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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Prag – München – Venedig - 2

Für die Fahrt von München nach Venedig begaben wir uns in die Hände eines Fernbusunternehmens, das uns ohne Zwischenfälle ans Ziel brachte. Noch vor Sonnenaufgang suchten wir uns dort im Dunkeln einen etwas abenteuerlichen Fußweg über einen Schrottplatz, Bahngleise und unbeleuchtete Schotterpfade. Gerade als wir mit Sack und Pack über einen Zaun klettern wollten, um wieder auf offizieller aussehenden Grund und Boden zu gelangen, kam uns ein Einheimischer entgegen, öffnete ein kleines Tor im Zaun, das wir übersehen hatten und wünschte uns einen guten Morgen. So konnten wir den Zaun ohne akrobatische Anstrengungen überwinden.
Als wir endlich Bahnhof und Gepäckstation gefunden hatten, erstanden wir ein Drei-Tages-Ticket für die Wasserbusse und begaben uns zum Markusplatz, der so früh morgens einen ungewohnt verlassenen Anblick bot. Bei bestem Blick auf die Lagune frühstückten wir in aller Ruhe, sahen den ersten Gondolieri beim Vorbereiten ihrer Gondeln zu und liefen dann ganz entspannt zur venezianischen Free Walking Tour. In den folgenden drei Stunden erfuhren wir unheimlich viele überraschende Dinge über Venedig. Zum Beispiel, warum und wie die ersten Venezianer Inseln bauten, dass Venedig kein Abwassersystem hat und man es folglich tunlichst unterlassen sollte auch nur einen Zeh in die Kanäle zu halten, woher der Karneval kommt, warum alle Gondeln schwarz sind und warum in der Markusbasilika keine Säule zur anderen passt.
Bis dato hatte ich gedacht, Venedig sei aufgrund seiner Schönheit und malerischen Atmosphäre ein derart beliebtes Touristenziel. Nicht bewusst war mir, dass Venedig auch eine unheimlich interessante Geschichte und – seiner Einzigartigkeit geschuldete – ungewöhnliche Details zu bieten hat. Zum Beispiel, dass einem Karten in Venedig herzlich wenig helfen, da einige Straßennamen mehr als zehn Mal vergeben sind. Die einzige Möglichkeit, Adressen zu finden, ist, sich an Einheimische zu wenden oder sich an den zahlreichen Kirchen zu orientieren. Als unsere Führerin das erwähnte, wurde uns klar, warum uns der Vermieter unseres Appartements an der Wasserbushaltestelle abgeholt hatte.
Da auch die Sonne in den drei Tagen alles gab, landeten wir Mittwochabend mit dem obligatorischen Sonnenbrillenabdruck in Köln, sodass nicht nur unser Gefühl, sondern auch unsere Gesichter bezeugen konnten, wie schön der Urlaub war.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  05.05.2017
Autor: Katha
Rubrik: studium
05.05.2017

