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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Y-Vote in Brüssel

Als Mitglied einer Studierendenorganisation, die sich um europäischen Austausch bemüht (AEGEE), mache ich oft Ausflüge zu anderen Mitgliedern in anderen Ländern. Manchmal geht es mehr um kulturellen Austausch und ums Kennenlernen, manchmal geht es aber auch um europäische Politik und wie wir sie beeinflussen können. Eines der Projekte von AEGEE heißt Y-Vote, was „Why vote“ ausgesprochen wird. Dabei geht es um die Frage, wie man Bürgern der EU die Europäischen Wahlen näherbringen kann. Vor den Europäischen Wahlen im Mai fanden Konferenzen statt, auf denen sich junge Menschen aus ganz Europa mit Politikern erarbeitet haben, wie man die Bedeutung der Europäischen Wahlen besser an die Wähler herantragen kann.
Letzte Woche fand ein Follow-up Event statt, um die Teilnehmer noch einmal zusammenzubringen. Für dieses Treffen verkürzte ich meinen Urlaub mit der Familie um zwei Tage und begab mich nach Brüssel. Die Organisatoren hatten ein beeindruckendes dreitägiges Programm auf die Beine gestellt. Unter anderem besichtigten wir das europäische Parlament, die Ausstellung über selbiges im Parlamentarium-Museum nebenan und natürlich das Haus der europäischen Geschichte. Letzteres ist mein persönliches Brüssel-Highlight, weil es einfach gut gemacht und sogar kostenlos ist. Außerdem bekamen wir eine Stadtführung von einem echten Brüsseler, der uns die exotischsten Ecken seiner Stadt zeigte.
Unter den Teilnehmern waren unter anderem junge Menschen aus Serbien, Finnland, Ungarn und Bulgarien. Deshalb war für mich nicht nur das Programm sehr spannend, sondern auch die Leute, die allesamt sehr offen und reflektiert über die politischen Stimmungen in ihrem Land berichtet haben.
Ich habe also dank AEGEE ein rundum bereicherndes Wochenende mit spannenden Besichtigungen und vor allem neuen Perspektiven erlebt!

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Thermodynamik und Überlebenstipps

Während sich meine Kommilitonen aus Marseille einen netten Sommer ohne Uni machen, ging es für mich daheim direkt weiter. Denn die letzte Klausur meines Bachelors seht an: Thermodynamik. Frei nach dem dritten Hauptsatz der Thermodynamik „Thermo schreibt man zwei Mal“, hatte ich den ersten Versuch im ordnungsgemäß in den Sand gesetzt. Diesmal waren meine Ambitionen zu Bestehen deutlich ernsthafter, denn ein Drittversuch in diesem gefürchteten Fach wäre mir selbst mit meiner mühsam durch unzählige Klausuren gewonnene Abgebrühtheit ziemlich unangenehm. Trotz der Ernsthaftigkeit der Lage fiel es mir allerdings schwer, aus dem Urlaubsmodus herauszukommen. Denn bis auf eine Klausurenwoche war meine Zeit in Marseille vor allem von Ausflügen, Strand und gutem Wetter geprägt. Letztendlich half mir der Stoff selbst, meine Motivation zu finden. Denn die Thermodynamik ist meiner Meinung nach das interessanteste Fach im Maschinenbau. Sie erklärt Naturgesetze, von denen man vorher gar nichts wusste und gibt praktische Tipps zum Überleben. Beispielsweise erklärt sie, mit welcher Technik ein Bier am schnellsten abkühlt oder warum das Schnapsbrennen funktioniert.
Ebenso interessant für mich als Energietechnikerin ist der Teil, der sich mit Verbrennungsreaktionen beschäftigt und die Berechnung eines konventionellen Kraftwerks möglich macht. Aus Kohle wird durch Verbrennung Hitze, damit wird Wasser verdampft und der Dampf bewegt eine Turbine, die einen Generator antreibt. Fertig ist der Strom. Soweit so einfach, könnte man denken. Dieses Konzept der Stromerzeugung kennt die Menschheit ja nun schon ein paar Jahre. In der heutigen Kraftwerkstechnik geht es deshalb vor allem darum, sehr trickreich die Wirkungsgrade zu erhöhen und die Schadstoffbelastung zu senken. Und wie das geht, verrät uns die Thermodynamik.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Aug 12, 2019
Autor: Katha
Rubrik: studium
Aug 12, 2019

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Papierloses Studium

Mitte des Semesters habe ich mir einen elektronischen Helfer angeschafft, um digital Notizen machen zu können. Dadurch ist mein Papierverbrauch enorm gesunken. Außerdem habe ich immer alles dabei und muss mir morgens keine Gedanken machen, was ich mitnehmen muss. Auch wenn ich mal wieder in die Heimat fahre, kann ich ganz bequem alles in einem Gerät mit nach Hause nehmen. Nicht nur meine Mitschriften, sondern auch die wichtigsten Lehrbücher, habe ich als „elektronische Ressource“ immer dabei. Natürlich geht es trotzdem nicht komplett ohne Papier, zum Beispiel muss ich Hausaufgaben noch handschriftlich abgeben. Wie man lesen kann, bin ich von dem Konzept des „digitalen Papiers“ überzeugt und froh, diese Anschaffung für das Studium gemacht zu haben. Das Gerät vereint Laptop, Skripte und Lehrbücher und ist somit eine wahre Hilfe im Studium.
Apropos lernen: Nachdem ich vergangene Woche endlich meinen „Angstgegner“, die Analytik-Klausur, hinter mich gebracht habe, kommt jetzt noch die letzte Prüfung für dieses Semester. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse und bereite mich jetzt noch eine Woche auf diese Klausur vor, bevor ich endlich eine vorläufige Lernpause einlegen und dieses Semester abschließen kann.

Autor: Linus  |  Rubrik: studium  |  Apr 4, 2019