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Bachelor live

Ich hab' mein Herz an Heidelberg verlor'n

Jüngst führte mich mein Stipendium der Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa (GFPS) wieder einmal in eine deutsche Studentenstadt, nämlich nach Heidelberg. Bereits bei meinem Aufenthalt vor zwei Jahren verliebte ich mich in diese Perle am Neckar.
Im Rahmen des Stipendiums muss jeder eine Projektarbeit anfertigen, die wir nun beim Forum der GFPS in Heidelberg vorstellten.
Es war überaus spannend, zu erfahren, womit sich die anderen Stipendiaten in ihrem Semester im Ausland beschäftigt hatten. Auch mein Vortrag zur kommunistischen Ideologie in der tschechischen Kinderliteratur kam gut an und es war wieder einmal großartig, ein Seminar mit dieser spannenden Gruppe von Menschen aus Polen, Tschechien, Weißrussland, der Ukraine und Deutschland zu verbringen. Auf dem Forum beschäftigten wir uns außerdem mit dem übergeordneten Thema „Sprache ist Macht“, wozu ein Professor der Politikwissenschaft einen anregenden Vortrag hielt. Zum Glück hatten wir auch Zeit, Heidelberg zu entdecken. So wanderten wir auf dem Philosophenweg, genossen den nächtlichen Blick vom Schloss auf die Stadt, lernten bei einem Running-Dinner die WG’s der einheimischen Studierenden kennen und nahmen an einer Stadtführung teil. Außerdem besuchten wir die großartige Marstallmensa – meiner Meinung nach immer noch die beste Mensa Deutschlands.
Und da ist es dann wieder passiert: das Schloss, die Berge, der Fluss – Ich hab‘ mein Herz nicht nur in Heidelberg verlor’n, wie ein alter Schlager einmal besang; ich hab mein Herz auch an Heidelberg verlor’n.

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  Aug 22, 2018

Bachelor live

Endspurt ohne Job, aber mit Hausarbeiten

Im zweiten Semester meines Studiums habe ich angefangen, in einer Agentur für Öffentlichkeitsarbeit als Werkstudentin zu arbeiten. Dabei habe ich viel gelernt, etwa über die Arbeitsabläufe in einer Agentur. Anstrengend war es manchmal trotzdem: Wenn ich vier Stunden gearbeitet habe und davor und danach noch jeweils ein Uniseminar hatte, war ich abends ganz schön fertig.
In meinem Freundeskreis hat ungefähr die Hälfte einen Nebenjob, aber ich kann allen nur zu einem Nebenjob raten: Manchmal kann die Uni doch recht theoretisch sein und es tut gut, etwas Praxislust zu schnuppern.
Inzwischen fühlt sich die Uni an, als wären wir im Endspurt: Ich schreibe in diesem Semester keine Klausuren, dafür vier Hausarbeiten. Um dafür mehr Zeit zu haben, werde ich schon ein paar Monate vor meinem Auslandssemester meinen Nebenjob kündigen: Mit ausstehenden Hausarbeiten ins Ausland zu gehen, ist schließlich echt nervig, wenn man viel lieber neue Menschen kennenlernen und das Land erkunden möchte.
Am schwierigsten an den vielen Hausarbeiten finde ich die Themensuche. Was eignet sich als Thema und was nicht? Inzwischen habe ich aber alle Themen zusammen, die sehr unterschiedlich sind. Es geht um Europapolitik, Soziologie, Filmwissenschaft und digitale Medien. Dabei habe ich aber gemerkt, dass es nicht einfach ist, an mehreren Hausarbeiten gleichzeitig zu arbeiten. Ich bin gespannt, ob es mir gelingt, eine nach der anderen abzuarbeiten und am Semesterende tatsächlich alle vier Hausarbeiten abzugeben.

 

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Aug 20, 2018
Autor: Marie
Rubrik: studium
Aug 20, 2018

Bachelor live

Hitzewelle

Falls ihr es noch nicht mitbekommen habt: Es herrscht in ganz Deutschland eine Hitzewelle historischen Ausmaßes. In den Medien werden Tipps zum Schlafen, Arbeiten oder auch einfach nur Überleben in der Hitze zum Besten gegeben. Alle haben nur noch einen Wunsch: die nicht existente Klimaanlage auf 19 Grad einstellen.
Zugegeben, es ist wirklich heiß. Es ist so heiß, dass schon die kleinste körperliche Anstrengung zu einer Schwitzattacke führt. Ab einem gewissen Punkt hilft auch Deo nicht mehr, selbst wenn es als Ganzkörperspray genutzt wird. Frankfurt hat sich in eine Betonhölle verwandelt und nicht das kleinste kühle Lüftchen sorgt für Erfrischung. Was hilft also tatsächlich? Mein persönlicher Favorit ist es, eine eiskalte Wassermelone nach der nächsten zu löffeln und dabei lethargisch auf dem kühlen Boden meiner Wohnung zu sitzen. Ich bin sehr froh darüber, dass ich bei der Temperatur zumindest nicht mehr in Bibliothek sitzen und für Klausuren lernen muss. Allen, die noch Klausuren vor sich haben, wünsche ich Nerven aus Stahl und ein kühles Gemüt.
Auch wenn ich vom Tippen schon schwitzige Hände bekomme, muss ich gestehen, dass ich zur Hitze-Fraktion gehöre. Natürlich wären drei bis vier Grad weniger angenehmer und natürlich kommen viele Mitbürger mit solchen Temperaturen nicht zurecht, aber es ist eben Sommer! Es riecht nach Sonnencreme, schmelzendem Eis und aufgeheizter Luft. Die Kleider werden heller und luftiger und das Leben entschleunigt sich ein wenig. Ich liebe hohe Temperaturen, prallen Sonnenschein, strahlend gelbe Sonnenschirme und das Gefühl, im Sommerurlaub zu sein. Von mir aus kann es ruhig noch eine Weile so weitergehen.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Aug 17, 2018
Autor: Bo
Rubrik: studium
Aug 17, 2018