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Prag – München – Venedig

Meinen ersten Urlaub dieses Jahres verbrachte ich mit meinem Freund – drei Tage in Prag, zwei in München und drei in Venedig. Als sehr zuvorkommend erlebten wir die Tschechen von der ersten Sekunde an. Entweder wirkten wir extrem verwirrt und hilflos oder die Menschen in Prag sind einfach ausgesprochen hilfsbereit. Jedenfalls standen wir nie länger als einen Moment in die Karte guckend in der Gegend, ohne dass irgendjemand seinen Rat anbot. Nicht ganz so freundlich gab sich das Wetter, aber immerhin regnete es nicht.
An Programm hatten wir uns eine „Free Walking Tour“, die berühmte Burg und das jüdische Viertel vorgenommen. Um einen Überblick zu bekommen, nahmen wir am ersten Morgen an der Free Walking Tour teil, deren Guides in vielen Städten ein besonderes Konzept verfolgen: Grundsätzlich wird keine Teilnehmergebühr erhoben, dafür steht es allen Mitgehenden frei, am Ende Trinkgeld zu geben. Je nach Budget geschieht das auch meistens in sehr großzügigem Rahmen, da die Touren unserer Erfahrung nach immer toll sind. So auch dieses Mal. Unser Guide begeisterte uns sogar so sehr, dass wir direkt im Anschluss seine nächste Tour mitmachten, die uns auf die Burg führte. Vorher gingen wir mit ein paar anderen Teilnehmern noch schnell einen traditionell tschechischen Happen essen. Neben zwei Amis und Briten kamen auch zwei Münchner mit, bei denen wir direkt einen Tipp für unser nächstes Reiseziel abstaubten.
Der Fernbus brachte uns am nächsten Tag in einer gefühlten halben Stunde und auf die Minute pünktlich zum Münchner Zentralen Omnibusbahnhof, wo uns meine Tante abholte. Den Tipp der beiden Münchner setzten wir am nächsten Morgen um, machten uns auf den Weg zum Rathaus und stiegen zum Studentenpreis auf den „Alten Peter“, den Turm einer Kirche zwischen Marienplatz und Viktualienmarkt, von wo aus man über ganz München blicken kann. Bei strahlendem Sonnenschein bot sich uns ein wunderbar klarer Blick auf Stadt und Alpen im Hintergrund. Natürlich machten wir zwei Stunden später auch in München die Free Walking Tour mit und waren wieder begeistert.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  21.04.2017
Autor: Katha
Rubrik: studium
21.04.2017

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Urlaub in Sicht

Auch wenn es sich in der Klausurphase manchmal nicht danach anfühlt: Es gibt ein Leben danach! Und dafür habe ich schon ziemlich detaillierte Pläne. Konkret habe ich bis Ende September nur noch drei freie Wochenenden. Der Rest hat sich wie von selbst mit Kurztrips gefüllt. Hier geht es nach Krakau, da nach Hamburg und eine Woche später nach Heidelberg, München oder Prag.
Los geht es am Tag nach der letzten Klausur. Per Fernbus, Anhalter, Flugzeug, Bahn oder 1200 Kilometer zu fünft im Golf – ich werde es mal wieder mit allen möglichen und unmöglichen Reisemitteln versuchen. Zuerst mache ich eine Städtetour, dann einen Austausch und zwischendurch ein paar Wochenendtrips innerhalb Deutschlands. Am meisten freue ich mich aber auf den Sommerurlaub in Tansania. Zu sechst werden wir zwei Wochen dort verbringen, um einen gemeinsamen Freund zu besuchen, der gerade so etwas wie ein Freiwilliges Soziales Jahr macht. Tansania wird für mich das erste Reiseziel auf einem anderen Kontinent, denn bisher habe ich mich immer mit europäischen Destinationen begnügt. Aber natürlich freue ich mich nicht nur über das Ziel dieser Reise, sondern insbesondere auch darüber, dass es meinen Freunden und mir gelungen ist, einen Termin zu finden, an dem wir alle zusammen fliegen können. Es war ganz schön schwierig, innerhalb eines Jahres ein Zeitfenster zu finden, das weder mit der FH- noch mit der Uni-Klausurphase kollidiert, das nicht in der Prüfungszeit unseres Azubis liegt, das sich mit den Arbeitszeiten unseres dualen Studenten vereinbaren lässt und das außerdem noch in den tansanischen Schulferien liegt, damit sich unser Freund vor Ort Urlaub nehmen kann. Am Ende haben wir aber tatsächlich zehn Tage gefunden, die für alle mehr oder weniger gut passen.
Da wir uns auf einen Zeitraum mitten im Semester geeinigt haben, ich weder Anwesenheitspflicht, noch Hausarbeiten abzugeben habe, passt es mir so ziemlich am besten. Ich mache einfach zwei Wochen blau. Die Semesterferien sind ja bekanntlich das Semester selbst – warum also nicht mal umgekehrt?

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  12.04.2017
Autor: Katha
Rubrik: studium
12.04.2017