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Bachelor live

Auslandssemester finanzieren ohne Erasmus

Die Begriffe „Erasmussemester“ und „Auslandssemester“ werden oft synonym benutzt – so bekannt ist das Programm inzwischen, mit dem Studierende ins europäische Ausland gehen können. Mit dem sogenannten „Erasmus+“ habe ich nach dem Abitur auch einen Freiwilligendienst gemacht: Mit dem Programm der EU ist also mehr möglich als nur ein Auslandssemester. Vor allem zeichnen sie sich aber dadurch aus, dass sie recht gut geregelt sind.
Für mein Auslandssemester habe ich mich trotzdem gegen Erasmus entschieden, weil ich gerne nach Asien gehen wollte. Immer wieder werde ich seitdem gefragt, ob es dafür eigentlich auch etwas wie Erasmus gibt, und möchte deshalb einmal aufklären: Na klar!
Es gibt verschiedene Programme, die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst finanziert werden. Je nachdem ob man nur ein Semester, ein ganzes Jahr oder eine Kombi aus Auslandssemester und Praktikum machen möchte, kommt man für unterschiedliche Stipendien in Frage. In meinem Fall ist es das sogenannte PROMOS-Stipendium, da ich nur ein Semester im Ausland verbringen werde. Das zu beantragen, war ziemlich einfach: In meinem Fall hat sich nämlich die Uni darum gekümmert. Ich musste nur ein Formular ausfüllen.
Eine weitere Option, die vielen das Leben im Ausland erleichtert, ist Auslands-Bafög. Das bekommt man oft nämlich auch, wenn man im Inland nicht für Inlands-Bafög in Frage kommt, denn im Ausland sind die Sätze bedeutend höher.
Eine letzte Möglichkeit sind natürlich auch alle weiteren Stipendien wie z.B. das Deutschlandstipendium oder jene von privaten Förderern. Oft finanzieren diese auch Auslandssemester oder übernehmen gegebenenfalls sogar Studiengebühren, die an der Aufnahmeuniversität anfallen.

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Sep 5, 2018
Autor: Marie
Rubrik: studium
Sep 5, 2018

Bachelor live

Feiern auf dem Industriegelände

Diesen Sommer verbringe ich einige Wochen im Osten der Tschechischen Republik, in Mähren. Ich nehme an einer Sommerschule in Olomouc teil. Zuerst ging es für mich aber auf das Festival „Colours of Ostrava“ – eines der größten Festivals des Landes. Schon Monate vor Beginn hängen überall Plakate dafür aus – sogar in der Hauptstadt Prag.
Das Festival war von Anfang an ein voller Erfolg. Das Zelt war mit meinen Freunden schnell aufgebaut. Dann machten wir uns auf, das Festivalgelände zu erkunden. Auf dem Weg dahin lernten wir ein paar Slowaken kennen, so konnte ich wieder einmal die Unterschiede zwischen tschechischer und slowakischer Sprache erkunden. Uns erwarteten viele Bands aus dem In- und Ausland – vom Superstar bis hin zum Newcomer. Gemeinsam mit den anderen Besuchern feierten wir und trotzten mitunter auch dem Regen.
Für Ostrava scheint das Festival ein echter Gewinn zu sein. Die drittgrößte Stadt Tschechiens lebt vor allem von der Industrie. Das Festival belebt bereits seit über zehn Jahren nun jeden Sommer nicht nur das stillgelegte Industrie-Areal Dolni Vitkovice, sondern die ganze Stadt. Die Detailverliebtheit, mit der das Festivalgelände gestaltet wird, beeindruckt mich immer wieder. So war mein absoluter Höhepunkt nicht etwa einer der Auftritte auf einer der Hauptbühnen, sondern vor allem ein steinerner, kalter, betonierter Durchgang. Dieser wurde als mährischer Weinkeller inszeniert. Die Mähren sind nämlich stolz auf ihre Weingüter. Dazu spielten echte mährische Bands in typischer Tracht die traditionellen Volkslieder. Es wurde reichlich gesungen und traditionell getanzt. Was für ein perfekter Einstieg in meine Erkundung Mährens!

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  Aug 29, 2018
Autor: Ferdinand
Rubrik: studium
Aug 29, 2018

Bachelor live

Eine Frau auf der Baustelle - Teil 1

Für das Architekturstudium, das ich nächsten Monat anfangen werde, muss ich bis zum dritten Semester insgesamt zwölf Wochen Praktikum auf einer Baustelle absolvieren. Da ich im Frühjahr diesen Jahres ein Praktikum in einer Fertighausfirma gemacht und dabei auch manchmal in der Produktion gearbeitet habe, konnte ich das bereits fürs Studium anerkennen lassen, ein paar Wochen fehlen mir aber noch.
Daher habe ich bei einem Bauunternehmen in meinem Dorf angefragt und direkt eine Zusage bekommen, jedoch mit der etwas zögerlich gestellten Frage, ob ich als Frau wirklich mit auf die Baustelle wolle.
Als ich aus meinem Familienurlaub kam, in dem ich so lange schlief, wie ich wollte, fiel es mir schwer, auf einmal jeden Morgen um 5.30 Uhr aufzustehen und erst abends gegen 17 Uhr nach Hause zu kommen. Am Anfang der ersten Woche wurde ich einem Arbeiter zugeteilt, den ich in den nächsten Wochen begleiten sollte. Immer wieder hörte ich Sätze wie: „Ich hab‘ ja vieles gesehen, aber eine Frau auf der Baustelle war nie dabei.“
In den ersten Tagen merkte ich ziemlich schnell, dass der Alltag auf der Baustelle sehr vielfältig ist, eines hatte aber ich jeden Tag: Muskelkater. Obwohl ich nach Feierabend immer sehr erschöpft war, gefiel mir das Gefühl, etwas geleistet zu haben.

Autor: Pia  |  Rubrik: studium  |  Aug 29, 2018
Autor: Pia
Rubrik: studium
Aug 29, 2018