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Bachelor live

Schritt für Schritt

Vor einiger Zeit habe ich begonnen, Gitarre zu spielen. Wie es häufig ist, wenn man etwas Neues lernt, war es nicht immer einfach. Ich erlebte mit meiner Gitarre ein regelrechtes Auf und Ab. Nach meinem ersten Anflug von Motivation, folgte nach den ersten paar Wochen Ernüchterung: So einfach, wie es aussieht, ist es dann doch nicht. Mir war vorher jedenfalls nicht bewusst, auf was ich alles achten musste und was ich alles falsch machen konnte. Wie sollte ich mir das alles merken? Außerdem tat es ziemlich weh, die Finger fest auf die Saiten drücken zu müssen, damit ein richtiger Ton dabei herauskam. Mein Gitarrenlehrer versprach jedoch, dass das alles ganz normal sei und sich schnell Hornhaut auf meinen Fingerkuppen bilden würde. Und so war es dann tatsächlich. Es ging wieder bergauf und ich lernte in relativ kurzer Zeit sämtliche Standardakkorde zu greifen und Anschlagtechniken zu spielen.
Dieser Höhenflug dauerte aber leider nicht lange. Denn obwohl ich zu Hause einigermaßen regelmäßig übte, hatte ich das Gefühl, nicht voranzukommen. Ich kannte zwar die Akkorde, aber es fiel mir schwer, diese umzugreifen. Nach jedem Akkord entstand also erst einmal eine kurze Pause, in der ich meine Finger neu sortieren musste. Das war ziemlich frustrierend, da ich zwar theoretisch wusste, wie ein Lied gespielt wird, es aber einfach nicht konnte.
Ich muss zugeben, dass ich es bis heute nicht schaffe, ganz ohne Pause von einem zum anderen Akkord umzugreifen. Aber wenigstens wird es immer besser. Außerdem habe ich mittlerweile weitere Techniken wie Powerakkorde und Barrégriffe gelernt und kann die Anfänge von ein paar wenigen Liedern spielen. Eine Solo-Gitarristin werde ich zwar sicherlich nicht mehr, aber es macht Spaß, neben der Uni etwas Neues zu lernen!

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Jul 4, 2018
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Jul 4, 2018

Bachelor live

Von Chancengleichheit und Antidiskriminierung

Gleichstellung, Gleichberechtigung, Antidiskriminierung… Die Problematik rund um die Chancengleichheit der Geschlechter begegnet mir immer wieder und scheint immerzu aktuell zu sein. Besonders in und um der Philosophischen Fakultät der Uni Marburg hängen unzählige Plakate, Aufkleber und Kritzeleien mit linkspolitischen Inhalten an Wänden, Türen und vor allem Toilettenkabinen.
Aber was genau bedeutet Chancengleichheit der Geschlechter eigentlich und wie soll sie erreicht werden? Genau dieses Thema habe ich für meine nächste Hausarbeit ausgewählt. Eigentlich könnte man vermuten, dass mittlerweile jedem bewusst geworden ist, dass Männern und Frauen die gleichen Möglichkeiten offen stehen sollten. Allerdings sieht die Realität ein bisschen anders aus. Bis zur Erreichung einer Chancengleichheit der Geschlechter ist es noch ein weiter Weg.
In meiner Hausarbeit untersuche ich nun die beiden Konzepte „Diversity Management“ und „Gender Mainstreaming“, die mit ihren jeweiligen Ansätzen die Gleichberechtigung der Geschlechter fördern. Bei Diversity Management soll die gesamte Vielfalt der Beschäftigten einer Organisation oder einem Unternehmen dazu genutzt werden, um ökonomische Erfolge zu erzielen. Vielfalt bedeutet hier nicht nur Geschlecht, sondern auch Herkunft, Religion, Weltanschauung, Hautfarbe, sexuelle Orientierung und so weiter. Gender Mainstreaming ist dagegen eher im öffentlichen Sektor zu finden, also in Politik und Verwaltung. Es zielt darauf ab, die Geschlechterfrage als zentralen Aspekt in sämtlichen politischen Belangen und Entscheidungen zu berücksichtigen. Außerdem dient das Konzept als Ergänzung zu schon länger bestehenden Programmen zur Frauenförderung, sodass Gender Mainstreaming als Doppelstrategie eingesetzt wird.
Mir war bislang gar nicht so richtig bewusst, dass sowohl in der Privatwirtschaft als auch in Verwaltung und Politik schon erstaunlich viel getan wird, um Gleichberechtigung zu erlangen. Ob und inwiefern die beiden genannten Konzepte bislang erfolgreich sind, werde ich in meiner Hausarbeit analysieren. Ich bin schon jetzt gespannt auf die Ergebnisse!

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Jun 27, 2018

Bachelor live

Sind Podcasts im Trend?

Eine Schulfreundin von mir ist schon länger Fan von Podcasts. Ich kannte lange keine und wusste auch nicht, wo man sie anhören kann. Die App, über die ich an meinem Handy Musik höre, nahm jetzt aber auch Podcasts in ihr Programm auf und mittlerweile muss ich sagen: Einen Tag ohne Podcasts gab es bei mir schon lange nicht mehr. Egal ob tagesaktuelle Nachrichten, geschichtliche Hintergründe oder einfach nur Unterhaltung – die Podcast-Szene ist inzwischen so groß, dass jeder fündig wird.
Das Praktische daran? Ich mag, dass sich dabei ganz leicht noch etwas anderes machen lässt. Beim Bahnfahren oder beim Kochen genieße ich es zum Beispiel total, nebenbei einen Podcast laufen zu lassen. Gerade, wenn man sich nicht mehr konzentrieren kann, ist es schließlich viel entspannter, jemandem zuzuhören, als selbst Zeitung zu lesen. Außerdem sind Podcasts zeitunabhängig: Ich lade mir die Podcasts herunter, die mich interessieren und höre sie dann unterwegs.
Für mein Studium in Medienwissenschaften hätte ich einen Kurs zum Thema „Radiopraxis“ belegen können. Damals habe ich mich aber dagegen entschieden. Als ich gerade so richtig im Podcast-Fieber war, habe ich mir aber überlegt, dass das eigentlich gar nicht so schwierig sein kann – und mir einfach mal ein Mikrofon bestellt. Viel erwartet habe ich mir von der Qualität anfangs nicht, weil es recht preiswert war. Dann hat es mich aber absolut überrascht: Nachdem ich verstanden hatte, wie ich noch etwas an der Tonqualität herumschrauben kann, bin ich inzwischen echt zufrieden mit dem Ergebnis. Noch ist es nur für ein Uniprojekt gedacht: Als Teil eines multimedialen Webseitenprojekts habe ich einen ersten Podcast aufgenommen, und fast einen ganzen Samstag damit verbracht, die verschiedenen Interviews und Moderationen zu schneiden. Aber wer weiß – Vielleicht ergibt sich ja noch eine Chance auf einen regelmäßigen Podcast.

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Jun 25, 2018
Autor: Marie
Rubrik: studium
Jun 25, 2018