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Bachelor live

Film studieren

Das Studium an der Filmhochschule unterscheidet sich sehr von dem an einer normalen Universität. Abgesehen von der Anzahl der Studierenden, die mit insgesamt 400 sehr überschaubar ist, gibt es bei uns nur wenige Module, in denen Vorlesungen stattfinden, stattdessen sind Seminare die Regel.
An der HFF München gibt es fünf Studiengänge, die man im Hauptfach studieren kann. Das sind Spielfilm, Dokumentarfilm, Film- und Fernsehproduktion, Drehbuch und Kamera. Dazu kommen noch Medienwissenschaften und Technik, die als Grundlagenfächer für die Studierenden aller Fachabteilungen verpflichtend sind. Hier gibt es sogar Tests und mündliche Prüfungen, was sonst nur selten vorkommt. Denn hier werden lediglich die kreativen Studienarbeiten bewertet. Medienwissenschaften umfasst vor allem Film- und Fernsehgeschichte, diverse Medientheorien und Filmanalyse, während Technik das theoretische wie praktische Erlernen von Kamera-,Ton-, Licht- und Fernsehtechnik beinhaltet.
An der HFF München schließen wir zudem mit einem künstlerischen Diplom, nicht mit einem Bachelor oder Master ab. Das war einer der wesentlichen Gründe, weshalb ich in München studieren wollte. Neun Semester am Stück studieren zu können, ohne sich nach drei Jahren nochmal bewerben zu müssen, finde ich für den Studienverlauf in einem künstlerischen Fach viel gewinnbringender. Ein kleiner Nachteil ist allerdings, dass das Vordiplom, das man nach fünf Semestern ablegt, nicht offiziell berufsqualifizierend ist. Ich muss also die neun Semester absolvieren. Im Grundstudium, welches fünf Semester umfasst, herrscht Anwesenheitspflicht. Erst ab dem Hauptstudium wird das etwas gelockert, auch kann man sich Module selbst zusammenstellen.
Insgesamt ist die HFF München für eine künstlerische Hochschule also recht streng und schulisch organisiert, ich finde, das bringt aber auch Vorteile.

Autor: Conny   |  Rubrik: studium  |  Oct 12, 2018
Autor: Conny
Rubrik: studium
Oct 12, 2018

Bachelor live

Zwischen Praktikum und Studium

Zwischen meinem Praktikum auf der Baustelle und dem Beginn meines Studiums hatte ich noch zwei Wochen frei. Diese Zeit nutzte ich, um mein neues Zimmer in Münster einzurichten und mich mit Freunden zu treffen.
Einen Tag verbrachten wir im Phantasialand, einem Freizeitpark in der Nähe von Köln. Ich hatte glücklicherweise noch eine Freikarte und konnte deshalb umsonst alle Fahrgeschäfte nutzen. Wir haben alles getestet: von der langsamen Hollywood-Tour im Kinderland bis hin zur neuesten Achterbahn.
Ein paar Tage davor haben meine Freunde und ich festgestellt, dass wir alle noch nie in einem beliebten Gasthaus in unserem Dorf waren. Deshalb sind wir abends dorthin gefahren und haben Hähnchen mit Pommes gegessen. Anschließend haben wir das Abschlussfeuerwerk der Dorfkirmes gesehen.
Für eine halbe Woche besuchte mich dann noch ein Freund in Münster. Er half mir, die letzten Möbel aufzubauen und ich zeigte ihm ein bisschen die Stadt.
Nachdem ich dann noch einen Tag in meiner Heimat war, fuhr ich mit meiner Familie wieder zurück nach Münster, um den Geburtstag meiner Oma zu feiern.
Am Abend reisten meine Eltern und Geschwister wieder ab und ich blieb mit meiner Oma alleine zurück, da meine Erstiwoche am nächsten Tag anfing. Das war ein komisches Gefühl.

Autor: Pia  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 12, 2018
Autor: Pia
Rubrik: orientieren
Oct 12, 2018

Bachelor live

Chinesische Schriftzeichen

Während ich diese Zeilen tippe, sind es nur noch acht Tage, bis ich im Flugzeug sitzen werde: Ab ins Auslandssemester! Als ich angefangen habe zu studieren, war für mich klar, dass ich ein Semester im Ausland verbringen werde. Frankreich oder Irland sollte es sein, da war ich mir damals sicher. Geworden ist es schließlich Taiwan – weil mich die Neugier auf die chinesische Sprache gepackt hat, weil ich mich für die Politik Ostasiens interessiere und auch weil die Partneruni dort gut zu meinem Studiengang passt.
Seit einigen Wochen habe ich nun eine App auf meinem Handy, mit deren Hilfe ich Chinesisch lernen will. Ein paar einfache Sätze hat sie mir schon beigebracht: Nachdem ich die Lektion „Tiere“ erfolgreich gemeistert habe, kann ich sagen, dass ich Schafe und Kühe mag, aber kein Fleisch esse, und dank der Lektion „Familie“ weiß ich, dass es im Chinesischen unterschiedliche Wörter für „kleine Schwester“ und „große Schwester“ gibt.
Nach meiner Ankunft in Taiwan werde ich zuerst zwei Tage im Hostel verbringen. Erst dann kann ich mein Wohnheimzimmer beziehen. Ich muss mich also vorher erkundigen, wie ich vom Flughafen zum Hostel komme. Mein „Buddy“, eine taiwanesische Studierende, die mir zugeteilt wurde, um mir in den ersten Tagen zu helfen, hat mir geraten, den Namen des Hostels in chinesischen Schriftzeichen auszudrucken und dem Taxifahrer zu zeigen.
Meine Kurse musste ich bereits vorab online wählen und bin dabei schon in den Genuss der taiwanesischen Onlinesysteme gekommen. Statt einer E-Mail-Adresse mit dem Namen der Uni und meinem Namen bekam ich kurzerhand eine E-Mail-Adresse mit dem Namen der Uni und einigen willkürlichen Zahlen. Seit ich diese E-Mail-Adresse habe und sie vorsorglich auf meine reguläre, deutsche Adresse umleiten lasse, trudeln täglich neue E-Mails ein – auf Chinesisch. Ich ignoriere sie bislang einfach – und hoffe, dass meine Uni mir alles Wichtige auf Englisch mitteilen wird.

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Oct 10, 2018
Autor: Marie
Rubrik: studium
Oct 10, 2018