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Bachelor live

Mini-Klausurenphase

Dieses Semester befinde ich mich in der luxuriösen Situation, nur eine einzige Klausur schreiben zu müssen. Nächsten Freitag muss die Arbeits- und Organisationspsychologie bezwungen werden und dann muss ich nie wieder eine Klausur in Psychologie schreiben. Wenn das kein tolles Gefühl ist, dann weiß ich auch nicht weiter. Natürlich habe ich bis zu diesem Punkt fleißig prokrastiniert und stehe jetzt vor einem Berg voller Folien, Altklausuren und Skripte. Jetzt muss ich mich nur noch motivieren. Ich habe einfach schon interessantere Dinge als die Zusammenstellung der häufigsten Gewerbekrankheiten von 1912 gelesen. Seit Tagen beschwöre ich mich mit dem Mantra, dass in einer Woche alles vorbei ist. Ich bin am Anfang des Studiums davon ausgegangen, dass das Lernen immer einfacher und schneller gehen wird aber bei mir ist dieser Effekt nicht eingetreten. So funktioniert etwas wahrscheinlich auch nur bei konsequenten Langzeitlernern statt Kurzzeitgedächtnis-Bombardierern wie mir. Wenn ich eines in den Klausurenphasen gelernt habe, dann, dass ich regelmäßiges Lernen über einen langen Zeitraum hinweg nicht gut kann. Ich vergesse alles wieder sehr schnell. Es passiert sogar oft, dass mein Gehirn solche älteren Informationen ganz subtil ändert und ich am Ende mit modifiziertem Wissen dastehe. Bei schnellem Lernen großer Maßen erkenne ich die Zusammenhänge schneller und erfasse den Stoff im Ganzen. Jeder Lerntyp hat seine Tücken und Schwächen, aber solange ich die Klausur bestehe, ist alles gut.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Aug 10, 2018
Autor: Bo
Rubrik: studium
Aug 10, 2018

Bachelor live

Gartenpartys in Botschaften

Ende Juni war es wieder soweit: Die deutsche Botschaft in Prag öffnete ihre Türen für die Öffentlichkeit – da durfte ich natürlich nicht fehlen.
Bei grandiosem Wetter empfing die Botschaft am Vormittag tschechische Schulklassen und ab dem Nachmittag alle interessierten Besucher. Schnell bildete sich eine lange Schlange vor dem Palais auf der Prager Kleinseite. Im Innenhof gab es viel zu entdecken: Zahlreiche deutsch-tschechische Institutionen waren vertreten, außerdem gab es Musik, Diskussionsrunden und viele Attraktionen. Im Rahmen einer lebendigen Bibliothek bekam man unter anderem die Möglichkeit, mit einem Zeitzeugen von 1989 zu sprechen. Dieser gehörte zu jenen DDR-Flüchtlingen, die über die Prager Botschaft der BRD in den Westen flohen.
Und dann passierte das Unfassbare: Es wurde auf den Botschafter geschossen! Allerdings nur während eines Fußballspiels bei dem der Botschafter den Anzug gegen ein Trikot der Nationalmannschaft tauschte und sich mit seinen Kollegen ein Match lieferte. Der Tag endete ausgelassen.
Am nächsten Morgen hatte die französische Botschaft Tag der offenen Tür. Diese befindet sich in einem ähnlich prachtvollen Gebäude auf der Prager Kleinseite; im Inneren des Gebäudes reiht sich Salon an Salon. Es war überaus spannend zu sehen, wie die französische Botschaft im Vergleich zur deutschen feierte: Während es in der deutschen Botschaft Bratwurst und Weißbier gab, wurden hier Muscheln, Macarons und Torten in allen Farben und Variationen aufgetischt. Ich bin gespannt, wann die nächste Botschaft ihre Tore öffnet und ich ein neues Land entdecken kann.

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: orientieren  |  Aug 9, 2018

Bachelor live

...und Action!

Vor meinem Studium hatte ich noch nie eine Filmkamera in der Hand: Warum auch? In der Grundschule habe ich immer gesagt, ich wollte Regisseurin werden – heute weiß ich gar nicht mehr genau warum. Ich bin nämlich kein großer Fan von Filmen. Abgesehen vom gelegentlichen Kinobesuch mit Freunden schaue ich eigentlich keine.
In meinem Studium kann sich jeder aus den vier Praxiskursen Online-Medien, Fotografie, Video und Audio zwei aussuchen. Bei mir ist die Wahl auf Online und Video gefallen, weshalb ich in diesem Semester schon zum zweiten Mal ein Drehbuch geschrieben, ein Storyboard erstellt, Schauspieler sowie einen Drehort gesucht und die nötige Technik besorgt habe. Auch wenn unsere Videos letztendlich nicht länger als knapp drei Minuten sein sollen, ist es doch viel Aufwand.
Im ersten Semester ging es noch um Dokumentarfilme, was mir besser gefiel. Ich finde es spannend, Geschichten zu suchen, die es wert sind, in ein kurzes Video verwandelt zu werden. In diesem Semester sollte es jedoch ein fiktiver Film sein, der in einer Bibliothek spielt – so lautete die Aufgabe. Unsere Idee: Eine Art Schnitzeljagd. In jedem Buch sollte ein Wort umkringelt sein und außerdem ein kleiner Zettel liegen, der auf das nächste Buch verweist, in dem ein neuer Hinweis zu finden ist. Nach und nach sollte sich so ein Gedicht ergeben.
Für den Dreh haben wir ganze acht Stunden gebraucht: Bis die Beleuchtung steht, alle Kameras funktionieren und der Drehort hergerichtet ist, braucht es seine Zeit. Im Vergleich zu unserem Dokumentarfilm vom Semester zuvor haben wir bedeutend mehr Kameraeinstellungen benötigt, bis wir mit dem Ergebnis zufrieden waren. Jetzt fehlt nur noch das Schneiden.

 

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Aug 6, 2018
Autor: Marie
Rubrik: studium
Aug 6, 2018