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Bachelor live

Praktikum im Sommer

Die anstehenden Semesterferien sind bei mir schon wieder fast komplett verplant. In meinem Studium ist nämlich ein achtwöchiges Pflichtpraktikum vorgesehen, das ich in diesem Sommer bei der Landesvereinigung kulturelle Bildung Hessen e.V. (LKB) absolvieren werde. Die LKB ist eine Art Dachverband hessischer Fachverbände und Arbeitsgemeinschaften und fördert landesweit Kulturelle Bildung, in dem sie verschiedene Projekte und Maßnahmen zur Kulturbildung koordiniert. Außerdem ist die LKB anerkannter Träger für das Freiwillige Soziale Jahr Kultur in Hessen, was ich besonders interessant finde. Nach meinem Abitur habe ich das FSJ Kultur selbst bereits als Freiwillige kennen gelernt und kann durch das Praktikum also auf der Seite des Trägers mitwirken. Zu meinen Aufgaben werden dann unter anderem auch die Vor- und Nachbereitung der Seminare zählen, die mir schon damals immer besonders gut gefallen haben. Viel mehr kann ich allerdings noch gar nicht sagen, da das Praktikum erst in ein paar Wochen anfängt. Das Team der LKB habe ich schon bei meinem Vorstellungsgespräch kennengelernt und wurde dort von allen sehr freundlich empfangen.
Schön ist auch, dass ich für die komplette Praktikumszeit bei meinem Freund in Mainz wohnen kann. Der Sitz der LKB Hessen e.V. ist nämlich in Frankfurt am Main, was bedeutet, dass ich von Marburg aus täglich über eine Stunde hin- und herpendeln müsste. Von Mainz aus ist es nicht einmal halb so weit. Das heißt gleichzeitig, dass ich im Sommer wieder mehr Zeit mit meinen alten Freunden aus der Schule und meinem Freund verbringen kann, worüber ich sehr froh bin.
Obwohl ich meine Semesterferien zu einem Großteil also damit verbringen werde, zu arbeiten und nicht wie gewohnt mehrere Wochen frei habe, freue ich mich auf die kommenden Monate!

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Aug 2, 2018
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Aug 2, 2018

Bachelor live

Ach wie schön ist Edinburgh

Die ersten beiden Tage der Konferenz „Future News Worldwide“ waren vollgepackt mit spannenden Vorträgen und Workshops – Zeit, Edinburgh zu entdecken, blieb uns dabei wenig. Das schottische Parlament, in dem die Konferenz stattfand, ist jedoch so wunderschön gelegen, dass ich gar nicht anders konnte, dass ich tausend Bilder machte. Außerdem hatten wir Glück mit dem Wetter: Die ganze Zeit über schien die Sonne – eine ziemliche Seltenheit für die schottische Stadt, wie uns Einheimische immer wieder sagten.
Nach zwei Konferenztagen hatte ich jedoch noch einen ganzen Tag für Sightseeing eingeplant. Edinburgh ist keine große Stadt, aber eine Stadt mit zwei Gesichtern: Auf der einen Seite ist die alte Stadt mit der Burg, den wunderschönen Fassaden, den vielen doch recht touristischen Läden. Auf der anderen Seite liegt die neue Stadt mit den üblichen Kaufhausketten, modernen Cafés und einem Park. Nach der Stadttour wollten wir auf den Arthur's Seat, einem Berg, von dem man einen tollen Ausblick über die Stadt hat, steigen. Er liegt zwar direkt in der Stadt, wer aber die ersten paar Meter hinaufgelaufen ist, der ist nur noch von Wiese und Hügeln umgeben. Von ganz oben kann man sogar bis zur Küste blicken.
Unterwegs war ich mit vier Teilnehmenden aus Kolumbien, Ungarn und Ghana, die ich auf der Konferenz gelernt hatte. Ich konnte daher zum einen endlich mal wieder Spanisch sprechen und hören, zum anderen spannende Unterhaltungen genießen!

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Jul 31, 2018
Autor: Marie
Rubrik: studium
Jul 31, 2018

Bachelor live

Der Blick zurück

Vor ein paar Tagen klickte ich mich durch die Vielzahl meiner abi>> Blogeinträge und war hin- und hergerissen zwischen laut loslachen und in Erinnerungen schwelgen. New York, Abitur, Jura, Heidelberg, Berlin – da kommt einiges zusammen. Es war ein schönes Gefühl, mich durch die Blogeinträge wieder in meine situative Gefühlswelt hineinzuversetzen. Meist wirkt im Rückblick alles rosiger und einfacher, als es tatsächlich war, oder? Wer erinnert sich noch so genau an die zähen Physikstunden in der Schule? Stattdessen schwärmt man von den Freistunden im Kreise der schnatternden Freundinnen. Durch meine wöchentlichen Beiträge hier im abi>> Blog erinnere ich mich aber auch daran, wie sehr ich ineffiziente Freistunden gehasst habe.
Wenn ich mir Beiträge aus der Zeit durchlese, bekomme ich ein Gefühl dafür, wer ich damals war, was mich bewegt hat, wie meine Träume aussahen und was mir Angst gemacht hat. Manche Träume meines 18-jährigen Ichs habe ich bereits erfüllt, die meisten meiner Wünsche haben sich jedoch drei Jahre später geändert. Einige erscheinen mir heute nicht mehr erstrebenswert oder sinnvoll, andere sind entweder weniger realitätsfern oder auch etwas schlichter geworden.
Macht das meine jetzigen Träume weniger wertvoll? Ganz und gar nicht! Heute habe ich mehr Erfahrung und weiß besser, was ich will. Ich muss nicht mehr überall dabei sein, weiß, wo ich mich wohlfühle und wo ich mich auf keinen Fall sehe. Es ist nicht schwer, nun mit 21 weiser als mein 18-jähriges Ich zu sein, schließlich war ich, wie die meisten in diesem Alter, ein wenig naiv. Es tut gut, auf die vergangenen Jahre zurückzublicken, auf die Fehler, die Tränen, die Glücksmomente – und zu wissen, da wo ich heute bin, fühle ich mich wohl.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 30, 2018
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
Jul 30, 2018