freute ich mich über die positive Rückmeldung zu meinem Bewerbungsschreiben und die damit einhergehende Einladung zu einem persönlichen Gespräch von einer PR-Agentur in Frankfurt. Ich hatte am schwarzen Brett in der Uni einen Aushang dieser Agentur gesehen und fühlte mich direkt angesprochen. Angeboten wurde ein dreimonatiges Praktikum im Bereich „Consumer Brands“ mit den Schwerpunkten Travel, Lifestyle, Fashion und Food. Darüber hinaus die Chance auf eine internationale Vernetzung sowie Einblicke in die klassische und moderne PR.
Guter Dinge habe ich mich also auf den Weg nach Frankfurt zu meinem – wie mir dann auffiel – ersten richtigen Vorstellungsgespräch gemacht. Die Aufregung hielt sich in Grenzen, da ich mich ganz gut präsentieren kann und auch keine Scheu vor Gesprächen mit Fremden habe. Außerdem fühlte ich mich gut vorbereitet und motiviert, da ich diesen Praktikumsplatz wahnsinnig gerne haben wollte.
Zu Anfang des Gesprächs erzählten mir meine Gesprächspartnerinnen in wenigen Sätzen etwas über die Agentur. Danach sollte ich mich vorstellen und über meine bisherigen Erfahrungen berichten. Also erzählte ich von meiner Tätigkeit als Bloggerin, meinem Nebenjob im Social-Media-Monitoring für eine PR-Agentur in Wiesbaden, die Arbeit als Hostess auf verschiedenen Messen und dem einen oder anderen weiteren Nebenjob. Die Damen schienen allerdings wenig beeindruckt. Eine von ihnen hakte nach, ob ich bereits Erfahrungen im Journalismus vorzuweisen hätte, ob ich beispielsweise schon mal eine Pressemitteilung verfasst hätte. Beides musste ich leider verneinen. In mir stieg ein ungutes Gefühl über den weiteren Verlauf des Gesprächs auf …

Autor: Nadine  |  Rubrik: studium  |  Feb 22, 2018
Autor: Nadine
Rubrik: studium
Feb 22, 2018

Bachelor live

Wasserkrise in Kapstadt

Den vergangenen Sommer habe ich in an einem Workcamp in der Nähe von Kapstadt teilgenommen. Wir haben in einem kleinen Haus auf dem Grundstück eines Pastors gelebt, die Familien aus der Kirchengemeinde kennengelernt, sind mit ihnen wandern gegangen und haben mit ihnen gekocht. Vormittags haben wir den Garten der Kirche umgegraben und neu gestaltet, einen gemeinsamen Abend für die Familien organisiert und für die örtliche Suppenküche gekocht. All die Begegnungen mit derart hilfsbereiten und gastfreundlichen Menschen waren unfassbar eindrucksvolle Erfahrungen, an die ich ein halbes Jahr später zurück in Deutschland noch oft zurückdenke.
Während bei uns gerade der Sommer zu Ende ging, begann in Südafrika der Frühling. Die Nächte waren noch eiskalt, die Tage mitunter aber schon wunderbar warm. In den vergangenen Monaten, in denen es eigentlich kühl genug für Regen gewesen wäre, bleibt es trocken. Sogleich wurde der Wasserverbrauch gedrosselt. Wir durften beispielsweise kein Wasser aus den Lagertanks entnehmen, um den neu angelegten Garten zu wässern. Stattdessen füllten wir gebrauchtes Spülwasser regelmäßig in Kanister um. Vor unserem Abflug hatte ich einen Blogpost mit dem Titel „Wie viel Wasser brauchst du?“ geschrieben. Auf unserem Vorbereitungsseminar sprachen wir zwar in der Theorie darüber, wussten dabei aber noch gar nicht, dass uns das Thema schon bald mehr und mehr beschäftigen würde.
Beim Wasserverbrauch bezieht man meist auch den virtuellen Wasserverbrauch mit ein. Das ist beispielsweise das Wasser, das bei der Herstellung des T-Shirts benötigt wurde, das ich gerade trage, oder des Brots, das ich gerade esse. Dazu kommt natürlich das Wasser, das wir direkt benutzen, fürs Trinken, aber auch zum Duschen, Waschen oder für die Klospülung.
Ende Januar wurde in Kapstadt der tägliche Wasserverbrauch pro Person auf 50 Liter reduziert – zum Vergleich: Ein Deutscher verbraucht täglich etwa 123 Liter. Die Angst ist groß, dass eines Tages die Leitungen leer bleiben. Wenn ich heute Fotos von Parks sehe, die ich noch blühend und grün gesehen habe und die heute verdorrt sind, bin ich ratlos. Es fühlt sich falsch an, dass wir vor einigen Monaten noch dort waren und selbst geduscht haben. Und es ist ein unfassbarer Gedanke, dass uns etwas, das wir als so selbstverständlich ansehen wie Wasser, vielleicht irgendwann ausgehen könnte.

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Feb 22, 2018
Autor: Marie
Rubrik: studium
Feb 22, 2018